Kommentar

Mit AKK ins Neue Jahr!

Von Inge Meyer
Schön, dass Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) es – wenn auch nur knapp – vor Weihnachten geschafft hat und nun den Posten als CDU-Parteivorsitzende inne hat. Schön auch, dass Angela Merkel es wieder einmal geschafft hat, ihre Interessen mit dieser Kandidatin durchzusetzen und den Rentnercops „Schäuble & Co.“ damit einen Tritt vor das Schienbein verpasste.

Wochenlang stellte sich sowieso die Frage, was ein Lobbyist wie Friedrich Merz, der selber immer mit seinem Millionen-Gehalt geprahlt hat, in der Spitzenpolitik will. Nach zehnjähriger Abstinenz ist dieses Deutschland ein ganz anderes Land als bei seinem Weggang. Warum trotzdem so viele ostfriesische und emsländische Abgeordnete für Friedrich Merz stimmten, ist selbst für viele CDU-Mitglieder nicht nachvollziehbar.

Es sollte so sein, dass Annegret Kramp-Karrenbauer das Rennen macht. Sie kommt aus einem Lehrerhaushalt mit fünf Geschwistern strahlt Menschlichkeit, Authentizität und Glaubwürdigkeit aus, die dringend gebraucht werden, um die Demokratie zu stärken. Denn unsere Gesellschaft ist sehr gespalten, die beiden großen Volksparteien haben viele Wählerinnen und Wähler und damit auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger verloren. Es geht also nicht nur darum, die eigene Partei zusammenzuhalten, sondern darum, der AfD Stimmen abzujagen und den Kampf gegen den sich ausbreitenden Rechtsextremismus aufzunehmen.

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