Stärkung der Netzwerke deutscher und niederländischer Unternehmen

Promotiedagen 2018 am 6. und 7. November in Groningen

Von Désirée Warntjen

Groningen. Eine Messe, die einem wirtschaftlichen Schulterschluss gleicht: „Promotiedagen“ steht für grenzüberschreitenden Austausch, für die Möglichkeit persönlicher Kontakte und einen reichhaltigen Informationspool für deutsche und niederländische Unternehmen, die insbesondere an Kooperationen und an gemeinsamer Wertschöpfung interessiert sind.

Die „UnternehmerKontaktTage“ finden in diesem Jahr am 6. und 7. November im MartiniPlaza Event & Conference Center in Groningen statt. Die Veranstalter erwarten auch in diesem Jahr mehr als 600 Aussteller und rund 30.000 Besucher. Für Besucher ist die Messe an beiden Tagen von 12 bis 22 Uhr geöffnet

Die IHK Ostriesland und Papenburg lädt am 6. November zu einem Empfang ein, der um 17 Uhr am IHK-Plein beginnt. Stellvertretend für die ostfriesischen Aussteller wird Joachim Wenke vom Scan-Service Centrum Nord-West Weener als einer der Redner die Teilnehmer begrüßen. Der Geschäftsinhaber verfügt über langjährige „Promotiedagen“-Erfahrungen und schätzt die stete Nachhaltigkeit dieser Messe.

21 Unternehmen aus dem Bereich der ostfriesischen IHK haben ihre Teilnahme zugesagt. Auch die Stadt Oldenburg, seit über zehn Jahren Teilnehmerin der Messe, ist mit zahlreichen Ausstellern vertreten. Zu ihnen zählt auch das Deutsch-Niederländische Servicecenter für Sprache und Kommunikation DENIES, dessen Ziel es ist, die deutsch-niederländischen Beziehungen in der Wirtschaft sowie auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung und Politik und von Einrichtungen und Organisationen gewinnbringender funktionieren zu lassen. Das Servicecenter, im Jahr 2000 gegründet, zählt als regelmäßig teilnehmender Aussteller quasi zu den Urgesteinen der Messe.

Neben dem länderübergreifenden Informationsaustausch der Unternehmen wird laut Hartmut Neumann von der IHK in Emden die seit Dezember 2015 dauerhaft unterbrochene Bahnstrecke Leer-Groningen ein Schwerpunktthema bilden. „Diese Strecke ist für beide Länder von essentieller Bedeutung“, sagte Neumann im Gespräch mit dem „Wirtschaftsecho“. „Sie bildete eine wirtschaftliche Hauptschlagader, die nun nicht mehr besteht.“ Nachdem das Klappteil der die Ems überquerenden Friesenbrücke am 3. Dezember 2015 von einem Frachtschiff gerammt worden war, ist kein Eisenbahnverkehr auf der nördlichsten Bahnstrecke zwischen Deutschland und den Niederlanden mehr möglich. „Für die grenzübergreifend arbeitenden Unternehmen ist es ein Desaster. Da werden zeitnahe Lösungen dringend gebraucht“, sagte Neumann.

Die „Promotiedagen“ sind am 6. und 7. November von 12 bis 22 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Die Besucher können einen kostenlosen Pendelbus zwischen den Park&Ride-Parkplätzen Hoogkerk und Haren nutzen. Weitere Informationen gibt es unter www.promotiedagen.nl.

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