Autor: Ute Müller

Grundsteinlegung ohne Gäste

Sparkassenbau in der Gemeinde Rhauderfehn geht voran

Von Ute Müller

Rhauderfehn.  „Das haben wir uns anders vorgestellt“, sagte Carsten Rinne, Vorstandsmitglied der Sparkasse LeerWittmund. Eigentlich sollten rund 40 bis 50 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft die Grundsteinlegung des Sparkassengebäudes in Rhauderfehn live miterleben – nun blieb nur das Pressegespräch unter Vorgabe der Corona-Abstandsregelungen.

Natürlich spielte auch beim Bau das Thema Corona eine Rolle. „Wir brauchten kurzfristig einen Corona-Gesundheitsschutzplan“, betont Carsten Rinne. Hierbei halfen die Zusammenarbeit mit der Sparkassentochter „Grundstücks –und Projektmanagement-Gesellschaft LeerWittmund mbH“ (gpl) , die den gesamten Bau als Projektmanager begleitet.

„Hochachtung haben wir vor dem Bauunternehmen Gruben, das trotz der Corona-Situation eine tolle Leistung erbracht hat und auch aufgrund der guten Wetterlage wenig Einschränkungen hatte“, betonte das Vorstandsmitglied. Dank guter Planung sei man von großen Problemen aufgrund eingeschränkter Produktion oder Lieferung von Bauteilen im Ausland verschont geblieben. Hinzu käme auch die gute Zusammenarbeit mit Firmen aus der Region. „Wir freuen uns, dass rund 80% der Aufträge an einheimische Firmen vergeben wurden. Darauf haben wir großen Wert gelegt, da wir durch die Investition auch Liquidität und Arbeitsplätze sichern können. So können wir in dieser schwierigen Zeit ein Signal setzen, dass es vorwärts geht“, freut sich Sparkassenleiter Thomas Schnarrelt.

Rund 3,6 Millionen Euro investiert die Sparkasse in dieses Projekt am Standort Westrhauderfehn. „Rhauderfehn ist einer unserer wichtigsten Standorte neben Leer, Wittmund oder Warsingsfehn.“

Das zukünftige Gebäude wird eine Gesamtfläche von 1200 qm für bis zu 20 MitarbeiterInnen haben. Desweiteren werden noch drei Spezialisten für individuelle Beratungen zur Verfügung stehen. Für das Tagesgeschäft gibt es dann in der modernen Kundenhalle Servicepoints zur Verfügung, Zehn Beratungszimmer bieten die Möglichkeiten für individuelle Beratungen. Neu ist die Schließfachanlage mit 592 Schließfächern, die 24 Stunden für die Kunden zugänglich ist. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei erreichbar sein, auf Nachhaltigkeit wurde ebenso besonderen Wert gelegt, z.B. durch die Nutzung von Photovoltaik, den Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe oder einer Heiz-Kühl-Decke für ein angenehmes Raumklima.

„Durch unsere neuen Räume haben wir dann die Möglichkeit zukunftsfähig zu arbeiten“, so Rinne. „Dort können wir dann auch Webinare und Videokonferenzen durchführen und das auch mit  Abstand.“ Dies sei in den bisherigen Räumen kaum machbar gewesen.

Geplant ist, Mitte nächsten Jahres den Neubau fertig zu stellen. Ein Neubau war aufgrund des Zustandes des alten Gebäudes aus dem Jahr 1978 unumgänglich. Der Plan sieht vor, dass direkt nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes, das alte Sparkassengebäude abgerissen wird. Parkplätze werden an den gleichen Stellen zu finden sein, wie bisher.

 

Bildunterschrift:

Carsten Rinne (links), Vorstand der Sparkasse Leer Wittmund und Sparkassenleiter Thomas Schnarrelt vor dem Neubau der Sparkasse in Westrhauderfehn

Neubau für 2,5 Millionen Euro Investionsvolumen

Dörpen. Die Unternehmensgruppe Schomaker ist ein Familienunternehmen, wie es im Emsland oft zu finden ist. Fünf Firmen gehören zur Firmengruppe, u.a. Schomaker Bau, Schomaker Immobilien, Schomaker Bauträger oder Beitz EnerTec.
Das Betätigungsfeld der Unternehmensgruppe erstreckt sich über das Entwickeln, Finanzieren, Planen, Bauen und Verwalten von Immobilien. An drei Standorten – Dörpen, Oldenburg und auf Wangerooge – arbeiten derzeit 55 Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende. „Gerne hätten wir noch mehr Auszubildende“, sagt Volker Schomaker, Inhaber und Geschäftsführer.

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