Im Zeitalter der digitalen Baubranche

Neue Büroräume: Heine.Podchul beratende Ingenieure (HPbI) jetzt in Leer

Von Inge Meyer
Leer. Das Ingenieurbüro Heine.Podchul beratende Ingenieure PartG mbB ist seit dem vierten Quartal 2018 in den neuen Räumlichkeiten auf der Nesse-Halbinsel in Leer zu finden. „Im Jahr 2016 habe ich zusammen mit meinem Geschäftspartner, Herrn Peter Podchul, ein Ingenieurbüro für `Digitales Planen und Bauen` gegründet. Nach einer dynamischen und intensiven Gründungsphase sind wir inzwischen mit der Auftragslage sehr zufrieden“, sagt Elke Heine, Geschäftsführerin des Ingenieurbüros.

Seit dem Start in Neukamperfehn und der Einstellung einer ersten Beschäftigten arbeiten mittlerweile fünf Mitarbeiter für das Ingenieurbüro. Das Team besteht neben den beiden Inhabern und Ingenieuren aus einer auf 3D-CAD spezialisierten Bauzeichnerin, einer Studentin des Umweltingenieurwesens, die gerade ihre Bachelor-Arbeit schreibt, und einer Auszubildenden, die das Team ab August vervollständigt. „Gerne möchten wir in diesem Jahr noch weitere Personen einstellen, die Auftragslage und unsere neuen Büroräume erlauben entsprechendes Wachstum“, so die Bauingenieurin Elke Heine.

Digitalisierung – im Ingenieurbau und in der Baubranche
In dem Büro von Elke Heine und Peter Podchul, die beide über jahrelange Erfahrung in ihren jeweiligen Ingenieur-Disziplinen verfügen, ist die Digitalisierung in Baubranche und Gebäudemanagement von der Planungs- über die Bauphase bis hin zur nachhaltigen, energiesparenden Bewirtschaftung längst angekommen. „Wir beraten die Gebäudeverantwortlichen in verschiedenen Branchen, zum Beispiel Bauunternehmen, kommunale Verwaltungen- und Betriebe, Träger von Schulen und Kindergärten und mittelständische Wirtschaft und das bundesweit“, erklärt die Bauingenieurin. Denn Planen, Bauen und Bewirtschaften sowie die passgenauen digitalen Daten für Bestandsgebäude erstellen die Spezialisten mittels Laserscannings, um daraus 3D-Modelle anzufertigen. „Diese Modelle können wir vielfältig veredeln, energetische Sanierungsfahrpläne erstellen, Verbräuche optimieren, Simulationen und Visualisierungen erstellen – und zwar auch für Bestandsgebäude, Firmenhallen, Bürokomplexe, aber natürlich auch für Um- und Neubauten“, fügt Diplom-Ingenieur Peter Podchul hinzu.

Voraussetzungen dafür sind aktuelle, digitale Daten, die einerseits vor Ort mit Hilfe digitaler Methoden erhoben werden können. Andererseits kann im Zuge der Digitalisierung vieles im Leeraner Büro umgesetzt werden. HPbI verfügt über entsprechende digitale Werkzeuge und Infrastruktur. „Die erzeugten 3D-Modelle werden von Architekten, Fachplanern, Bauherren, Bauunternehmern sowie von Immobilienmaklern, Kommunen und anderen Unternehmen genutzt und ggf. weiterverarbeitet“, fügen Heine und Podchul hinzu.

Innovation und stetige Weiterbildung/Zertifizierung gehören zum Alltag. BIM-Ready Zertifikate, Zertifizierungen zu Energieberatung- und Audits nach BAfA, KFW und dena sowie Projektmanagement nach BIM und PMI sind möglich. „Von einem Energieaudit sind eigentlich alle mittelgroßen Unternehmen und Industriebetriebe betroffen“, so die Chefs. Und viele dieser Leistungen werden von Bund und Ländern finanziell gefördert und können von HPbI beantragt werden.
Einen bei der Emsachse e.V. angesiedelten Stammtisch zum Thema BIM und Digitalisierung gibt es bereits. Hier steigen Interesse und Teilnehmerzahl von Termin zu Termin.

Dass die Inhaber als „beratende Ingenieure“ bei den Ingenieurkammern Niedersachen und Nordrhein-Westfalen anerkannt sind, ist Teil der selbstgesteckten Qualitätsansprüche. Mehr Informationen auch im Internet unter www.heine-podchul-ingenieure.com

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