Mit „Pferdebahn“ und „Tunnel“

Neuer Minigolfplatz auf der Insel Spiekeroog

Von Inge Meyer

Die Insel Spiekeroog ist ein Kleinod, auf der schon Bundespräsidenten, Abgeordnete und Künstler ihren Urlaub verbrachten. Nun eröffnete das Nordseeheilbad Spiekeroog den neuen Minigolfplatz mit inseltypischen Motiven, der nach dem Corona Shut-Down von den Urlaubern bespielt werden darf.

In Höhe von rund 600.000 Euro Investitionskosten erstreckt sich der Minigolfplatz rund um das Inselbad, die Tennishalle und der Kurverwaltung. „Die Planungen dauerten bereits über zwei Jahre und im letzten Herbst sind wir mit dem Bau des neuen Platzes angefangen“, sagt Mirko Schwerdtfeger vom der Nordseeheilbad Spiekeroog GmbH. „Zu Ostern wollten wir eigentlich eröffnen, aber wegen Corona ging das nicht. Das Soft-Opening erfolgte dann im Mai und die Urlauber sind begeistert von der neuen Inselattraktion“, so Schwerdtfeger, der für den Bereich Tourismus zuständig ist.

Von A wie Anker, Bahnschiene, Boßeln, Fische, Festmacher, Hafeneinfahrt, Netze, Nationalpark, Poller, Sanddorn, Wrackteile bis Z wie Zwerge, denn die Osenzwerge haben hier einmal gelebt, tauchen in allen 15 Spielstationen Inselmotive und geschichtliche Ereignisse auf. Sogar der Dünensinger „Eckhart Strate“, den die Inselliebhaber immer gerne zuhörten, taucht an einem Hindernis auf.

Gleich bei der ersten Station geht es mit der „Pferdebahn“ los, denn auf Spiekeroog gab es mal eine Räderbahn, die die Gäste vom Hafen in den Ort brachte. Die Achsen und Schienen wurden im neuen Golfplatz eingebaut.

„Das zweite Hindernis, bei dem der Ball unterirdisch verläuft durch einen Tunnel, ist etwas schwer“, erklärt Schwerdtfeger, der selber noch übt. Die weiteren Hindernisse sind teils schön schattig mit altem Baumbestand und auch Sanddorn-Nachbildungen tauchen inmitten von „Natur pur“ auf.

„Uns war wichtig, dass die Hindernisse möglichst eng mit dem Nationalpark Wattenmeer verknüpft sind.“ Das ist den Golfplatz-Gestaltern zusammen mit der Tourismusleitung vom Nordseebad Spiekeroog hervorragend gelungen.

Mehr Informationen unter www.spiekeroog.de.

Schulungsbetrieb in neuen Räumen

Die DEKRA Akademie GmbH ist jetzt im Leeraner Teehaus

Von Inge Meyer

Leer. Über zehn Jahre lang befand sich die DEKRA Akademie GmbH an dem Schulungsstandort in der Deichstraße 29 in Leer. Nun zog das Team der DEKRA Akademie in die neu geschaffenen Räume im Teehaus, Deichstraße 26, ein. „Wir haben lange gesucht nach einem passenden Standort und haben nun wesentlich mehr Platz“, sagt Hermann Pieper, Standortleiter der DEKRA Akademie GmbH in Leer.

Bis zu 130 Seminarteilnehmer kann der neue Standort aufnehmen. „Im Teehaus haben wir nun 750 Quadratmeter Bürofläche und zwei Unterrichtsräume mehr. Insgesamt haben wir sechs Schulungsräume, größtenteils PC-Computerarbeitsplätze, sowie drei Büroräume“, informiert Hermann Pieper, der mit zwei Festangestellten und ca. vier Honorarkräften zusammenarbeitet.

Der neue Standort mit über 30 Parkplätzen am Teehaus ist barrierefrei. Die Räume sind mit dem Fahrstuhl erreichbar. Ein Behinderten-WC steht zur Verfügung. Es gibt ein Übungslager für die Ausbildung in der Lagerwirtschaft, einen Stapler-Übungsplatz im Außengelände und einen großen Aufenthaltsraum.

Die DEKRA Akademie ist langjähriger Schulungspartner für Gabelstapler-Kurse und bietet regelmäßig Fortbildungsseminare für Berufskraftfahrer (Kennziffer 95) an. „Diese Fortbildungen für Berufskraftfahrer sind vorgeschrieben. Ferner bieten wir ADR-Kurse, also Gefahrgutschulungen, an Werktagen und an den Wochenenden an“, so Pieper. Mehr als zehn Schulungen pro Jahr finden allein im Gabelstapler-Bereich statt.

Darüber hinaus bildet die DEKRA Akademie Pflegehelfer und Betreuungskräfte aus. In dem eigens dafür zur Verfügung stehenden Demonstrationsraum mit Pflegebett können die aktuellen Pflegestandards geschult werden. „Hier möchten wir auch die Firmen ansprechen, die hier beispielsweise die Fortbildungen bei uns durchführen können“, so Pieper weiter. Denn zum Beispiel eine Betreuungskraft muss eine 16-stündige Fortbildung pro Jahr vorweisen können, die regelmäßig aufgefrischt werden muss.

Im Trainingscenter der DEKRA Akademie GmbH werden angeboten: u.a. DATEV-Schulungen, SAP-Kurse sowie MS Office-Seminare, dazu Themen wie Buchhaltung, Qualitätsmanagement oder der Einsatz von Kassensoftware. Die einzelnen Themen können individuell abgestimmt und erlernt werden. Individuell wird auch Coaching angeboten, das sich z.B. für Arbeitssuchende und Berufsumsteiger bereits gut bewährt hat. „Ganz neu im Programm ist der Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau (mwd) für E-Commerce, der ab Herbst erstmals angeboten wird“, erklärt der Standortleiter.

 

Mehr Informationen über das gesamte Seminarprogramm erhalten interessierte Leserinnen und Leser auch im Internet unter www.dekra-akademie.de oder unter der Rufnummer 0491/ 45 42 400.

 

Bildunterschrift:

Standortleiter Hermann Pieper und Team zogen in die neuen Büroräume im Teehaus ein.

 

Die neuen Räumlichkeiten verfügen insgesamt über 750 qm Bürofläche.

Fotos: Inge Meyer

 

Ein ganzes Seniorenheim zieht um

9,3 Mio. Euro Investition – Größtes Bauprojekt der jüngsten Jahre für die Stadt Norderney

 

Von Désirée Warntjen

Norderney. Ein niegelnagelneuer Komplex für ein Seniorenheim: Auf Norderney heißt es jetzt im September für die Bewohnerinnen und Bewohner des „‚To Huus‘ Seniorenzentrums Nördernee“ Taschen packen und umziehen in neue Räumlichkeiten mit mehr Komfort. Die Stadt Norderney finanziert als Eigentümerin das Bauprojekt an der Mühlenstraße, in unmittelbarer Nähe zum Wasserturm, mit 9,3 Millionen Euro. Damit stellt es die seit den letzten Jahren größte Investition für die Stadt dar.

Die Arbeiten starteten Ende 2019, im März konnte der Grundstein gelegt werden. „Trotz Einschränkungen durch die Corona-Krise ist es allen Beteiligten gelungen, den Zeitplan einzuhalten, so dass pünktlich Mitte September der Heimbetrieb aufgenommen werden kann“, erklärte Frank Meemken vom Bauamt der Stadt Norderney im Gespräch mit dem Wirtschaftsecho. Bei der Baufläche handelt es sich um eine Teilfläche auf dem Grundstück des bisherigen Heimes.

Grund für den Neubau waren zeitgemäße Ansprüche der Pflege, die im 1936 errichteten Altbau nur noch schwerlich umzusetzen waren. Seit einem halben Jahrhundert dient das alte Gebäude, bekannt als „Haus Inselfrieden“, als Pflegeheim, in dem überwiegend Norderneyer ihren Lebensabend verbringen oder in der Kurzzeitpflege betreut werden. Seit Oktober 2016 unterhält die Sander Pflege GmbH, die mit der Stadt einen Betreibervertrag abgeschlossen hat, das Seniorenzentrum als Pächter und Betreiber. Ebenfalls vor vier Jahren kam das Heim nach einem Ideenwettbewerb bei einem Sommerfest zu seinem neuen Namen: „To Huus“. Die Johann Bunte Bauunternehmung ist für die gesamte Bauabwicklung verantwortlich. Der sehr komplexe Planungsprozess hatte zuvor anderthalb Jahre in Anspruch genommen.

Der Neubau bietet auf drei Geschossen Platz für insgesamt 49 Bewohner. Sämtliche Zimmer verfügen über ein eigenes Bad und jede der drei Wohn-Etagen über einen eigenen Gemeinschafts- und Essbereich sowie einen Außenbereich für die Bewohner in Form von zwei Dachterrassen und der Freifläche im Garten für das Erdgeschoss. Technik und Lagerräume befinden sich im Dachgeschoss.

„Wir haben jetzt enorm viel Platz“, freut sich die Pflegedienstleiterin Louisa Donsbach. Der Neubau „bedeutet für uns zugleich auch in der Pflege eine neue Struktur“, erklärte Alexandra Eggers, Standortleiterin des Pflegezentrums auf Norderney. „Er bringt uns durch die hinzugewonnenen räumlichen Möglichkeiten größere Flexibilität. Wir verfügen jetzt auch über Mehrzweckräume und über mehrere Einzelbüros.“ Und obwohl der Bau dem Pflegezentrum bei einer Bruttogeschossfläche von 4.380 Quadratmetern weitaus mehr Platz bietet, verkürzen sich dank des gut durchdachten Nutzungskonzeptes die Laufwege erheblich. Als weiteren Pluspunkt bezeichnet Louisa Donsbach die tiefgehaltenen Fenster: „Das ist vor allem auch für unserer Rollstuhlfahrer sehr schön, die nun viel bessere Ausblicke haben.“

Auch hinsichtlich der Außenanlagen, die jetzt gestaltet werden, geraten Eggers und Donsbach ins Schwärmen: „Der Garten wird wunderschön, das wird ein ganz toller Außenbereich“, so die Standortleiterin. Dass guter Zusammenhalt das Leben auf einer Insel auszeichnet, erfährt jetzt auch das Seniorenzentrum: Beim Umzug halfen viele Personen von Vereinen, Service-Clubs und der Feuerwehr kräftig mit.

 

Digitale Premiere im Jubiläumsjahr

 

Emder Börse am 10. September als Online-Version

Von Ilka Himstedt

Emden. Im Jahr 2001 entwickelten Wirtschaftsförderer der Stadt Emden gemeinsam mit Kaufmann Dr. Claas Brons als Ideengeber erstmals ein großes Netzwerk-Treffen für Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Seitdem kommen jährlich über 160 Unternehmen und 300 Gäste zur „Emder Börse“ zusammen.

Das erste Mal im Foyer des Neuen Theaters und später ging es auf Wanderschaft durch die Emder Unternehmen. Im vergangenen Jahr traf man sich zum Beispiel am 18. September bei der Emder Schiffsausrüstungs AG.

Auch 2020 zum 20. Jubiläum laden die Emder Kaufmannschaft und die Stadt Emden wieder zu einer Emder Börse ein… allerdings anders als gewohnt, denn die Corona-Pandemie erfordert auch in diesem Fall neue Wege. Deshalb wird es am 10. September erstmals eine Online-Börse geben. Die Einladungen sind, so Herta Ackermann von der Zukunft Emden, seit dem 13. August raus. Und sobald sich ein Gast angemeldet hat, wird ein Teilnahme-Link verschickt.

Moderator dieser Premiere wird Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer der Wachstumsregion Ems-Achse, sein. Und ebenfalls eine besondere Premiere ist die Teilnahme des neuen Emder Oberbürgermeisters Tim Kruithoff. Kruithoff wird einen Kurzvortrag über „Emden 4.0 – die smarte Seehafenstadt“ halten. Anschließend haben die Teilnehmer in einer Talkrunde die Möglichkeit sich gegenseitig Fragen zum Thema „Gut aus der Krise – welche Lehren ziehen wir aus Corona?  Was ist wichtig für die Wirtschaft?“ zu stellen. Aktuelle Informationen zu dieser digitalen Jubiläumsveranstaltung gibt es im Internet unter www.zukunft-emden.de.

 

„Bloßes Husten von Kollegen reicht nicht“

 

Interview mit Dr. Jan-Freek Müller, Fachanwalt für Arbeitsrecht, zur Corona Pandemie

Von Thomas Klaus

Westerstede. Die Corona-Krise hat Arbeitnehmer und Arbeitgeber stark verunsichert. Bei manchen Punkten muss ein juristischer Ratschlag her. In dem folgenden Interview gibt der renommierten Rechtsanwalt  und Dr. jur. Jan-Freerk Müller einen Einblick in arbeitsrechtliche „Corona-Situationen“.

 Die Corona-Pandemie wirft auch einige arbeitsrechtliche Fragen auf. Eine von ihnen lautet: Bekommt der Arbeitnehmer bei einer Viruserkrankung weiter Geld vom Arbeitgeber?

Ist ein Arbeitnehmer infolge einer normalen Viruserkrankung wie zum Beispiel einer Grippe arbeitsunfähig, besteht auf der Grundlage des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) Anspruch auf Fortzahlung der Vergütung. Allerdings kommt das nur in Frage, wenn den Arbeitnehmer im Hinblick auf die Erkrankung kein Verschulden trifft.

Und im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung kann ein Verschulden zutreffen?

Ja. Ein Verschulden kann zum Beispiel vorliegen, wenn der Arbeitnehmer während einer Privatreise gegen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes verstoßen hat. Auf Verlangen des Arbeitgebers muss der Arbeitnehmer im Einzelnen die Umstände darlegen, die für das Entstehen der Krankheit ursächlich waren.

Wie sieht es mit der Lohnfortzahlung aus, wenn es bislang „nur“ bei einem Verdachtsfall geblieben ist?

Liegt bei einem einzelnen Mitarbeiter ein konkreter Infektionsverdacht vor, der eine behördliche Anordnung wie zum Beispiel eine Quarantäne zur Folge hat, greift nicht das EFZG, sondern das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Von der Höhe her entspricht der Entschädigungsanspruch nach dem IfSG in den ersten sechs Wochen dem Verdienstausfall und danach dem Krankengeld. Die Entschädigung wird sechs Wochen vom Arbeitgeber gezahlt, der sich das Geld von der Behörde zurückerstatten lassen kann.

Und nach den sechs Wochen?

Sind sechs Wochen verstrichen, zahlt die Behörde direkt an den betroffenen Arbeitnehmer. Dieses gilt auch, wenn mehrere Mitarbeiter von der Behörde als Kontaktpersonen eines Infizierten mit einem Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäne belegt wurden.

Manche Arbeitnehmer würden vermutlich aus Angst vor Ansteckung am liebsten zu Hause bleiben. Dürften die das?

Nein. Wenn ein Arbeitnehmer seiner Arbeitsverpflichtung nicht nachkommt, riskiert er arbeitsrechtliche Sanktionen des Arbeitgebers wie zum Beispiel  Abmahnung oder sogar Kündigung. Etwas anderes gilt nur, wenn dem Arbeitnehmer ein Leistungsverweigerungsrecht zusteht. Für das Eingreifen eines Leistungsverweigerungsrechts wäre es erforderlich, dass die Erbringung seiner Arbeitsleistung unzumutbar ist.

Und wann wäre das der Fall?

Das ist der Fall, wenn die Arbeit für einen Arbeitnehmer eine erhebliche objektive Gefahr oder zumindest einen ernsthaften objektiv begründeten Verdacht der Gefährdung für Leib oder Gesundheit darstellt. Das bloße Husten von Kollegen gehört nicht dazu.

Reden wir über eine vorübergehende Betriebsschließung. Haben Arbeitnehmer dann Anspruch auf Entgeltfortzahlung?

Der Arbeitgeber ist grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber er sie aus anderen Gründen nicht beschäftigen kann. Dazu gehört auch die Einstellung der Betriebstätigkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Gleiches gilt für behördliche Anordnungen, die zu einem Arbeitsausfall führen. Die Arbeitnehmer behalten in diesen Fällen ihren Entgeltanspruch.

Die Schließungen der Kindertagesstätten und Schulen haben viele Beschäftigte sehr herausgefordert. Darf ein Beschäftigter zu Hause bleiben, wenn Kita oder Schule wegen Corona schließen mussten?

Zunächst muss der Beschäftigte alles Erforderliche dafür tun, dass das Kind anderweitig betreut wird. Erst wenn nachgewiesenermaßen keine andere Betreuung möglich und das Kind unter zwölf Jahren alt ist, besteht die Möglichkeit einer Entgeltfortzahlung nach dem IfSG für die Dauer von bis zu zehn Wochen. Bei Alleinerziehenden sind es zu 20 Wochen. Der entsprechende § 56 Abs. 1 a IfSG ist anlässlich der Corona-Pandemie in das Gesetz aufgenommen worden und gilt rückwirkend ab dem 20. März 2020.

Eine  Frage Dr. Müller: Welche präventiven Maßnahmen muss ein Arbeitgeber ergreifen, damit seine Arbeitnehmer möglichst nicht an Corona erkranken?

Der Arbeitgeber hat nach dem Arbeitsschutzgesetz grundsätzlich die Pflicht, die Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten am Arbeitsplatz zu beurteilen (so genannte Gefährdungsbeurteilung) und Maßnahmen hieraus abzuleiten. Diese Maßnahmen können technischer oder organisatorischer Natur sein, wie etwa die Abtrennung der Arbeitsbereiche oder die Beschränkung der Mitarbeiterzahl. Bei entsprechender Gefährdung muss der Arbeitgeber außerdem persönliche Schutzausrüstung wie Schutzhandschuhe oder Atemschutz, ebenso wie Desinfektionsmittel oder Seife bereit stellen. Die Beschäftigten müssen zu den Gefährdungen allgemein sowie über eine arbeitsmedizinische Vorsorge individuell beraten werden.

 

 

 

 

 

 

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