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Warum Unternehmen bei „Social Listening“ aufhorchen sollten

Warum Unternehmen auf analoge Marketing Methoden setzen

Ein kreatives Mailing im leeren Briefkasten? Eine handgeschriebene Nachricht meines Ansprechpartners auf einer Notiz? Ein Prospekt, der mich Zuhause noch etwas darüber nachdenken lässt, bevor ich mich entscheide? Das Auto, das vor mir an der Ampel steht und so pfiffig beklebt ist, dass ich mich später noch daran erinnere? Das Plakat, das ich schon öfter gesehen habe? Das Lächeln und das Probierstück an der Käsetheke? Ich gebe es zu – ich liebe analoges Marketing.

Doch zu Unrecht sind analoge Marketing-Methoden in den letzten rasanten Jahren zunehmend in den Hintergrund getreten. Dies ist hauptsächlich auf die Verbreitung digitaler Marketingmethoden zurückzuführen, die es Unternehmen ermöglichen, mit ihren Kunden auf vielfältige Weise zu interagieren und diese Berührungspunkte effektiv zu messen. Trotzdem sollten kleine und mittlere Unternehmen – kurz KMU’s – nicht vergessen, dass analoge Marketingmethoden immer noch eine wichtige Rolle spielen. Analoge Werbung kann mitten ins Herz treffen und zwar genau dann, wenn wir einmal nicht online sind: mitten im Leben.

1. Was sind analoge Marketing Methoden?

Mit der steigenden Popularität des digitalen Marketings ist es einfach, die analogen Marketingmethoden zu vergessen. Dabei können diese Methoden ebenso effektiv sein und oft sogar kostengünstiger und charmanter sein.

Analoge Marketing Methoden sind Methoden, die nicht digital sind. Dazu gehören Dinge wie Handzettel, Plakate, Außenwerbung, Mund-zu-Mund-Propaganda und sogar Telefonmarketing. In einigen Fällen können diese Methoden besser geeignet sein, um Ihr Unternehmen zu bewerben, und in anderen Fällen kann es sich lohnen, sie mit digitalen Methoden zu kombinieren. Wenn Sie überlegen, welche Marketing Methoden für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind, sollten Sie also nicht nur auf die digitalen Methoden setzen, sondern sich einen auf Ihre Wunschkunden abgestimmten medienübergreifenden Mix entwickeln.

2. Warum sollten Sie auf analoges Marketing setzen?

Die digitale Welt ist schnelllebig und Unternehmen müssen sich ständig an die neuesten Trends und Entwicklungen anpassen, um relevant und erfolgreich zu bleiben. Allerdings kann es manchmal von Vorteil sein, auf die alten, vertrauten Marketing Methoden zurückzugreifen – vor allem, wenn es darum geht, Kunden zu erreichen und zu binden.

3. Wie können Sie analoge Marketing Methoden einsetzen?

Viele Unternehmen festgestellt, dass analoge Marketingmethoden, wie z. B. Flyer oder Plakate, weiterhin effektiv sind. Dies liegt daran, dass sie sich auf die Fähigkeit des Unternehmens konzentrieren, eine kreative Botschaft zu erstellen, die die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zieht und länger und nachhaltiger wahrgenommen werden kann.

4. Vorteile von analogem Marketing

Im elektronischen Grundrauschen von Webseiten, E-Mails, Social Media und Co. gehen viele Botschaften unter. Eine personalisierte, aufmerksamkeitsstarke Printkommunikation, die bewusst und ideenreich auf Medienbrüche setzt, sticht aus dieser Masse positiv hervor. In einer zunehmend digitalen Welt ist es wichtig, die Macht der analogen Werbung nicht zu unterschätzen. Ob es sich um eine Zeitungsanzeige, ein Mailing, einn Broschüre oder ein Plakat handelt – analoge Werbung hat zu Recht ihren Platz in einem gut durchdachten Marketingplan.

Die Vorteile der analogen Werbung sind vielfältig. Zunächst einmal ist es eine großartige Möglichkeit, mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten und diese sogar individuell anzusprechen. Die analoge Werbung ermöglicht es Ihnen, Ihre Botschaft auf eine kreative und unkomplizierte Weise zu vermitteln. Aufgrund ihrer Haptik kann die analoge Werbung auch eine sehr effektive Methode sein, um Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen zu lenken.

5. Tipps für den Einsatz von analogen Marketing Methoden

Grundsätzlich rate ich Ihnen folgendes: Menschen kaufen von Menschen, nicht von Firmen. Das günstigste und gleichzeitig kostbarste Kommunikationsmittel ist ein Lächeln. Im Zeitalter des digitalen Marketings ist es einfach, den Fokus auf die neuesten Trends und Technologien zu setzen und dabei die Macht der analogen Möglichkeiten zu vergessen. Obwohl die analoge Welt im Vergleich zum digitalen Marketing langsamer ist, kann sie genauso effektiv sein – manchmal sogar noch effektiver. Und menschlicher. Probieren Sie es mal aus, Ihr Kunde ist nur einen Anruf entfernt! Und hat außer Rechnungen in der letzten Zeit bestimmt auch nichts Nettes mehr im Postkasten gehabt.

Tipps & Termine

Neuer Lehrgang zum Gepr. Fachwirt für Spedition und Logistik

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) bietet ab Januar 2023 erneut den Lehrgang „Gepr. Fachwirt für Güterverkehr und Logistik“ an. Der Kurs eignet sich für Interessierte aus Schifffahrt und Spedition (im Straßen-, Bahn- und Luftverkehr sowie zu Wasser), die ihre beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen im administrativen Bereich erweitern und vertiefen möchten.

Die Qualifikation umfasst insgesamt 620 Unterrichtsstunden und läuft circa zwei Jahre. Sie ist im deutschen und europäischen Qualifikationsrahmen in Stufe 6 (gleichrangig Bachelorniveau) eingeordnet. Unterrichtet wird dienstags und donnerstags in Emden oder Leer, optional ist auch Online-Unterricht möglich.

Geprüfte Fachwirte für Güterverkehr und Logistik planen und steuern eigenständig und eigenverantwortlich die Leistungserstellung. Dazu gehört die Bewertung der Wirtschaftlichkeit und Qualität von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen. Darüber hinaus zählen auch die Entwicklung und Umsetzung marktgerechter und kundenspezifischer Dienstleistungen zu den fachlichen Aufgaben. Hierbei nehmen die Fachwirte auch Führungsaufgaben wahr. Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen können bei Yvonne Schrader unter der Rufnummer 04921 8901-46 oder per E-Mail an yvonne.schrader@emden.ihk.de angefordert werden.

Fachfrau für Dokumente feiert Dienstjubiläum

25 Jahre Jubiläum im öffentlichen Dienst feierte Petra Bartz (58) aus Aurich im Oktober in der Handwerkskammer für Ostfriesland. Zu diesem besonderen Anlass überreichten Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs und Karina Schröder, Leiterin Allgemeine Verwaltung/Zentrale Dienste, während einer kleinen Feierstunde eine Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß. „Wir danken Ihnen für Ihren langjährigen Einsatz in der Handwerkskammer“, gratulierte Frerichs.

Petra Bartz ist in Ennigerloh in Nordrhein-Westfalen geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Abitur 1983 startete sie eine Ausbildung zur Kauffrau für den Groß- und Einzelhandel, die sie 1986 erfolgreich abschloss. Danach war sie noch mehrere Jahre im Angestelltenverhältnis für ein Dachdeckerunternehmen in NRW tätig, bis sie 1990 aus betrieblichen Gründen nach Emden zog. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung nahm sie gut ein Jahr später ihre Tätigkeit als Schreibkraft im Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer für Ostfriesland in Aurich auf. Kurz darauf wurde die Auricherin Mutter von drei Söhnen und widmete sich zunächst ganz ihrer Familie. 2005 stieg sie wieder in das Berufsleben ein und bildete sich 2015 zur geprüften Betriebswirtin nach der Handwerksordnung weiter. Seit 2017 kümmert sie sich schwerpunktmäßig um das Dokumentenmanagement der Handwerkskammer. „Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Kolleginnen und Kollegen für die lange und gute Zusammenarbeit bedanken“, betont die kaufmännische Angestellte.

Winterflugplan 2022/23 gilt seit 30. Oktober

Noch zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Doch die Tage werden kürzer, die Nächte länger und die Temperaturen merklich kühler. Pünktlich zur Umstellung am 30. Oktober auf die Winterzeit, gilt auch der Winterflugplan 2022/23 am Bremen Airport. Mit schönen Sonnen-Destinationen oder Städtezielen lädt er dazu ein, dem heimischen Trott zu „entfliegen“ und Wärme zu tanken.

Wenn es im Nordwesten langsam kühl wird, beginnen Strandliebhaber ihren Tagträumen von Sommer, Strand und „meer“ Sonne nachzuhängen. Aber Winter-Blues war gestern – mit der Fluggesellschaft Sundair bleibt es auch im Winter sonnig. Vom Bremen Airport geht es ab Anfang November direkt auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria. Die Kanaren sind für ihre ganzjährigen sommerlichen Temperaturen bekannt und deshalb im Winter besonders beliebt. Dazu gibt es reichlich Sonne in Beirut und vor allem in Hurghada, dem Strand- und Tauchparadies am Roten Meer. Die Flüge dorthin starten bereits Ende Oktober. Hier lässt es sich auch in der kühlen Jahreszeit hervorragend am Strand liegen und beim Schnorcheln oder Tauchen die vielfältige und bunte Unterwasserwelt bestaunen. 

Wer gerne in Spanien überwintert, kann problemlos mit Ryanair nach Alicante fliegen und dort die milden Temperaturen und das spanische Lebensgefühl genießen. Oder doch lieber nach Mallorca? Dorthin fliegen Ryanair und Eurowings mit insgesamt bis zu sechs Flügen pro Woche. Aber auch in der Türkei sind die Wintermonate weitaus eher erträglich, als im kühlen Norden. Hier stehen Antalya, Izmir oder Istanbul auf dem Bremer Flugplan. In und um Antalya kann man beispielsweise im Winter bei angenehmen Temperaturen Golf spielen und sein Handicap weiter verbessern. Wer im Winter lieber auf einen Städte-Trip setzt, kann ab Bremen Airport beispielsweise nach London, Vilnius, Pristina oder Wien fliegen. Und wer seine Wintertraum-Destination nicht im Flugplan des Bremen Airport finden konnte, der fliegt ganz einfach über die Drehkreuze München, Frankfurt, Amsterdam oder Istanbul zu seinem Reiseziel – denn über die Drehkreuze lässt sich beinahe jeder Urlaubsort der Welt problemlos erreichen.

 

Verkaufstipp von Oliver Schumacher

Akquise muss jetzt oberste Priorität haben!

Es gibt keine sicheren Kunden. Das Einzige, was sicher ist, ist der Tod und die Steuer. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft zunehmend Kopf steht, Unternehmen plötzlich dramatische Umsatzeinbrüche verzeichnen – und nicht nur viele Endverbraucher den Euro zweimal umdrehen, muss sich jeder Unternehmer zwei Fragen stellen: Habe ich genügend potentielle Kunden in der Pipeline? Und wenn nicht, dann: Wie lange kann ich meinen Betrieb am Laufen halten, wenn

-meine drei besten Kunden vom Mitbewerber abgeworben werden,

-die Stammkunden deutlich weniger bei mir einkaufen oder

-gewisse Abnehmer gar in die Insolvenz gehen?

Vertrieb vor Betrieb

Leider verlieren sich viele Vertriebsmitarbeiter im Alltagsgeschäft. Es wird einfach weiter so gemacht, als würde es gar keine Krise geben. Es soll ja sogar Vertriebsleiter geben, die denken, ihr Vertriebsteam würde nun aus reiner Identifikation mit ihrem Beruf bei der Akquise von alleine eine Schippe drauflegen – schließlich sieht ja der Vertrieb die eigenen Zahlen. Aber dies bleibt oft ein frommer Wunsch. Hoffnung ist ein schlechter Ratgeber – gerade in der heutigen Zeit.

Analysieren Sie messerscharf

Gehen Sie schonungslos in die Analyse:

Wie entwickeln sich die Abschlussquoten? (Ist das Verhältnis von Angeboten zu Aufträgen besser geworden?)

Wie entwickeln sich die eigenen Verkaufspreise? (Kauft Ihr Vertrieb verstärkt Aufträge über Rabatte?)

Wie hoch ist die Kundenabwanderungsrate? (Viele merken ja nicht einmal, wenn sie Kunden verlieren – oder trauen sich nicht, darüber offen zu sprechen.)

Wie viele Aufträge haben Sie noch in der Pipeline? (Gab es hier eine Veränderung?)

Wie ist die Zahlungsbereitschaft der Kunden?

Sehen Sie der Wahrheit ins Gesicht. Wenn Sie merken, dass Ihre Zahlen sich (deutlich) verschlechtern, dann werden Sie endlich aktiv.

Erarbeiten Sie mit Ihrem Vertrieb Konzepte

Setzen Sie sich mit Ihrem Vertriebsteam zusammen. Fragen Sie, was Ihr Vertrieb braucht, um erfolgreicher zu akquirieren. Überlegen Sie sich Argumente, falls Ihre Kunden mit einem Wechsel zum billigeren Mitbewerber drohen. Erarbeiten Sie konkrete Kundengewinnungsmaßnahmen. Denken Sie auch an Social-Selling und telefonische Kaltakquise. Aber: Nur Ziele und Aufgaben zu vergeben, reicht nicht. Lassen Sie sich auch konkrete Pläne von Ihrem Team zeigen, wie es konkret Kunden und Umsätze gewinnen will.

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