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Warum Unternehmen jetzt ein Profil brauchen

Aurich. Pling – neue Nachricht: „Ich möchte gerne Mitglied Ihres Netzwerkes werden!” Diese Mitteilung findet sich spätestens seit Corona vermehrt in unseren Posteingängen und zeigt den aktuellen Boom von LinkedIn und XING. Wenn über soziale Netzwerke gesprochen wird, fallen den meisten Menschen zunächst Facebook, Instagram und Twitter ein. Aber auch Business-Netzwerke wie LinkedIn oder XING sind Teil der großen Social Media Familie und heute längst aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen. Wir erklären Ihnen, warum diese Plattformen auch für Unternehmen immer wichtiger werden und wie Sie die Netzwerke für Ihre Ziele nutzen.

XING und LinkedIn im Vergleich

Mit 18 Millionen Mitgliedern ist XING die größte Karriereplattform in der DACH-Region. XING eignet sich nicht nur für Personen, sondern ist auch für Unternehmen eine ideale Plattform, sich als Arbeitgeber:in zu positionieren und potenzielle Mitarbeiter:innen zu finden. Im Gegensatz zu XING ist LinkedIn international ausgerichtet und hat rund 700 Millionen Nutzer:innen auf der ganzen Welt. Lange Zeit stand LinkedIn in der deutschen Businesswelt im Schatten vom Platzhirsch XING – damit ist aber jetzt Schluss! Die Nutzerzahlen in Deutschland steigen momentan stark an und so manch einer mottet sein XING-Profil bereits ein und verweist stattdessen auf seine LinkedIn Präsenz. Höchste Zeit also als Unternehmen auf den “Jetzt registrieren”-Button zu klicken.

So können Unternehmen berufliche Netzwerke nutzen

Ob Kontaktdaten, Firmenbeschreibung, Stellenausschreibung oder aktuelle News – mit einem Unternehmensprofil können sich besonders KMUs nicht nur professionell darstellen, sondern auch neue Mitarbeiter:innen akquirieren und eine starke Arbeitgebermarke aufbauen. Der Schlüssel zum Erfolg ist in jedem Fall Interaktivität: Die Timeline ermöglicht Mitgliedern zu teilen, zu liken und zu diskutieren. Posts werden nicht nur den eigenen Kontakten angezeigt, sondern bei Likes oder Kommentaren auch dem Netzwerk des Kontaktes. Sichtbarkeit erlangt man also durch Aktivität. Durch regelmäßigen und relevanten Content zieht ein Unternehmen schnell die Aufmerksamkeit auf sich, kann mehr Traffic für die Website generieren, die Kundenbindung ausbauen und überzeugt potenzielle Mitarbeiter:innen und Geschäftspartner:innen von einer Zusammenarbeit.

Das neue Zauberwort: Kampagne

Um alle Chancen der beruflichen Netzwerke zu nutzen, sollten Unternehmen verstärkt auf aussagekräftige Kampagnen setzen. Was Sie dazu brauchen? In erster Linie eine clevere und originelle Idee, die durch gekonnte Bild-/Textsprache im vollen Newsfeed Ihrer Zielgruppe auffällt. Auf diese Weise können Sie Ihre Themen optimal platzieren und mit WOW-Effekten z.B. neue Kunden gewinnen oder Azubis mit einer Social Recruiting Kampagne finden. Mehr dazu auf unserem Blog: https://designstuuv.de/blog/xing-und-linkedin/

Tipps & Termine

Ladeinfrastruktur vor Ort

Mit dem neuen Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ beschleunigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300 Millionen Euro. Förderanträge können kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), bis Ende des Jahres stellen. Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind zur Antragstellung aufgerufen.

Dabei werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen und im „Windhundverfahren“ bewilligt. Eine Antragstellung ist ab dem 12. April 2021 möglich! Weitere Informationen erhalten interessierte Leserinnen und Leser und der Rufnummer 04462 5031 oder per E-Mail an: info@wirtschaftsfoerderkreis.de

Digitales Netzwerktreffen

Auch in einer Zeit ohne physische Treffen ist es wichtig, Netzwerke zu pflegen!
„Lasst uns schauen, wo und wie wir einander helfen und Impulse geben können.“
Dazu lädt das deutsch-niederländische Netzwerk Federation4women ein, und betont: „Nicht alle Unternehmer sind bis jetzt gut durch die Coronazeit gekommen“, so Nelly Boer. Womöglich musst Du Dich auf die Suche nach einem neuen Verdienstmodell machen. Womöglich kannst Du dazu mit Netzwerkkollegen in den Sparring gehen! Die sehen Deine Lage bestimmt aus ganz anderen Blickwinkeln und können vielleicht wertvolle Ideen liefern! Menschen gegenüber, denen du vertraust, kannst du dich verletzlich zeigen! Bei dem Netzwerktreffen am 26. April ab 18 Uhr sollen folgende Fragen beantwortet werden:

Wie geht es Dir und Deinem Betrieb in dieser Krise?

Welche Maßnahmen hast Du ergriffen, um Deinen Betrieb in der Zeit des Lockdowns aufrecht zu erhalten?

Was brauchst Du im Moment, um Deinen Betrieb in Gang zu halten, um zu wachsen?

Musstest Du eine andere Richtung einschlagen, um mit Deinem Betrieb am Markt zu bleiben? Was können Deine Netzwerkkollegen für Dich bedeuten?

Mit wem oder welchem Betrieb kämest du gern in Kontakt? Nach der Anmeldung per Mail an secr@federation-4women.de bekommen die Teilnehmer einen Link für das digitale Treffen.

Den Laden schmeißen

Für Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen bietet die ExistenzgründungsAgentur für Frauen (EFA) in Oldenburg einen Workshop an mit dem Titel „Den Laden schmeißen“. Der Workshop findet statt am Freitag, 28. Mai 2021, von 15 bis 19 Uhr und am Samstag, 29. Mai 2021, von 10 bis

17 Uhr. Der Workshop ist eine Kooperation mit Geld und Rosen, Düsseldorf. Referentin ist Petra Welz. Nähere Informationen und Anmeldungen bis spätestens 07.05.2021 im Projektbüro der EFA unter der Telefonnummer (0 44 31) 85-649 oder (0 44 31) 85-472.

Egal, ob die Eröffnung einer Heilpraxis geplant ist, eine Freiberuflichkeit, Dienstleistungen, im sozialen Bereich oder andere Möglichkeiten der Selbstständigkeit: Wächst die Idee zum Vorhaben, so wächst auch der Informationsbedarf. Die zukünftige Unternehmerin braucht wirtschaftliches und rechtliches Wissen. Ein kompakter Workshop für alle Frauen, die sich haupt- oder nebenberuflich selbständig machen wollen.

 

Verkaufstipp von Oliver Schumacher

Warum sich zu wenige Topverkäufer bei Ihnen bewerben

Ihre Vertriebsmitarbeiter bestimmen entscheidend Ihre unternehmerischen Bilanzen. Schließlich steht und fällt Ihre gesamte Unternehmung insbesondere mit Ihren Mitarbeitern, die im direkten Kontakt zu Ihren (Ziel)kunden stehen. Darum ist es nur allzu vernünftig, wenn Sie dafür Sorge tragen, dass Sie in Ihrer Vertriebsabteilung nur Spitzenkräfte beschäftigen.

Topverkäufer, die Sie brauchen, haben in der Regel einen Arbeitsplatz

Während meiner aktiven Vertriebstätigkeit von 1999 bis 2009 für einen börsennotierten Konzern hatte auch ich manchmal keine Lust mehr auf meinen Arbeitgeber, obwohl ich sehr erfolgreich war – und recht gutes Geld verdiente. Daher wollte ich mich mal spontan(!) bewerben. Wenn es klappt, wollte ich wechseln. Und wenn es nicht klappt, dann bleibe ich eben da, wo ich bin – und rede mir meinen Arbeitgeber schön. Das Interessante aber war: Unternehmen, bei denen ich mich bewerben wollte, machten es mir unnötig schwer – und ich schickte niemals eine Bewerbung los! So haben beide Seiten eine gute Chance vertan.

Topvertriebler haben keine Bewerbungsunterlagen parat

Auch heute noch sollen sich Vertriebsmitarbeiter mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bewerben. Glauben Sie ernsthaft, dass jemand, der sich aus einem guten Beschäftigungsverhältnis woanders bewerben möchte, diese Unterlagen kurzfristig parat hat? Topvertriebsmitarbeiter hassen in der Regel Bürokratie und Papierkram. Erfolgreiche wollen draußen beim Kunden sein, Verkaufsgespräche führen und mit Entscheidern telefonieren – aber sich doch nicht wie ein Bittsteller bewerben! Jemand, der sich nach vielen Jahren wieder ernsthaft schriftlich bewerben möchte, müsste vermutlich einen halben Tag dafür aufwenden, um Anschreiben und Lebenslauf zeitgemäß zu formulieren. Vergessen Sie nicht: Die wenigsten Verkäufer lesen Vertriebsliteratur, um perfekte Verkaufsgespräche führen zu können. Noch weniger werden Bewerbungsratgeber gelesen, die eh überwiegend für Berufseinsteiger geschrieben sind. Warum soll sich also ein erfolgreicher Verkäufer für Sie so viel Zeit nehmen?

Machen Sie guten Verkäufern die Kontaktaufnahme leicht!

Schreiben Sie bitte nicht mehr in Ihren Stellengesuchen, dass man sich mit vollständigen Unterlagen bei Ihnen bewerben soll. Schreiben Sie nur die Handynummer Ihrer Vertriebsleitung in die Anzeige und fordern Bewerber auf, spontan anzurufen.

Der telefonische Erstkontakt hat zwei Vorteile: Sie hören, wie der Bewerber spricht und sich Ihnen gegenüber verkauft. Und außerdem haben Sie einen guten Filter: Wer Sie nicht anruft, sollte auch lieber nicht für Sie arbeiten. Denn Erfolg im Vertrieb hat auch viel mit Telefonieren zu tun. Hinter E-Mails verstecken kann sich schließlich jeder. Mehr unter der Rufnummer 0591 6104416 und unter https://oliver-schumacher.de/.

 

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