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Handwerk muss ran an die Azubis von morgenHandwerk muss ran an die Azubis von morgen

Experten verraten Tipps & Tricks zur Nachwuchsgewinnung beim Tag des Handwerks

Aurich. Der Kampf um junge Talente ist voll entbrannt. Das Handwerk hat in diesem Ringen um den Nachwuchs hervorragende Voraussetzungen. Es muss diese nur sichtbar machen. Aber wie wird die neue Generation angesprochen? Und wie funktioniert der Umgang mit den jungen Leuten am besten?

Am Tag des Handwerks zeigen Experten und Best-Practice-Beispiele auf, welche Chancen Azubimarketing bietet. Unter dem Motto „Ein Schritt vor kann nie ein Schritt zurück sein – #einfachmachen“ lädt die Handwerkskammer für Ostfriesland am 16. September Handwerker zu einem kostenfreien Frühstück von 9.30 bis 12.30 Uhr in die Mensa der Handwerkskammer für Ostfriesland, Straße des Handwerks 2, in Aurich ein. Es werden 100 Plätze am Frühstückstisch vergeben.

Der erste Vortrag kommt von Harald Krebs, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer. Er handelt von dem Thema „Was bedeutet die demographische Entwicklung in Ostfriesland für den Ausbildungsmarkt“. Anschließend referiert Daniel Dirkes, Marketingberater artland-Marketing zu dem Thema „#einfachmachen – Nachwuchs finden – Mitarbeiter gewinnen“. Den letzten Vortrag hält Claudia Thumser, Unternehmensberaterin von „K3-Dialog“ zum Thema „Image aufbauen – Interesse wecken!“.

Im Anschluss wird Moderatorin Katharina Guleikoff Ausbilder zu ihren Strategien interviewen. Teil der Interviewrunde sind Martin Lorenz, Geschäftsführer der Lorenz Bäckerei Victorbur GmbH in Aurich, Helmut Hoffmeier, SHK-Meister und Geschäftsführer der Fa. Siebelt Hoffmeyer GmbH sowie Uwe Biermann, Oberstudiendirektor und Leiter der Berufsbildenden Schulen II, die alle aus Aurich kommen.

Anmeldungen nimmt Elke Daniels unter der Telefonnummer 04941 1797-96 oder E-Mail e.daniels@hwk-aurich.de bis zum 13. September entgegen. Weitere Informationen unter www.hwk-aurich.de.

Führungskraft muss lebenslang lernenFührungskraft muss lebenslang lernen

Rund 50 Teilnehmer beim Netzwerktreffen der Netzwerk Ostfriesischer Meister

Aurich. Auf den erworbenen Meistertitel folgt der Alltag als Führungskraft. Beim Treffen des Netzwerkes Ostfriesischer Meister (N.O.M.) hat Referentin Janina Goldenstein den über 50 Teilnehmern verdeutlicht, was es heißt, eine führende Persönlichkeit in einem Unternehmen zu sein.

„Das lebenslange Lernen wird uns immer begleiten“, sagte Friedrich Lüpkes, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung für Ostfriesland, in seiner Begrüßungsrede. Er freute sich über die zahlreiche Teilnahme von Meistern am Netzwerktreffen. Der gemeinsame Abend diente nicht nur der Aneignung von Wissen, sondern auch dem Austausch mit anderen Meistern.

Dieses Mal haben die Meister sich damit beschäftigt, was es bedeutet, wenn man kein normaler Mitarbeiter mehr ist, sondern Führungsverantwortung übernimmt. Im Spannungsfeld zwischen den Erwartungen von Chef, Kunde und Mitarbeiter zu navigieren, verlangt Feingefühl und Zeit. „Als Führungskraft braucht man Prozessatem“, sagte Janina Goldenstein. Besonders junge Meister müssten das erst lernen. Bei der Führungsarbeit komme es auch darauf an, mit dem arbeiten zu können, was man hat und es wertzuschätzen. „Ich habe das beste Team der Welt, denn es ist das einzige, das ich habe“, sagte Janina Goldenstein. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, die Mitarbeiter, die man hat, zu fördern und sie dazu zu motivieren, ihre besten Leistungen zu bringen. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern solle auf der Sachebene klar und deutlich sein und auf der Beziehungsebene fair und wertschätzend, damit alle Beteiligten wüssten, worum es O

Interessierte können dem Netzwerk kostenfrei beitreten. Ansprechpartnerin ist Gisela Hillers; Telefon 04941 1797 -33 oder E-Mail g.hillers@hwk-aurich.de.

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