Grenzüberschreitendes Netzwerken jetzt virtuell

Promotiedagen Live am 10. November

 

Grenzüberschreitendes Netzwerken jetzt virtuell

Von Ilka Himstedt

Groningen. Die Messe „Promotiedagen“ in Groningen ist mit rund 25.000 Besuchern und etwa 600 teilnehmende Unternehmen aller Branchen seit Jahren eines der beliebtesten Netzwerk-Treffen beidseits der deutsch-niederländischen Grenze.  Hier holt man sich Inspirationen, lernt neue Produkte oder Dienstleistungen kennen, knüpft Kontakte oder macht Geschäfte.

Auch bei der 33. Ausgabe am 10. und 11. November sollte die MartiniPlaza wieder zum grenzenlosen Treffpunkt werden. Sollte… und wird! Corona bedingt zwar anders als gedacht – nämlich online – aber dennoch mit allem was Netzwerken ausmacht. Denn die „Promotiedagen Live“ bietet am 10. November unter dem Motto „Is good to see you“ für Line-Up Partner und Event Partner virtuelle Stände, Live-Sessions mit interessanten Präsentationen und Interviews, Diskussionsrunden, 1zu1-Chats, Netzwerkkarussells, Terminmodule und mehr.

 

Dabei gibt es für Unternehmen unterschiedliche Arten der Teilnahme. Als Line-Up Partner oder Event Partner hat man einen virtuellen Stand mit einer eigenen Chat-Box, der Option zum Hochladen eines Videos oder Platzieren eines Live-Streams, der Verknüpfung mit dem Standpersonal, der Option für Videoanrufe und der Schaltfläche zur Lead-Generierung. Dazu gehört ein effizientes Terminmodul vor, während und nach der Veranstaltung. Man kann an Einzelgesprächen per Video und Chat teilnehmen, und es werden gezielte Netzwerkkarussells zwischen Ausstellern und Besuchern eingerichtet. Der Besuch der virtuellen Stände ist häufig im Programm enthalten.

 

Als Eventpartner erhält man darüber hinaus eine Phase im Programm, in der man mehrere Live-Sitzungen abhalten oder veranstalten kann. Außerdem ist es möglich, Diskussionsrunden zu organisieren und Push-Nachrichten an alle Besucher zusenden. Dazu ist das Unternehmen während einer Veranstaltung ständig mit Logo sichtbar.

 

Und so funktioniert „Promotiedagen LIVE“: Besucher und Teilnehmer erstellen ein Profil, checken auf www.promotiedagen.nl ein und wählen in der Lobby verschiedene Optionen aus, etwa um die Ausstellungsfläche zu besuchen, an einem Round Table teilzunehmen oder eine Talkshows auf einer der virtuellen Bühne zu verfolgen. Zahlreiche Teilnehmer aus den Niederlanden und auch Deutschland sind bereits online dabei, zum Beispiel sind die Stadt Oldenburg sowie die IHK Emden und die EmsDollartRegion präsent. Weitere Anmeldungen sind noch möglich. Informationen dazu im Internet, telefonisch unter 0031 5055258999 oder per Mail unter info@promotiedagen.nl.

 

 

„Neukunden auf Empfehlung und Mundpropaganda“

20 Jahre Professional Communication Center Nord

“Neukunden auf Empfehlung und Mundpropaganda”

Von Inge Meyer

Wiesmoor. Die gelernte Bankkauffrau Anke Gerdes gründete ihr Dienstleistungsunternehmen „Professional Communication Center Nord“ vor 20 Jahren und hatte von Anfang an Kunden aus den Branchen Banken und Versicherungen. „Eigentlich wollten wir zum 20-jährigen Jubiläum etwas feiern, aber wegen Corona ist dies nur eingeschränkt möglich“, sagt Anke Gerdes, Geschäftsführerin des Professional Communication Center Nord (PCC) in Wiesmoor.

Die Wiesmoorerin startete gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann Arno Gerdes. Nach zwei Jahren wurde Fredo Meins stellvertretender Geschäftsführer, der bereits seit Anfang an im Unternehmen tätig ist. Insgesamt arbeiten 45 Mitarbeiter/-innen im Callcenter PCC Nord, das die ganze Bandbreite der Inbound- und Outboundtelefonie anbietet:  wie Bestellannahme, After-Sales-Services,  Debitoren- und Info-Hotline bis hin zu Gesprächsaufzeichnungen, Kundendatenerfassung und technischem Support. Im Outbound-Geschäft erledigt das qualifizierte Team zum Beispiel Service- und Mystery-Calls, übernimmt Kundentermine, Kundenreaktivierung sowie Befragungen, Geburtstagsgrüße oder Welcome-Calls. Auch Dienstleistungsaufgaben im Backoffice, zum Beispiel Mailbearbeitung, Live-Chat oder Kundenanfragen auf verschiedenen Marktplätzen wie z.B. Amazon, bietet das Callcenter an.

Als der Versandhandel noch in den „Kinderschuhen“ steckte, erhielt Anke Gerdes bereits zwei Jahren nach Unternehmensgründung den Kunden „Ulla Popken“, „Den Auftrag bekam ich am 23.Dezember 2002 und kurz darauf starteten wir die Service Hotline“, so Anke Gerdes. Bis heute zählt der ammerländische Modehandel mit zu den „Brot und Butter“-Kunden. „Wir sind täglich von 7-22 Uhr telefonisch erreichbar und die meisten Neukunden kommen auf Empfehlung und Mundpropaganda“, betont Fredo Meins. So steht der Vertragsabschluss eines weiteren Branchenriesen im Versandhandel aus Süddeutschland kurz bevor und dass im Jubiläumsjahr. „Von der Größe her sind wir eher ein kleines Call-Center, das beweglicher auf die Kunden zugeht und flexibler aufgestellt ist“. Auch die genaue lokale Orts- und Positionsbestimmung von Serviceanrufen, die beispielsweise eine technische Störung melden, ist für das PCC-Team kein Problem, denn: „Die Wiesmoorer denken mit!“

Aus- und Fortbildung

„Wir haben zehn Jahre lang regelmäßig zur Servicefachkraft für Dialogmarketing und zur Kauffrau im Dialogmarketing sowie im Büro ausgebildet. Die Auszubildenden sind nach Wilhelmshaven zur Berufsschule gegangen“, so Anke Gerdes weiter. „Einige der gut ausgebildete Mitarbeiter sind schon über zehn Jahre da“, fügt Fredo Meins hinzu. Dazu kommen kundenspezifische Fortbildungen, Gesprächsleitfaden, Umstellung von Frühjahrs- auf Herbstmode und vieles mehr. Und: Viele selbst ausgebildete Fachkräfte kommen nach der Familienplanung zurück in das Callcenter.

„Als die Wirtschaftskrise im Frühjahr startete, hielten sich die Kunden aufgrund der Verunsicherung mit Bestellungen zurück. Diese Zeit haben wir genutzt, um alle Arbeitsplätze im Call-Center mit genügend Abstand und Hygienemaßnahmen auszustatten. Ferner haben wir Home-Office Arbeitsplätze mit sämtlicher Telefontechnik so eingerichtet, dass dies auch datenschutzrechtlich wasserdicht ist“, erklärt die Chefin, die im Jahr 2005 in das ehemalige Köster Gebäude in Wiesmoor einzog. „Letztlich mussten wir von Kurzarbeit keinen Gebrauch machen. Da war die Finanzkrise im Jahr 2008 schlimmer. Mittlerweile kaufen die Kunden auch wieder mehr im Versandhandel“, so Anke Gerdes abschließend.

Mehr Informationen auch im Internet unter www.pcc-nord.de

Von links: Annika Jahn, Anke Gerdes, Fredo Meins und Kerstin Bohlen vor dem Firmengelände von PCC Nord

Festbeleuchtung seit 45 Jahren

Specken Illumination liefert festliche Weihnachtsbeleuchtung

Festbeleuchtung seit 45 Jahren

Von Inge Meyer

Saterland-Bollingen. Advent – das heißt Ankunft, die Geburt Christi, Bescherung, Geschenke, Engel, Glocken, Tannenbäume und die wunderschön beleuchteten Weihnachtsmärkte und Innenstädte. „Ja, sowohl die Familien als auch die Gewerbetreibenden freuen sich auf die Advents- und Weihnachtszeit. Viele Handels- und Gewerbevereine haben die Weihnachtsbeleuchtung schon im August bestellt, früher als sonst“, sagt Manfred Specken, Geschäftsführer der Specken Illumination GmbH im Gewerbegebiet Bollingen.

Für das Team der Specken Illumination GmbH beginnt die Hauptsaison bereits während der Sommermonate. „Die Bestellungen in diesem Jahr sind früh. Viele Kunden haben sich die Weihnachtsbeleuchtung im Internet ausgesucht, denn wegen Corona hatten die Kunden teils auch mehr Zeit“, sagt Tanja Specken, die sich um die Auftragsbestellungen kümmert. Wegen Corona seien die Bestellungen etwas zurückgegangen, aber nachwievor sei die „altdeutsche Weihnachtsbeleuchtung aus handgefertigten Ornamente wie zum Beispiel Glocken, Ketten, Pyramiden, Sterne oder Weihnachtsbäume sehr beliebt“.

Seit rund 45 Jahren wird die Festbeleuchtung in der Voradventszeit pünktlich an die Kommunen, Städte, Gemeinden und Werbegemeinschaften verschickt. „In der Regel liefern wir ab Oktober aus“, so Tanja Specken. Insbesondere in Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen, auf der grünen Wiese am Einkaufscenter oder am Kreisverkehr kommt die altdeutsche Festbeleuchtung in matt oder klar gut zur Geltung.

„Hinsichtlich des Kaufverhaltens können wir merken, dass sich Neukunden und Stammkunden immer mehr über das Internet informieren und bestellen. Seit fast zehn Jahren präsentieren wir unser gesamtes Produktprogramm im Internet. Viele lassen sich den Prospekt auch per Mail schicken“, so der Firmengründer Manfred Specken.

Von den ostfriesischen Inseln bis nach Bayern und das angrenzende europäische Ausland – die Festbeleuchtung „Made aus Bollingen“ verfügt über LED-Technik und verbraucht weniger Energie. „Auch Kunden aus Österreich haben ihre Bestellung schon eingereicht“, so Specken weiter. Mehr Informationen auch auf der Internetseite www.weihnachtsbeleuchtung.com.

 

 

 

Schulungsbetrieb in neuen Räumen

Die DEKRA Akademie GmbH ist jetzt im Leeraner Teehaus

Von Inge Meyer

Leer. Über zehn Jahre lang befand sich die DEKRA Akademie GmbH an dem Schulungsstandort in der Deichstraße 29 in Leer. Nun zog das Team der DEKRA Akademie in die neu geschaffenen Räume im Teehaus, Deichstraße 26, ein. „Wir haben lange gesucht nach einem passenden Standort und haben nun wesentlich mehr Platz“, sagt Hermann Pieper, Standortleiter der DEKRA Akademie GmbH in Leer.

Bis zu 130 Seminarteilnehmer kann der neue Standort aufnehmen. „Im Teehaus haben wir nun 750 Quadratmeter Bürofläche und zwei Unterrichtsräume mehr. Insgesamt haben wir sechs Schulungsräume, größtenteils PC-Computerarbeitsplätze, sowie drei Büroräume“, informiert Hermann Pieper, der mit zwei Festangestellten und ca. vier Honorarkräften zusammenarbeitet.

Der neue Standort mit über 30 Parkplätzen am Teehaus ist barrierefrei. Die Räume sind mit dem Fahrstuhl erreichbar. Ein Behinderten-WC steht zur Verfügung. Es gibt ein Übungslager für die Ausbildung in der Lagerwirtschaft, einen Stapler-Übungsplatz im Außengelände und einen großen Aufenthaltsraum.

Die DEKRA Akademie ist langjähriger Schulungspartner für Gabelstapler-Kurse und bietet regelmäßig Fortbildungsseminare für Berufskraftfahrer (Kennziffer 95) an. „Diese Fortbildungen für Berufskraftfahrer sind vorgeschrieben. Ferner bieten wir ADR-Kurse, also Gefahrgutschulungen, an Werktagen und an den Wochenenden an“, so Pieper. Mehr als zehn Schulungen pro Jahr finden allein im Gabelstapler-Bereich statt.

Darüber hinaus bildet die DEKRA Akademie Pflegehelfer und Betreuungskräfte aus. In dem eigens dafür zur Verfügung stehenden Demonstrationsraum mit Pflegebett können die aktuellen Pflegestandards geschult werden. „Hier möchten wir auch die Firmen ansprechen, die hier beispielsweise die Fortbildungen bei uns durchführen können“, so Pieper weiter. Denn zum Beispiel eine Betreuungskraft muss eine 16-stündige Fortbildung pro Jahr vorweisen können, die regelmäßig aufgefrischt werden muss.

Im Trainingscenter der DEKRA Akademie GmbH werden angeboten: u.a. DATEV-Schulungen, SAP-Kurse sowie MS Office-Seminare, dazu Themen wie Buchhaltung, Qualitätsmanagement oder der Einsatz von Kassensoftware. Die einzelnen Themen können individuell abgestimmt und erlernt werden. Individuell wird auch Coaching angeboten, das sich z.B. für Arbeitssuchende und Berufsumsteiger bereits gut bewährt hat. „Ganz neu im Programm ist der Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau (mwd) für E-Commerce, der ab Herbst erstmals angeboten wird“, erklärt der Standortleiter.

 

Mehr Informationen über das gesamte Seminarprogramm erhalten interessierte Leserinnen und Leser auch im Internet unter www.dekra-akademie.de oder unter der Rufnummer 0491/ 45 42 400.

 

Bildunterschrift:

Standortleiter Hermann Pieper und Team zogen in die neuen Büroräume im Teehaus ein.

 

Die neuen Räumlichkeiten verfügen insgesamt über 750 qm Bürofläche.

Fotos: Inge Meyer

 

Für mehr Flexibilität im Arbeitsalltag

Digitale Akten sind Basis für optimales Home-Office

Von Ilka Himstedt

Weser-Ems. Seit Monaten sitzen viele Mitarbeiter im Home-Office. Und das wird wahrscheinlich auch nach Corona weiter im Trend bleiben. Doch für optimales Arbeiten von Zuhause braucht es ein digitales Archiv, und längst nicht alle Betriebe sind darauf vorbereitet.

Das Wort „Archiv“ geht auf den lateinischen Begriff „Archivum“ für „Aktenschrank“ zurück beziehungsweise auf die altgriechische Bezeichnung für „Amtsgebäude“…beides steht für groß und unbeweglich, und das war ein Archiv bis vor einigen Jahren ja auch. Noch heute ist es Gang und Gebe jede Rechnung, jeden Beleg und jeden Brief feinsäuberlich in einen Aktenordner zu heften und irgendwo im Keller oder in speziellen Räumen zu verstauen. Wenn man etwas suchte, dann musste man also immer in unmittelbarer Nähe des Archivs sein.

Im Zuge der Digitalisierung können ganze Archive aber sicher digitalisiert werden und stehen so an jedem gewünschten Ort und jeder autorisierter Person zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung. Das spart nicht nur enorm Platz oder Geld für Raummiete und so weiter, sondern hat sich auch in Sachen „Home-Office“ bewährt. Bei Firmen, die schon vor der Corona-Pandemie auf ein digitales Aktenmanagement setzten, konnten die Mitarbeiter nämlich schnell ohne Probleme Zuhause arbeiten und dort auf sämtliche notwendigen Daten zugreifen. Home-Office ist mittlerweile für viele Betriebe zum Alltag geworden, somit hat die digitale Akte in den letzten Monaten nochmal an Bedeutung gewonnen.

Zertifizierte Fachbetriebe in der Region sorgen für dafür, dass sowohl bei der Digitalisierung als auch bei der Aktenvernichtung sämtliche rechtlichen und sicherheitsrelevanten Bestimmungen eingehalten werden. Der Kunde kann sich dabei auf einen kompakten Service verlassen. So werden die Papiere beziehungsweise Ordner vor Ort abgeholt und dann eingescannt. Dabei werden die Akten bei Bedarf aufbereitet, beispielsweise Eselsohren oder eine Vergilbung entfernt. Nach der Archivierung in elektronischer Form werden die „analogen“ Belege entweder vernichtet oder können entsprechend der Aufbewahrungsfristen in speziellen klimatisierten Lagerräumen outgesourct werden.

Aber nicht nur die Einsparung von Platz und die ständige Verfügbarkeit ist ein enormer Vorteil eines digitalen Archivs, sondern auch die Flexibilität. Ins elektronische Archiv gehören übrigens nicht nur originär elektronische Dokumente (E-Rechnungen, E-Mail etc.), sondern auch im Laufe des Geschäftsprozesses digitalisierte Unterlagen. Denn digitalisierte Dokumente können direkt nach Eingang in den Geschäftsprozess einbezogen und mit weiteren Informationen angereichert werden.

 

 

Corona als Weckruf für die Nachfolge

„Tag der Unternehmensnachfolge“ fand bereits zum siebten Mal statt

Von Inge Meyer

Oldenburg. Bereits zum siebten Mal fand der „Tag der Unternehmensnachfolge“ am 1. Oktober mit 15 Teilnehmern in Oldenburg statt. „Aufgrund der AHA-Schutzmaßnahmen durften nur 15 Teilnehmer in dem Seminarraum platziert werden. Da die Veranstaltung überbucht war, bieten wir einen zweiten Ausweichtermin am 5. November an“, sagt Diplom-Kauffrau (FH) Gertrud Meiners-Hagen von der Mittelstandsberatung Meiners-Hagen in Oldenburg.

 

Wollen sie wissen wie einfach der Nachfolgeprozess ist oder wie sie mit dem Kauf eines Unternehmens anorganisch wachsen können? Wie der richtige Preis für das Unternehmen ermitteln wird oder der geeignete Nachfolger gefunden wird? Darum geht es beim Tag der Unternehmensnachfolge. „Natürlich kam auch die Frage, ob sich der Unternehmenswert aufgrund der Coronakrise verändert“, erläutert Gertrud Meiners-Hagen. Ihrer Meinung nach sei die „Coronakrise ein Weckruf bei vielen Unternehmerinnen und Unternehmern, die ein bestimmtes Alter erreicht haben und ihren Betrieb zeitnah übergeben möchten.“

 

Angesprochen sind Unternehmen, die durch den Kauf eines Unternehmens wachsen wollen, Unternehmer, die einen Nachfolger suchen und finden wollen, und Gründer, die eine Geschäftsübernahme als Alternative zur Neugründung erwägen. Steuerberater Carsten Steenken zeigt die Möglichkeiten auf, die Unternehmer mit Pensionsrückstellungen steueroptimal haben. Sind Nachfolgebörsen im Internet eine unkomplizierte Option für den Unternehmensverkauf? Und was bieten kostenlose Nachfolgebörsen, wie die nexxtchange und was sind die Risiken?

 

Fakt ist, dass sich mit der Wirtschaftskrise langfristig viele Geschäftsprozesse verändern, welche bis zum Thema Nachfolge durchschlagen. Ob nun von A wie Arbeit, Buchhaltung, Produktion bis Z wie nationale Zulieferer. „Das ist ein großes Thema, denn einige Prozesse werden sich verändern“, betonte Wirtschaftsprüfer Ralf Terheyden.

 

„Uns ist ein breites Themenspektrum und damit ein guter Überblick über die vielen Aspekte der Unternehmensnachfolge wichtig“ sagt Gertrud Meiners-Hagen. Für viele Themen wird es Vorträge am 5. November für potenzielle Übergeber einerseits und potenzielle Übernehmer andererseits geben, wie zum Beispiel das Thema „Ganzheitlicher Nachfolgeprozess: Wie geht das?“ Die Referenten beantworten die Fragen der Teilnehmer nach den Impulsvorträgen. Mehr Informationen zum Tag der Unternehmensnachfolge am 5. November unter der Rufnummer 0152/ 0897 4588 oder im Internet unter www.mittelstandsberatung-ol.de. Knapp ein Dutzend Teilnehmer haben sich bereits angemeldet und es sind nur noch wenige Plätze frei.

Schwerguthalle im Containerhafen eingeweiht

Neue NORDFROST-Schwerguthalle am JadeWeserPort (JWP)

Wilhelmshaven. Die Einweihung der neuen NORDFROST-Schwerguthalle in Höhe von rund 10 Millionen Euro Investitionskosten, die dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau nun beste Bedingungen für die Verschiffung ganzer Projekte über Wilhelmshaven bietet, fand am 11. September statt. Gleichzeitig wurde mit der Verlegung der Schienen für den eigenen Bahnanschluss begonnen, den der NORDFROST Seehafen-Terminal im Containerhafen Wilhelmshaven jetzt erhält. Dort werden weitere rund 3 Millionen Euro investiert.

Vor zweieinhalb Jahren startete die Geschäftsleitung mit dem Bereich der Projektlogistik. Dabei geht es um die Gestaltung der gesamten Lieferkette und um die Organisation aller notwendigen Transporte für unterschiedlichste Anlagenteile bis hin zum überdimensionierten Schwergut, z.B. um Teile ganzer Fertigungsstraßen oder anderer komplexer Anlagen. Das Unternehmen reagierte damit auf den Marktbedarf, der deutlich wurde, als Akteure aus Maschinen- und Anlagenbau, die sich für die Verschiffung ihrer Waren über Wilhelmshaven interessierten, entsprechende Logistikdienstleistungen benötigten und anfragten.

Ein wichtiger Service in diesem Zusammenhang ist die sogenannte seemäßige Verpackung, mit der die NORDFROST daraufhin interimsweise an ihrem Hafenbetrieb im Inneren Hafen von Wilhelmshaven begann. Fortan wurden hier Exportverpackungen aus Holz maßgeschneidert gebaut und Teile in die gefertigten Kisten verpackt oder Containerschlitten fachmännisch produziert, auf denen Großkomponenten für die Seereise im Container sicher fixiert werden. Nun konnte das erfahrene Team dieser Geschäftseinheit in den Containerhafen Wilhelmshaven umziehen.

 Denn bereits im Juni ist dort die Fertigstellung der 8.000 qm großen Schwerlasthalle auf dem Areal des NORDFROST Seehafen-Terminal nach einer Bauzeit von elf Monaten planmäßig erfolgt. Inzwischen sind die Arbeiten rund um die Projektlogistik inklusive der seemäßigen Verpackung am neuen Standort aufgenommen worden. Hier gibt es auch viel Platz für den Stau der Packstücke in Container oder auf Flat Racks und für die Zwischenlagerung. Dafür stehen zusätzlich rund 65.000 qm Freilager zur Verfügung.

Ein Bahngleis wird zudem künftig durch die neue Schwerlasthalle hindurch laufen, so dass ankommende Teile und Komponenten künftig per Bahn direkt bis in die Halle transportiert werden können. Deckenkräne sorgen für eine einfache Entladung und leichtes Handling der Güter. Dafür verfügen alle drei Hallenschiffe über Kräne mit einer Tragkraft von aktuell bis zu 120 Tonnen. Damit ist die Anlage auch für Montagen von Teilen zu größeren Einheiten perfekt geeignet.

Die Anbindung des NORDFROST-Hafengrundstückes an das öffentliche Bahnnetz, die dafür nötig ist, ist jetzt gestartet. Die 2 km Schienenstrecke wird ab Januar 2021 betriebsbereit sein und dann entlang der gesamten Länge des 33 ha großen Hafengrundstücks zum Teil zweigleisig verlaufen. Kombinierte Verkehre mit Einbindung der Bahn können damit für jegliche Art von Gütern gestaltet werden.

Den Start der Schienenanbindung nahm der Logistiker zum Anlass, im kleinen Rahmen zugleich die Schwerguthalle einzuweihen. Der Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist war bei der Einweihung dabei. Die Glückwünsche der Stadt Wilhelmshaven verband er mit der Erinnerung an den Anfang des Jahres verstorbenen Unternehmer und Firmengründer Horst Bartels und seinen erfolgreichen, visionären Einsatz für die Entwicklung des Containerhafen Wilhelmshaven. „Die von ihm geplanten, neuen Möglichkeiten steigern erneut die Attraktivität des Hafens und schaffen weitere Arbeitsplätze. Der heutige Tag macht Mut!“, sagte Feist. Die optimalen Bedingungen direkt am tiefen Fahrwasser werden dazu beitragen, neue Geschäfte mit Wertschöpfung und zusätzliches Umschlagsvolumen nach Wilhelmshaven zu ziehen.

 

.

 

Seite 1 von 15

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén