Marketing-Tipp

Unternehmenserfolg im Internet

Teil 2 Unternehmensziel: Verkaufen im Internet

Welche Ziele verfolge ich im Internet? Diese Frage muss sich jeder Unternehmer stellen, bevor er aktiv wird, um Erfolg zu haben. Wie beim klassischen Marketing werden Unternehmensziele für alle Bereiche im Unternehmen definiert. Und da es im Internet andere Spielregeln gibt, sind hier wichtige Dinge besonders zu beachten.
Quantitative Ziele, wie u.a. den Vertrieb, Verkauf, Absatz, werden im Internet durch Absatzkanäle, sogenannte Marktplätze, Shopsysteme und Suchmaschinen erreicht. Das muss nicht heißen, dass man unbedingt dafür eine eigene aufwendige Technik bereitstellen muss, wie einen Online-Shop.

Ich empfehle Unternehmen, die einen Vertriebseinstieg im Internet beschreiten wollen, den ersten Schritt über große Marktplätze zu gehen, wie u.a. Amazon, Google Shopping und eBay. Dadurch sind Kosten und Risiken überschaubar. Die Vorteile liegen auf der Hand: geringe Investitionen und der unmittelbare Einstieg in den Onlineverkauf. Sie können somit Erfahrungen sammeln und erhalten Feedback, ob Ihre Produkte gefragt sind. Der Nachteil sind die Kosten der Marktplätze, die oft eine feste Monatsgebühr und eine hohe Provision für den Verkauf zwischen 5 % und 30 % erheben.
Erst der zweite Schritt sollte ein eigener Onlineshop sein, sofern ihr Business nicht zu 100% auf den Internetvertrieb ausgelegt ist. Und hier fangen echte technische und zeitaufwendige Herausforderungen an. Welche Shoplösung ist für mein Produkt die richtige? Wie erreiche ich meine Kunden? Welcher Shop erfüllt alle rechtlichen Voraussetzungen? Was muss ich an Investitionen berechnen? Fragen über Fragen.

Spätestens ist hier die Beratung eines Experten für E-Commerce heranzuziehen, da die technischen und funktionellen Anforderungen sowie rechtlichen Hürden (DSGVO) hoch sind. Die Investition für eine professionelle Shoplösung mit Marktplatzanbindungen fängt im 5-stelligen Bereich an und steigt mit besonderen Anforderungen deutlich an.

Mein Tipp aus der täglichen Praxis:
Nutzen Sie eine Mietshoplösung, die alle Funktionen eines großen Shops und Marktplatzanbindungen mitbringt. Professionelle Lösungen sind schon ab 35 EUR im Monat möglich. Der wesentliche Vorteil der Mietlösung ist aber die Sicherheitsüberwachung, wie gegen Hackerangriffe und gemäß allen rechtlichen Voraussetzungen nach DSGVO, die ein Mietshopanbieter mitbringen muss. Hier geht es zum Blog-Bericht mit Beispielen zum E-Commerce und einer professionellen Mietshoplösung. https://www.wp-marketing.de/blog. Gerne können Sie hier auch Ihre Fragen stellen und Ihre Meinung sagen.

Verkaufstipp

Tabuthema Überforderung im Vertrieb
Viele Vertriebler sind mit Ihren Aufgaben überfordert. Das dumme ist, dass darüber kaum einer offen spricht. Im Nachhinein wundert man sich dann als Führungskraft, wenn es mit der Zielerfüllung nicht klappt – oder der Verkäufer von heute auf morgen kündigt.
Aber: Kunden sind Menschen und Verkäufer auch! Häufig wird der Vertriebler als Instrument angesehen, um Umsätze und Aufträge zu generieren. Dafür wurde dieser eingestellt, daran wird er gemessen – und dafür wird er auch bezahlt. So weit, so richtig. Aber: Was macht ein Verkäufer, wenn er plötzlich merkt, dass dieser gewissen Aufgaben nicht gewachsen ist?

Vielen fehlt der Mut zum Dialog!
Wenn es kritisch wird, suchen in der Regel Verkäufer nicht den Dialog mit Kollegen, die es können. Eher versuchen sie mit sich selbst eine Lösung zu finden, wie sie den abtrünnigen guten Kunden doch noch halten oder vom höheren Preis überzeugen können. Wenn dies nicht gelingt, wird die Saat für 3 entscheidende Folgefehler gesät:
1.Statt über den Vorgang offen mit den Kollegen und der Führungskraft zu sprechen, um daraus zu lernen, wird der Mantel des Schweigens über diesen Vorfall gelegt – was sollen denn auch die anderen denken?
2.Mit zunehmenden Misserfolgen wird das Selbstwertgefühl des Verkäufers geringer. Es fehlt immer mehr der nötige Mut, um Neukundengewinnung zu betreiben oder offensiv mit billigeren Mitbewerbern umzugehen. Schwache Verkäufer ziehen schwache Ergebnisse immer mehr an.
3.Die Führungskraft scheut oder verpasst den rechtzeitigen Dialog, um sofort helfend und aufmunternd einzugreifen. Häufig erkennt sie schwache Verkäufer eh viel zu spät und hofft auf Selbstheilung. Doch warum soll sich etwas ändern, wenn man nichts ändert?

Redet! Konkret! Miteinander!
Es darf nicht mehr jede Abteilung und jeder Mitarbeiter sein eigenes Süppchen kochen. Wöchentlich sollten sich mehr Mitarbeiter zusammensetzen, um über das zu reden, was läuft – und was nicht. Hierbei geht es nicht darum zu jammern oder zu tadeln. Alle müssen wissen, was funktioniert – und was nicht, um gemeinsam die gesamte Unternehmung voranzubringen.

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