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Neu: Fertigungshalle und SchweißroboterNeu: Fertigungshalle und Schweißroboter

30 Jahre Schrage Rohrkettensysteme im Gewerbegebiet Friedeburg-Marx

Von Inge Meyer

Friedeburg-Marx. Vor 30 Jahren legte der Seniorchef der Firma Schrage Rohrkettensysteme Conveying Systems, Remmer Schrage, den Grundstein für ein expandierendes Familienunternehmen. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen rund 60 Mitarbeitern und die beiden Söhne Frank und Ralf Schrage sind seit vielen Jahren in der zweiten Generation eingebunden.

Grund genug, dass rund 20 Mitglieder des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland sich den Mittelstandsbetrieb im Gewerbegebiet Marx anschauten. Zudem war die neue Halle mit großem Regallager gerade fertiggestellt worden. „Wir entwickeln Rohrkettenfördersysteme und haben in 30 Jahren rund 4.000 Produktionsanlagen ausgeliefert“, sagte Diplom-Ingenieur Frank Schrage zur Begrüßung im Ausstellungsraum vor den Mitgliedern des Wirtschaftsförderkreis Harlingerland.

Die Friedeburger im Landkreis Wittmund haben sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Rohrketten- und Schachtkettenförderern spezialisiert. Die Schrage Rohrkettensystem GmbH Conveying Systems setzen die Produkte überall dort ab, wo Schüttgüter wie Chemikalien, Lebensmittel, Getreide transportiert werden. Von A wie Asche bis Z wie Zement werden die Rohrkettensysteme für Schüttgüter genutzt und dies präsentieren die Friedeburger auf rund zehn Messen im In-und Ausland jedes Jahr. Auch Müsli oder Megaperls, Glasbruch oder Gießereistaub gehören mit zu den Gütern, die die Anlagen von Schrage befördern.

„Zum Beispiel Toffifee-Pralinen oder Massengüter für Siloanlagen werden mit unseren selbstreinigenden Anlagen transportiert“, erklärte Frank Schrage. Rund 1.000 verschiedene Produkte bietet das Familienunternehmen beispielsweise für die Kaffee- bis zur Kohleindustrie an. „Wir fördern Lösungen und zwar passgenau nach Kundenwunsch“, erläuterte Frank Schrage. Seit rund zehn Jahren ist die komplette Fertigung unter dem Dach in Marx, die vorher teils ausgelagert war, und die Qualität der Friedeburger wird weltweit geschätzt.

Neue Halle für Material
Nach der Begrüßung von Frank Schrage in der gläsernen Ausstellungshalle ging es in den Neubau. „In diesem Jahr haben wir 194 Anlagen fertiggestellt und geplant sind 270 Fördersysteme“, informierte Schrage. Um allzeit lieferfähig und unabhängig zu sein, errichtete das Familienunternehmen nun eine große Fertigungshalle mit Lager. „Mit diesem Bestand können wir mindestens ein Jahr lang weiterarbeiten.“

Ebenfalls neu zum 30-jährigen Jubiläum ist die Einführung von Robotertechnik. „Wir haben uns bei den Herstellern Kuka und Panasonic informiert, haben uns jedoch für einen Roboter von Panasonic entschieden“, so Schrage. Der Panasonic-Schweißroboter soll noch vor Weihnachten in Betrieb gehen. Zum Ende des Rundgangs warfen die Mitglieder vom Wirtschaftsförderkreis noch einmal einen Blick auf die Anzeigetafel: Bis zum 25. Oktober 2017 wurde an 288 Tagen unfallfrei gearbeitet. „Das ist ein tolles Ergebnis, dass so lange unfallfrei gearbeitet wurde.“ Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung stehen mit an oberster Stelle.

Mehr Informationen auch im Internet unter www.schrage.de.

Wohnparks in ganz Weser-EmsWohnparks in ganz Weser-Ems

Pflegebutler weiht neues Schulungs- und Verwaltungsgebäude in Friedeburg ein

Von Inge Meyer

Friedeburg. Zum 10-jährigen Firmenjubiläum der Unternehmensgruppe Pflegebutler Häusliche Pflege mit Stil GmbH wird das neue Schulungs- und Verwaltungsgebäude in Friedeburg feierlich eingeweiht. „Mit diesem Neubau zieht die ganze Verwaltung nach Friedeburg. Zudem steht uns dort ein großes Schulungsgebäude zur Verfügung, so dass wir qualifiziert fort- und weiterbilden können“, informiert Heiko Friedrichs, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Friedeburg.

Mittlerweile gibt es fünf Wohnparks in Friesland, in Ostfriesland sowie im Ammerland mit rund 328 Bewohnern, die gepflegt und betreut werden. Der Wohnpark Freborg ist seit über fünf Jahren in dem neuen medizinischen Versorgungsgebiet „Friedeburg Mitte“ ansässig, ein Ortsteil in der Gemeinde mit Ärzten, Therapeuten und altersgerechten Wohnmöglichkeiten. Direkt daneben wird jetzt das rund 500 Quadratmeter große Verwaltungs- und Schulungsgebäude Mitte Dezember in Betrieb genommen.

„Im zehnten Jahr des Bestehens expandieren wir erheblich. Zurzeit wird in Apen und auch in Hesel gebaut“, so Friedrichs weiter. Weitere Einrichtungen gibt es in: Großheide Wohnpark PeterEi, den Wohnpark Concordia in Suurhusen, den Wohnpark Wangerland in Hohenkirchen sowie je einen Wohnpark in Bockhorn, Neuenburg, Dornum, Jever, Schortens und in Varel. Zurzeit arbeiten rund 315 Beschäftigte in der Unternehmensgruppe Pflegebutler und geplant ist, dass bis zum Jahr 2021 weitere Wohnparks mit Apartments eröffnet werden. Dafür sollen langfristig 500 weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

Derzeit werden die Gartenanlagen beim Neubau angelegt, damit zur Eröffnung alles fertig ist. Der Bürgermeister der Gemeinde Friedeburg, Helfried Goetz, wird das Schulungs- und Verwaltungsgebäude zusammen mit den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Heiko Friedrichs und Peter Janssen einweihen.

Mehr Informationen in punkto Tagespflege und betreutes Wohnen unter
www.PflegeButler.de.

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