„Ohne Mitarbeiter läuft es nicht rund“

Marloes Göke referierte vor rund 60 Unternehmern im Rathaus Warsingsfehn

Von Inge Meyer

Moormerland-Warsingsfehn. Rund 500 E-Mails nach 14 Tagen Urlaub, ständig Meetings und Besprechungen, so dass kaum Zeit für längere Pausen bleibt, die Umstellung auf digitale Arbeitsprozesse, fehlende Mitarbeiter für zu viel Arbeit und ein Verkehr, der immer mehr zunimmt. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gestresst und es kommt zu steigenden Krankheitszahlen, Fehlzeiten und Fluktuation“, sagte Marloes Göke, Beraterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement beim Unternehmerabend im Rathaus.

„Was über deine Kräfte geht, wird keine gute Arbeit“, mit diesen Worten begrüßte die Bürgermeisterin der Gemeinde Moormerland, Bettina Stöhr, die Unternehmerschaft. Stress mache auf Dauer krank und es koste dem Unternehmen viel Geld, wenn der Mitarbeiter ausfällt. „Ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter läuft es nicht rund“, so Bettina Stöhr.

SocialNetwork mit Augenkontakt auf Promotiedagen

Auch Oldenburger und Ostfriesen beim Unternehmertreffen in Groningen

Von Ilka Himstedt

Groningen. Man merkte es gleich beim Eintreten in die Halle: Man ist in Holland! Und das fiel nicht nur wegen des niederländischen Stimmengewirrs auf, sondern durch die sehr lockere Atmosphäre, die bei deutschen Messen oder Gewerbeschauen in dieser Form eher selten zu finden ist.

Denn überall in der Martiniplaza bei den Promotiedagen am 6. und 7. November standen kleine Menschengruppen mit einem Glas oder einer Tasse Kaffee in der Hand im unverbindlichen Gespräch zusammen und schnell wurde man einfach dazu geholt – die Stände waren bunt, fröhlich und luden nur so zum Verweilen ein. Das galt auch für die Präsentation ostfriesischer Unternehmen auf dem „Ostfriesland-Plein“ und Oldenburger Wirtschaftsbetriebe auf dem „Oldenburg-Plein“. Beide Gemeinschaftsstände wurden am ersten Tag des Groninger Unternehmertreffen mit geladenen Gästen beiderseits der Grenze eröffnet.

Klimaschutz in der internationalen Schifffahrt

Haren veranstaltete 19. Seeschifffahrtstag

Von Diplom-Ingenieur Peter Pospiech

Haren. Bereits zum 19. Mal hatten sich in der Schifferstadt Haren (Ems) etwa 100 Vertre-ter der maritimen Wirtschaft sowie Bundes- und Landespolitiker zum traditionellen See-schifffahrtstag getroffen. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Thema “Klimaschutz in der internationalen Schifffahrt – Wie können umweltfreundliche Schiffs-antriebe realisiert werden”

Die Interessengemeinschaft Harener Reeder (IHR) organisiert gemeinsam mit der Stadt Haren und dem Nautikklub Haren seit den 1980er-Jahren regelmäßig ein großes Branchen-treffen. Der gewählte Veranstaltungsort trägt dabei dem Umstand Rechnung, dass Haren mit 20 Reedereien, 200 Seeschiffen, 48 Binnenschiffen und zwei Werften der zweitwich-tigste Reedereistandort Deutschlands nach Hamburg und damit, wie Harens Bürgermeister Markus Honnigfort hervorhob, das „achtgrößte maritime Cluster“ weltweit ist. Er lenkte den Blick in seiner Begrüßung auf das Kernthema des Tages – die Umstellung der bisher mit klimaschädlichem und die Umwelt verschmutzendem Schweröl auf umweltfreundlichere Kraftstoffe.

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