„Es ist wichtig, dass Betriebe ausbilden“

 

DESIGNSTUUV Werbeagentur GmbH & Co. KG bildet Niedersachsens beste Mediengestalterin aus


Aurich/Hannover.
Die ehemalige Auszubildende der DESIGNSTUUV® Werbeagentur GmbH & Co. KG Marie Schmidt hat ihre Ausbildung als Niedersachsens beste Mediengestalterin Digital und Print abgeschlossen. Die Landesbestenehrung 2022 der IHK Niedersachsen (IHKN) fand am 10. November 2022 im feierlichen Rahmen in Hannover im Georgspalast (GOP) statt. 

In seiner Begrüßung sprach der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil den besten Auszubildenden des Landes seine Anerkennung und seinen Dank vor den Gästen aus dem gesamten Bundesland aus. „Besonders jetzt in den geburtenschwachen Jahrgängen ist es wichtig, dass Betriebe ausbilden und junge Leute eine praktische Karriere anstreben. Wirtschaftliche Stärke gibt es nur, wenn man es mit sehr qualifizierten Menschen zu tun hat. Und die gibt es nicht ohne Ausbildung", so Weil.Wir sind unfassbar stolz auf den großen Erfolg unserer Auszubildenden Marie Schmidt. Die Ausbildung zum Mediengestalter hat seit 2016 eine große Bedeutung in der DESIGNSTUUV® Werbeagentur GmbH & Co. KG. Die Förderung junger, kreativer Talente hat bei uns einen wichtigen Stellenwert und darauf sind wir sehr stolz. Durch die vielfältigen Fachbereiche erfahren unsere Auszubildenden eine breit gefächerte Ausbildung, die ihnen alle Kompetenzen für einen sich schnell entwickelnden Arbeitsmarkt bietet“, erzählt Geschäftsführerin und IHK-Ausbilderin der DESIGNSTUUV® Katrin de Buhr.

Seine Glückwünsche richtete auch der Präsident der niedersächsischen IHKs Andreas Kirschenmann an die Ausbildungsbetriebe und lobte das Engagement der knapp 495.000 niedersächsischen gewerblichen Unternehmen: „Ohne die Leistung der Betriebe, die die Ausbildung erst möglich machen, wäre dies gar nicht möglich. Berufsausbildung ist ein wichtiger Faktor gegen den Fachkräftemangel. Herzlichen Dank an alle Unternehmen.” Mit 93,5 Punkten schloss Marie Schmidt ihre Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print als Beste in ganz Niedersachsen ab.

Die DESIGNSTUUV® Werbeagentur gibt es seit 2010 mit ihrem Sitz in Aurich und die Dependence in Leer. Als frauengeführtes Unternehmen mit rund 20 Beschäftigten betreut die Agentur ganzheitlich große und kleine Unternehmen aus Industrie, Handel, Medizin und Dienstleistungen. Mit den Bereichen Design, Digital und Strategie macht die DESIGNSTUUV® Unmögliches sofort möglich. Für Wunder braucht die Agentur etwas Zeit.  


Mehr Informationen auch im Internet unter www.designstuuv.de.     Bildmaterial:

Foto: Katrin de Buhr und Mann Heinz-Hermann freuen sich über die ausgebildete Mediengestalterin Marie Schmidt, die Landesbeste wurde.

Anker gelichtet, Segel gesetzt

7. Niedersächsischer Bädertag des Heilbäderverbandes Niedersachsen e.V. auf Norderney

Von Peter Klossek

Norderney. Schauplatz Kurtheater Norderney: Am 2. November diskutierten die Mitglieder des Niedersächsischen Heilbäderverbandes im Rahmen des 40-jährigen Bestehens des Verbandes über Ziele und Strukturen, die Qualitäten der einzigartigen Heilbäderlandschaft Niedersachsens mit ihren authentischen Standortfaktoren ins Licht der bundesweiten Öffentlichkeit zu rücken.

Dr. Norbert Hemken begrüßte das aus circa. 90 Teilnehmern zusammengesetzte Fachpublikum und motivierte die TeilnehmerInnen, mit Mut und Zuversicht trotz aller Hindernisse und den damit verbundenen Verwerfungen nach vorn zu schauen und mit qualitativ hochwertigen Angeboten potenzielle Kurgäste zu überzeugen und zu begeistern. „Wir warten nicht darauf, bestehende Krankheiten zu lindern. Wir möchten, dass die Beschwerden gar nicht erst auftreten“, sagte der Vorsitzende des Heilbäderverbandes Niedersachsens.

Die Veranstaltung bestand aus vier Themenblöcken. Ein Thema behandelte die Behandlungsmethode Thalasso. Die immunstärkende Anwendung wird seit vielen Jahren erfolgreich auf Norderney angeboten. Es referierte Univ.-Doz. Dr. Friethart Raschke, Norderney. „Kernkompetenzen erkennen-Thalasso ist Meer“ lautete sein Vortrag über die Kraft des Meeres und seine unterstützende Heilwirkung bzw. Linderung bei chronischen Atemwegs- und Hauterkrankungen.

Wilhelm Loth, Geschäftsführer der Staatsbad Norderney GmbH, möchte das Thalasso-Angebot auf der Insel qualitativ mit der Schaffung eines Qualitätssiegels prädikatisieren. Dazu gehört auch die Entstehung der Thalasso-Heilbäder an Nord- und Ostsee. „Gerade bei uns auf Norderney das Thema Nummer 1“, sagt Wilhelm Loth. Geplant sei durch eine Initiative aus Niedersachen, mit Unterstützung der Länder Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Initiierung des Thalasso-Prädikats. Außerdem diskutierten mit: May-Britt Pürschel, Leiterin des Referates Tourismus beim niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Marlies Sobczak, Leiterin der Arbeitsgruppe Thalasso der ESPA, Brigitte Goertz-Meissner, Präsidentin des Deutschen Heilbäderverbandes e. V.

Dr. Thomas Hildebrandt, vormals Hauptgeschäftsführer der IHK Oldenburg, behandelte das leidige Thema Arbeitskräftemangel und forderte die Mitglieder auf zu handeln anstatt zu jammern. Obenan stünde die Attraktivierung von Berufsbildern und Arbeitsplätzen in Kurgebieten, die ohnehin schon einen besonderen Standortvorteil böten. „Meine deutliche Forderung an die Politik ist, bürokratische Hürden schnellstmöglich abzubauen“, ergänzt Dr. Norbert Hemken. Weitere Diskussionsteilnehmer auf dem Podium waren Ulrich Kruthaup, Geschäftsführer der Hasselmann-Gruppe, Rainer Balke, Hauptgeschäftsführer Dehoga Niedersachsen, Kurt-Josef Michels, Geschäftsführer der Michels Unternehmensgruppe und Silvia Selinger-Hugen, Prokuristin des Caritas Sozialverbandes Norderney.

Die aerosolhaltige Nordseeluft, Moor, Sole und Schwefel sind Niedersachsens die Heilung unterstützenden „natürlichen Gesundmacher“. Wurden sie bislang therapeutisch eingesetzt, können sie nun auch präventiv genutzt werden, um Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Nun hat die Zentrale Prüfstelle Prävention aller Krankenkassen diese heilunterstützenden Mittel erstmals als Präventionsmaßnahme zugelassen. Das Land Niedersachsen hat hier die Vorreiterrolle übernommen und arbeitet nun nicht nur in diesem Bereich auf die Schaffung der erforderlichen Strukturen hin.

Kreativ präventiv – Entwicklung von Präventionsangeboten und -konzepten“ lautete das zielführende Thema auf dem Podium. Damit dieser Bedarf bewältigt werden kann, hat der Niedersächsische Heilbäderverband seine Mitglieder durch ein Profilierungsprojekt entsprechend vorbereitet. „Jetzt sind die Kurorte gefordert, die erarbeiteten Ergebnisse vor Ort anzugehen und umzusetzen“, sagte Ilka Lemkemeyer, Geschäftsstellenleiterin Heilbäderverband Niedersachsen e. V. Die Aufgabe der Kur- und Heilbäder in Niedersachsen sei es, mit ihrer hohen medizinischen Kompetenz und einer ausgezeichneten Infrastruktur, die Angebote einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht bekannt zu machen, und auch den Ärzten außerhalb der Kurorte zu zeigen, was Kurortmedizin bei modernen Zivilisationskrankheiten zu leisten vermag. Es diskutierten Silvia Buchweitz, Inhaberin des LebensSinne Zentrums in Varel und Wiefelstede, Annette Ludzay, ehemalige Geschäftsführerin der Tourist-Info Bad Essen, Heiko Wenzig, Leiter Badehaus Norderney und Ilka Lemkemeyer.

Der vierte Themenblock behandelte die ambulante Vorsorgeleistung. Die früheren „Badekuren“ werden von den Krankenkassen seit dem Sommer 2021 wieder als Pflichtleistung erbracht. Eine langjährige Forderung des Heilbäderverbandes Niedersachsen wurde damit aufgegriffen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre werden jährlich ca. 300.000 Maßnahmen und anteilig mindestens 40.000 ambulante Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern und Kurorten in Niedersachsen angestrebt mit entsprechenden vorteilhaften Auswirkungen auf folgende Bereiche: höhere Übernachtungszahlen, mehr Arbeitsplätze, Erhöhung des touristischen Umsatzes und Vermeidung von kostenträchtigen Therapien durch entsprechende Präventionsmaßnahmen.

Detlef Jarosch, Project M, überzeugte die Teilnehmer durch die thematische Erlebnispräsentation „Gut aufgestellt in die Zukunft – Die Profilierung der Niedersächsischen Heilbäder und Kurorte“. Auf der Agenda des Bädertages stand ebenso die Vorstandswahl des Niedersächsischen Heilbäderverbandes. Dr. Norbert Hemken wurde in seiner Funktion als 1. Vorsitzender für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Ebenso bestätigt wurden seine Stellvertreter, Wilhelm Loth, und Dr. Maik Fischer, Staatsbad Pyrmont.

Der Heilbäderverband Niedersachsen e. V. mit Sitz in Bad Zwischenahn, ein Zusammenschluss von 36 staatlich anerkannten Heilbädern, Kurorten, Küstenbadeorten und Erholungsorten, ist weiter auf Wachstumskurs. Mittlerweile gehören auch das Nordseebad Carolinensiel und Bad Lauterberg dazu. Die prädikatisierten Heilbäder und Kurorte gehören mit rund 45 % aller Übernachtungen zu den tragenden touristischen Säulen in Niedersachsen mit Übernachtungszahlen von ca. 43,5 Millionen pro Jahr.

BU: 2

BU: Wurden im Vorstand des Niedersächsischen Heilbäderverbandes e. V. (HBV) bestätigt (v.l.):

Wilhelm Loth, Norderney, Martin Kaune, Bad Salzdetfurth, Bettina Beimel, Altenau, Dr. Maik Fischer, Bad Pyrmont und Dr. Norbert Hemken, Bad Zwischenahn sowie (nicht im Bild) Gerhard Kreutz, Bad Bevensen

„Eine Bewohnerin kommt ganz aus München“

Heinz Beekmann eröffnete den neuen Wohnpark Varel mit 80 Betten

Varel. Der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Pflegebutler, Heinz Beekmann, weihte am 28. Oktober den neuen Wohnpark Varel mit Vertretern der beteiligten Baufirmen, Bürgermeister, Kreisrat und den Beschäftigten ein. „Seit 168 Tagen leite ich die Unternehmensgruppe Pflegebutler, und ich freue mich, dass wir diesen neuen Wohnpark hier in Varel heute eröffnen. Unter der Federführung von Architekt Kapels war jeder bereit alles zu geben, um diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben“, sagte Heinz Beekmann in seiner Begrüßungsrede. Er übernahm die Geschäftsleitung im letzten Jahr.

Der neue Wohnpark Varel mit 75 Apartments, 75 Betten sowie weiteren 80 Tagespflege-Plätzen im Erdgeschoss und im Untergeschoss ist das 14. Objekt der Unternehmensgruppe Pflegebutler mit Verwaltungssitz in Friedeburg. „Ich freue mich, dass ich in diese Firmengruppe mit so einer gesunden Unternehmenskultur einsteigen durfte“, betonte Heinz Beekmann, der aus dem Bankenwesen kommt.

Dieser Neubau und dieses Team sind hier für uns in Varel mit rund 25.000 Einwohnern eine Bereicherung“, sagte Gerd-Christian Wagner, Bürgermeister der Stadt Varel. „Hier auf diesem ehemaligen Kasernengelände hat sich ein gutes bauliches Ensemble in den letzten fünf Jahren entwickelt“; hob Bürgermeister Wagner hervor. Er lobte die „bunte Landschaft zur Betreuung von Senioren“ in dem Neubaugebiet und überreichte dem Hausherrn Heinz Beekmann zum Einzug einen Zinnteller. Stellvertretend für Landrat Sven Ambrosy gratulierte der Kreisrat Bernd Niebuhr. „Dieser Neubau ist eine große Bereicherung für unseren Landkreis“, so Niebuhr.

Die ersten Gespräche für diesen Neubau waren bereits im Jahr 2018“, sagte Architekt Hartmut Kapels, der schon jahrelang für die Unternehmensgruppe Pflegebutler tätig ist. „Der Abbruch eines Wirtschaftsgebäude auf diesem ehemaligen Kasernengelände war schwieriger als erwartet, da wir zwei Bunker vorfanden sowie eine Zisterne mit 15 Meter Durchmesser“, informierte Kapels. Dazu kam ein aus Kasernenzeiten stammender befestigter Waldplatz und viele der Restlasten gingen aus keinem Lageplan hervor. „Trotz dieser Sachen und Corona haben wir den Neubau planmäßig in der vorgegebenen Zeit fertigstellen können“, betonte der Architekt aus Zetel. Der erste Bauabschnitt umfasst 1282 qm und der Hochbau des zweiten Bauabschnitts in gleicher Größe liegt ebenfalls im Zeitplan.

Erstmals haben wir eine Bewohnerin, die aus München kommt. Die Kinder wohnen hier“, sagt Bettina Tepe, Pflegedienstleitung im neuen Wohnpark Varel. In dem Neubau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen arbeiten insgesamt 30 Beschäftigte. „Wir bilden hier in der Altenpflege zur generalistischen Pflegefachkraft aus“, informiert Tepe. Zurzeit absolvieren rund 50 Auszubildende ihre Pflegeausbildung in der Unternehmensgruppe Pflegebutler, und voraussichtlich werden es zum 1. August 2023 rund 100 Azubis sein.

Deutschland ist sicherer geworden!

Vorbeugen mit nochmals verbesserter Sicherheitstechnik

Auch wenn die Wahrnehmung der Bevölkerung oft eine andere ist: Deutschland ist sicherer geworden! Laut der Kriminalstatistik des Bundes Kriminalamtes kurz BKA ist die Anzahl der Straftaten im letzten Jahr im Vergleich zu den Vorjahren gesunken.

Insgesamt wurden 5,05 Millionen Straftaten erfasst. Dabei gab es einen Anstieg von 12,1 Prozent bei der „Cyberkriminalität“, aber die Zahl klassischer Diebstahldelikte ging um 11,8 Prozent und Wohnungseinbrüche sogar um 27,2 Prozent zurück.

Nicht zuletzt ist der Rückgang der Straftaten in verbesserten Sicherheitsvorkehrungen begründet. Denn Gelegenheit macht bekanntlich Diebe, wo es also weniger Gelegenheit gibt, kommen Diebe und Betrüger schlechter zum Zuge. Dabei ist das Angebot im Bereich der Sicherheitstechnik immer vielfältiger geworden. Das fängt an der Haustür mit einer Video-Gegensprechanlage an geht über mechanische Sicherheitseinrichtungen für Fenster und Türen bis hin zur Cybersecurity.

Fachfirmen für Sicherheitstechnik bieten sowohl für gewerbliche als natürlich auch für private Objekte ganzheitliche Sicherheitskonzepte vom Keller bis zum Dach. Die Möglichkeiten sind vielfältig und nicht jedes Sicherheitsprodukt ist für jedes Gebäude geeignet oder gar notwendig. Deshalb bieten die Experten eine individuelle Sicherheitsberatung an. Dabei werden Schwachstellen in der Sicherheit aufgespürt und ihnen ein Riegel vorgeschoben… im wahrsten Sinne des Wortes oder mit neuester Technologie.

Moonlight-Shopping echter Erfolg – Kofferbuchungen nun online

Spiekeroog. Das Kontor Bellstedt Teehandelskontor Bremen zog Mitte Oktober in das neue Ladengeschäft auf der Insel Spiekeroog ein. „Die Handwerker haben gute Arbeit geleistet und innerhalb von vier Wochen war der Umbau fertig“, sagt Silke Bellstedt, die das Geschäft im März 2005 im Süderloog 19 gründete. Nach zehn Jahren zog sie in den Noorderloog 1, nun befindet sich das Kontor Bellstedt in den Räumen der ehemaligen Sparkasse mit mehr als doppelt so viel Ladenfläche.

„Ich war von Anfang an Premium-Partner des Teehandelskontors Bremen, und das Geschäft ist auch komplett in blau-weiß eingerichtet“, informiert Silke Bellstedt. Das neu eingerichtete Teekontor im Noorderpad 11 ist lichtdurchflutet mit weißen Sprossenfenstern, verfügt über eine Sitzecke mit originalen Binsenstühle und die komplette Ladenausstattung lieferte „buss wohnen“ aus Wiesmoor.
„Das neue Geschäft wird von allen Kunden gut angenommen, und das Herbstgeschäft verlief überaus erfolgreich“, so Bellstedt, die viele Stammkunden hat und auch über einen Internetshop verfügt. Zusammen mit allen Einzelhändlern wurde am 21. Oktober ein „Moonlight-Shopping“ bis 21 Uhr auf Spiekeroog veranstaltet, bei dem „Sanddorn-Grog“ im Teekontor serviert wurde.
„Gerade zur Weihnachtszeit werden viele Präsente bestellt, die komplett mit Grußkarten verschickt werden“, so Bellstedt weiter. Ob Früchtetee, Gewürztee, Grüntee, Rooibos oder Schwarztee – das Teekontor verfügt über ein breites Sortiment an Honig, Kandis, Liköre, Marmeladen, Porzellan, Süßwaren, Teekannen, Postkarten und vieles mehr.

3 Jahre Lüders Logistik e.K.
Nach einem Dualen Studium zum Betriebswirt (BA) bei Edeka in Neuwied arbeitete Frederik Lüders mehrere Jahre im Edeka-Center Husmann in Metjendorf, bevor er ein Praktikum bei der Firma Bellstedt Logistik im Jahr 2019 absolvierte. „Logistik hat mich immer interessiert und war auch ein Teil des Studiums“, sagt Frederik Lüders, der sich mit dem 58-jährigen Jochen Bellstedt hinsichtlich der Unternehmensnachfolge schnell einigte.

Die Firma habe ich zum 1. Januar 2020 übernommen und zwei Monate später kam dann Corona“, erzählt Frederik Lüders von der Lüders Logistik e.K., der acht Mitarbeiter beschäftigt und sechs Elektrofahrzeuge im Einsatz hat. Der junge Firmengründer eröffnete noch im selben Jahr eine Teststation im Dorf, die er bis zum Frühjahr 2021 betrieb. „Ohne die Teststation hätten wir den Tourismus auf Spiekeroog nicht aufrecht halten“, fügt Jochen Bellstedt hinzu,.

Lüders legte die Fachkundeprüfung an der Industrie- und Handelskammer in Oldenburg ab und feiert nun das dreijährige Bestehen. „Als Gründer und Nachfolger der Inselspedition habe ich von der Familie Bellstedt viel Unterstützung bekommen, und wir arbeiten nachwievor erfolgreich zusammen“, betont Frederik Lüders. „Die Zusammenarbeit mit der Nordseeheilbad Spiekeroog GmbH ist gut. In diesem Jahr haben wir die Kofferbuchungen komplett online gestellt“, erklärt Lüders. Bislang war dies nur analog, also am Fahrkartenschalter oder im Noorderloog 16 möglich. Außerdem hat sich der Standort von Lüders Logistik e.K. geändert: Die Inselspedition zog aus der Dorfmitte raus an den Ortsrand, wo mehr Platz ist.

Parallel zur Logistikfirma betreibt Jochen Bellstedt den Küchenmöbelvertrieb auf Spiekeroog seit 1993, davon über zehn Jahre mit „buss wohnen“. Die Zusammenarbeit mit dem Küchenberater Uwe Helmerichs sei sehr gut. In der Bausaison erreichen wöchentlich in etwa zwei Möbelcontainer die Insel und werden durch Lüders Logistik befördert. „Das entspricht rund 400 cbm Neumöbel jährlich“, so Jochen Bellstedt. Er nimmt genaues Aufmaß, koordiniert den Einbau und die Handwerkerarbeiten vor Ort sowie den After Sales Service vor Ort. Mehr Informationen auch unter www.inselspedition.de und

www.inselkontor.de.

Warum Unternehmen bei „Social Listening“ aufhorchen sollten

Warum Unternehmen auf analoge Marketing Methoden setzen

Ein kreatives Mailing im leeren Briefkasten? Eine handgeschriebene Nachricht meines Ansprechpartners auf einer Notiz? Ein Prospekt, der mich Zuhause noch etwas darüber nachdenken lässt, bevor ich mich entscheide? Das Auto, das vor mir an der Ampel steht und so pfiffig beklebt ist, dass ich mich später noch daran erinnere? Das Plakat, das ich schon öfter gesehen habe? Das Lächeln und das Probierstück an der Käsetheke? Ich gebe es zu – ich liebe analoges Marketing.

Doch zu Unrecht sind analoge Marketing-Methoden in den letzten rasanten Jahren zunehmend in den Hintergrund getreten. Dies ist hauptsächlich auf die Verbreitung digitaler Marketingmethoden zurückzuführen, die es Unternehmen ermöglichen, mit ihren Kunden auf vielfältige Weise zu interagieren und diese Berührungspunkte effektiv zu messen. Trotzdem sollten kleine und mittlere Unternehmen – kurz KMU’s – nicht vergessen, dass analoge Marketingmethoden immer noch eine wichtige Rolle spielen. Analoge Werbung kann mitten ins Herz treffen und zwar genau dann, wenn wir einmal nicht online sind: mitten im Leben.

1. Was sind analoge Marketing Methoden?

Mit der steigenden Popularität des digitalen Marketings ist es einfach, die analogen Marketingmethoden zu vergessen. Dabei können diese Methoden ebenso effektiv sein und oft sogar kostengünstiger und charmanter sein.

Analoge Marketing Methoden sind Methoden, die nicht digital sind. Dazu gehören Dinge wie Handzettel, Plakate, Außenwerbung, Mund-zu-Mund-Propaganda und sogar Telefonmarketing. In einigen Fällen können diese Methoden besser geeignet sein, um Ihr Unternehmen zu bewerben, und in anderen Fällen kann es sich lohnen, sie mit digitalen Methoden zu kombinieren. Wenn Sie überlegen, welche Marketing Methoden für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind, sollten Sie also nicht nur auf die digitalen Methoden setzen, sondern sich einen auf Ihre Wunschkunden abgestimmten medienübergreifenden Mix entwickeln.

2. Warum sollten Sie auf analoges Marketing setzen?

Die digitale Welt ist schnelllebig und Unternehmen müssen sich ständig an die neuesten Trends und Entwicklungen anpassen, um relevant und erfolgreich zu bleiben. Allerdings kann es manchmal von Vorteil sein, auf die alten, vertrauten Marketing Methoden zurückzugreifen – vor allem, wenn es darum geht, Kunden zu erreichen und zu binden.

3. Wie können Sie analoge Marketing Methoden einsetzen?

Viele Unternehmen festgestellt, dass analoge Marketingmethoden, wie z. B. Flyer oder Plakate, weiterhin effektiv sind. Dies liegt daran, dass sie sich auf die Fähigkeit des Unternehmens konzentrieren, eine kreative Botschaft zu erstellen, die die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zieht und länger und nachhaltiger wahrgenommen werden kann.

4. Vorteile von analogem Marketing

Im elektronischen Grundrauschen von Webseiten, E-Mails, Social Media und Co. gehen viele Botschaften unter. Eine personalisierte, aufmerksamkeitsstarke Printkommunikation, die bewusst und ideenreich auf Medienbrüche setzt, sticht aus dieser Masse positiv hervor. In einer zunehmend digitalen Welt ist es wichtig, die Macht der analogen Werbung nicht zu unterschätzen. Ob es sich um eine Zeitungsanzeige, ein Mailing, einn Broschüre oder ein Plakat handelt – analoge Werbung hat zu Recht ihren Platz in einem gut durchdachten Marketingplan.

Die Vorteile der analogen Werbung sind vielfältig. Zunächst einmal ist es eine großartige Möglichkeit, mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten und diese sogar individuell anzusprechen. Die analoge Werbung ermöglicht es Ihnen, Ihre Botschaft auf eine kreative und unkomplizierte Weise zu vermitteln. Aufgrund ihrer Haptik kann die analoge Werbung auch eine sehr effektive Methode sein, um Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen zu lenken.

5. Tipps für den Einsatz von analogen Marketing Methoden

Grundsätzlich rate ich Ihnen folgendes: Menschen kaufen von Menschen, nicht von Firmen. Das günstigste und gleichzeitig kostbarste Kommunikationsmittel ist ein Lächeln. Im Zeitalter des digitalen Marketings ist es einfach, den Fokus auf die neuesten Trends und Technologien zu setzen und dabei die Macht der analogen Möglichkeiten zu vergessen. Obwohl die analoge Welt im Vergleich zum digitalen Marketing langsamer ist, kann sie genauso effektiv sein – manchmal sogar noch effektiver. Und menschlicher. Probieren Sie es mal aus, Ihr Kunde ist nur einen Anruf entfernt! Und hat außer Rechnungen in der letzten Zeit bestimmt auch nichts Nettes mehr im Postkasten gehabt.

Flexible Überfahrten gefragt – Gästezahlen steigen

Neues Schiff wird im Heimathafen Spiekeroog getauft

Spiekeroog. Die Nachfrage nach flexiblen Schiffsüberfahrten zur Insel Spiekeroog hat stetig zugenommen. „Im Herbst 2021 erfolgte eine Vertragsunterzeichnung mit der AG Ems für einen Schiffsneubau, die in dieser Sparte Erfahrung haben. Es ist die gleiche Werft, Penguin Shipyard, wo auch die Nordlicht II gebaut wurde“, informiert Ansgar Ohmes, Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH.

Es wurde die Firma Wattn Express GmbH gegründet, denn das Wassertaxi mit insgesamt 50 Sitzplätzen heißt auch „Wattn Express“. „Dieses Schiff hat einen Tiefgang von 70 cm und es ist möglich, ein Stück Reisegepäck und auch Handgepäck mitzunehmen“, erklärt Ansgar Ohmes. Die Kiellegung erfolgte im Dezember 2022 und das neue Schiff aus Aluminium ist umweltfreundlich mit reduzierten Stickoxiden, emissionsärmer und effektiv.

Die Nordseebad Spiekeroog GmbH verfügt über drei Schiffe: Spiekeroog I, Spiekeroog II und die Kombifähre IV. Mit dem Neubau werden bestimmte Zielgruppen angesprochen, denn die Überfahrt dauert statt einer dreiviertel Stunde nur 20 Minuten.

Im Hafen Neuharlingersiel sind wir bereits am Ausbaggern, dort wird ein Ponton gebaut. Und zwar dort, wo früher die Spiekeroog III lag“, erläutert der Geschäftsführer. Die Vertiefung im Hafen ist notwendig, damit das Wassertaxi auch bei Niedrigwasser problemlos fahren kann.

Das neue Schiff wurde im Oktober von der Pinguin Shipyard nach Rotterdam überführt. Die Endausstattung mit technischen Geräten erfolgte Anfang November in Emden. Die Schiffstaufe wird voraussichtlich am 18. Dezember auf der Insel Spiekeroog mit Dr. Bernhard Brons erfolgen.

Für dieses neue Schiff ist eine Vorausbuchung erforderlich“, so Ohmes. Ähnlich wie bei einem Flugzeug, wo auch vorher ein Ticket erworben wird, kann das Wassertaxi per Internet gebucht werden. Der Preisunterschied beträgt fünf Euro mehr im Vergleich zur Fährfahrkarte.

Steigende Gästezahlen

Für dieses Jahr 2022 verbuchen wir wieder steigende Gästezahlen, jedoch kommen wir an das Jahr 2019 vor Corona noch nicht wieder ran“, so Ohmes weiter. Nachwievor schleppend kommen Tagestouristen. „das hängt auch mit den aktuellen Krisen zusammen“.

Laut Ohmes wird das neue Schiff den bestehenden Fahrplan gut ergänzen. Mit der Schiffstaufe kommt der Neubau vor Weihnachten zum Einsatz.

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