Kommentar

Klimaschutz? – Yes, we can!
Von Désirée Warntjen

Möchten Sie sich von Fremden sagen lassen, wie Sie Ihr Leben führen und Ihr Unternehmen gestalten sollten? Ich auch nicht. Darum geht es bei den Themen Klimaschutz, Umweltschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Die Nachrichtenflut ist immens, überfordert stellenweise oder löst gar ein innerliches Sträuben aus. Zugleich werden aber Chancen sichtbar, und Industrie und Unternehmen ebenso wie Privatpersonen sollten diese im Auge behalten.

Umweltschonenderes Handeln bedeutet mitnichten, das Rad rückwärts zu drehen – im Gegenteil: Hier ergeben sich unzählige Möglichkeiten, dem Umweltschutz gerecht zu werden mit der Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen. Hinsichtlich der Qualität der heutigen Ingenieursleistungen bietet sich ein weites Feld für umweltschonende Technologien. Das gilt es zu nutzen, denn die positive Seite der intensiv geführten Themendiskussionen ist gerade auch ihre Popularität. Nie war die Zeit besser, nie waren die Verbraucher aufgeschlossener gegenüber neuen Entwicklungen und Produkten, die den Umweltschutz, die Ressourcenschonung, Energieeinsparung und Müllvermeidung unterstützen.

Die Wirtschaft hat hier unzählige Möglichkeit, zu zeigen, wie stark und wie leistungsfähig sie auf diese Herausforderungen reagieren kann. Forschung und Entwicklung sind dabei ebenso gefragt wie zeitnahe Realisierungen. Wer seine Position am Markt halten oder sogar verbessern will, sollte die Chancen erkennen, ergreifen und umsetzen. Jeder in seinem Bereich: Sei es in der Verwendung regenerativer Materialien, bei der schrittweisen Plastikverbannung oder bei der Nutzung von regionalen Erzeugnissen und dem Unterstützen des örtlichen Handels. In den verschiedensten Branchen sind den Ideen und der Kreativität keine Grenzen gesetzt, und die Akzeptanz von umweltschonenden und umweltschonend hergestellten Produkten ist in der Bevölkerung größer denn je. Denn wer sich heute noch der „Gigantomanie“ widmet, muss sich die durchaus berechtigte Frage gefallen lassen: „Und um welchen Preis?“

Also raus aus der Komfortzone, hinein in den umweltschonenden Wettbewerb:
Klimaschutz? Yes, we can!

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