Sonderseite Apen-Augustfehn

Neubau mit Ailton eröffnet

Hoyer Weser-Ems eröffnet den Neubau in Apen-Augustfehn an der A28

Von Inge Meyer
Apen-Augustfehn. Das kommt wohl eher selten bei einer Firmenneueröffnung vor: Statt der üblichen Politiker kam der Fußballprofi Ailton zusammen mit dem ehemaligen Nationaltorwart Dieter Burdenski nach Augustfehn und gratulierte Heinz-Wilhelm Hoyer und Sohn Thomas zu dem gelungenen Neubau. Rund 600 Gäste, Gratulanten, Kunden und die am Bau beteiligten Handwerksfirmen kamen zur Einweihung der neuen Niederlassung.

„Für uns ist dieser Standort logistisch sehr interessant. Durch die Nähe zur Autobahn erreichen wir schnell das Ammerland, Ostfriesland und das Emsland“, sagte Seniorchef Heinz-Wilhelm Hoyer am 1.Advent. Nach einigen Jahren am Standort in Filsum einigte sich die Unternehmerfamilie mit dem Bürgermeister der Gemeinde Apen, Matthias Huber, über das rund 5.000 qm große Grundstück im Gewerbegebiet „Wirtschaftsbogen an der A28“.

„An dem Neubau waren fast nur Firmen aus der Region beteiligt, und es hat alles gut geklappt“, sagte Dennis Wilke, Hoyer-Niederlassungsleiter in Augustfehn. Knapp 20 Mitarbeiter sind in der Niederlassung beschäftigt, darunter zehn kaufmännische Mitarbeiter sowie Auszubildende zum Berufskraftfahrer und zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Auf dem Areal entstand ein modernes Bürogebäude für das Vertriebsteam sowie Sozialräume für die Kraftfahrer. Außerdem steht eine große Lagerhalle zur Verfügung, in der zum Beispiel Schmierstoffe gelagert und Stückgut vorgehalten werden kann, so dass eine schnelle Auslieferung garantiert werden kann.

Mit Weihnachtsbaum aus MetallMit Weihnachtsbaum aus Metall

Rund 70 Gäste bei Grimm Maschinenbau GmbH in Nordloh

Von Inge Meyer
Apen-Nordloh. Zum zehnten Mal fand der Businessnetzwerkabend der Gemeinde Apen bei der Firma Grimm Maschinenbau GmbH statt, und rund 70 Gäste nahmen daran teil. „Ich freue mich, dass auch zum 10. Business Netzwerk Treffen mit anschließender Betriebsführung so viele Teilnehmer gekommen“, sagte Apens Bürgermeister Matthias Huber in dem voll besetzten Aufenthaltsraum bei Grimm Maschinenbau.

„Dieses Unternehmen mit knapp 60 Mitarbeitern hat sich in den letzten ganz toll entwickelt“, hob der Bürgermeister hervor. Von A wie Automobil bis Z wie Zerspanung ist das Familienunternehmen von 1933 im Bereich Schlosserei, Schweißerei, Pumpwerke und Rohrverformung sowie Sonderkonstruktionen auf Anfrage tätig. „Wir bilden zurzeit acht Lehrlinge aus in der Fachrichtung Metallbau, als Feinwerkmechaniker und eine Person im Büro“, sagt Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) Katja Grimm, die selber eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei Airbus in Varel absolvierte und einige Jahre Berufserfahrung in Süddeutschland sammelte.

In der Vorweihnachtszeit war das Familienunternehmen schon von weitem wegen der Weihnachtsbäume zu sehen. „Diese schönen Weihnachtsbäume aus Metall hat der Senior entworfen“, so Katja Grimm, die das Handwerksunternehmen mit ihrem Mann Oliver leitet. „Zurzeit bilden wir zwei Lehrlinge pro Jahr aus, aber wir würden gerne drei Schulabsolventen ausbilden“, betont Grimm.

Lehrlinge der YZ-Generation
Anschließend erklärten Lili Büker und Saskia Pastoor von der Firma Möbel Eilers das Prinzip der „Werbung um die besten Auszubildenden“. „Wir haben im Betrieb schon gemerkt, dass immer weniger Bewerbungen eingehen und wir uns aktiv um die Auszubildenden kümmern müssen“, sagte die gelernte Dekorateurin Saskia Pastoor. Ob nun über das Internet, gemeinsam mit der OBS/IGS Augustfehn auf Ausbildungsmessen oder über Stellenanzeigen – dabei stellt sich immer die Frage: Wie erreiche ich die Y oder Z-Generation? „Die Z-Generation ist nach 1995 geboren und hat ganz andere Interessen als die Generation davor“, so Saskia Pastoor. Hier ist die direkte Ansprache oftmals erfolgreich.

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