Ingenieure & Fachplaner zogen um

Vorpahl Ingenieure GmbH & Co. KG zog in neues Bürogebäude ein

Westoverledingen-Ihrhove. Das Team des Ingenieurbüros Vorpahl Ingenieure GmbH & Co.KG zog Mitte September in das neue Gebäude an der Bahnhofstraße 1 in Ihrhove ein. „Die ersten Überlegungen für einen Neubau lagen 2023 vor. Ein Jahr später haben wir die beiden angrenzenden Altgebäude gekauft, abgebrochen und den Neubau gestartet“, erzählt Diplom-Ingenieur Thomas Vorpahl von Vorpahl Ingenieure GmbH & Co.KG, der gemeinsam mit seinem Sohn Marco insgesamt 30 Ingenieure und Fachplaner beschäftigt.

Nach rund 18 Monaten Bauzeit zogen die Mitarbeiter in das repräsentative 2,5 geschossige Klinkergebäude ein. „Wir haben hier für die nächsten Jahrzehnte zukunftsorientiert gebaut und präsentieren das ganze Spektrum in puncto Technische Gebäudeausrüstung“, erklärt Thomas Vorpahl, der das Studium zum Diplom-Ingenieur an der Fachhochschule Steinfurt im Jahr 1996 absolvierte und am 1. Oktober 1999 sein eigenes Ingenieurbüro in der Ledastraße in Leer startete.

Schnell zog das Vorpahl-Team von Leer nach Ihrhove in die Borkumer Straße mit anfangs sieben Mitarbeitern in die Bahnhofstraße 1 um. Nach einigen Jahren und einer Vielzahl an Planungsaufträgen waren wir 30 Personen und die Räumlichkeiten reichten nicht mehr aus. Da kamen die Überlegungen für einen Neubau – fast direkt in der Corona-Zeit.“

Der Neubau verfügt über eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung, KNX-programmierte Steuerung und vieles mehr. „Mit diesem Büroneubau und insgesamt 11 Wohnungen, die bis auf eine Wohnung alle vermietet sind, wollen wir zeigen, wie modern die Gebäudetechnik von heute ist“, betont Thomas Vorpahl beim Rundgang durch das Erdgeschoss und Obergeschoss.

Zukünftig auch Fachseminare

Das familiär geführte Ingenieurbüro ist gut aufgestellt und verfügt über gefüllte Auftragsbücher. „Mein Sohn Marco, der ebenfalls an der Fachhochschule Steinfurt studierte und seit einigen Jahren im Unternehmen ist, soll die Firma einmal übernehmen“, so der 58-jährige Seniorchef Thomas Vorpahl, der die Überlegungen für einen Büroneubau mit Komfortwohnungen schon lange in der Schublade hatte.

Und nicht nur von außen fällt das Wohn- und Geschäftshaus sofort ins Auge, denn von innen sind alle Arbeitsplätze für die 30 Ingenieure und Fachplaner nach dem Prinzip „NEW WORK“ gestaltet. Die Mehrfachbüros im Erdgeschoss und im 1.Obergeschoss sind nach neuester Technik eingerichtet und zwar ganz nach der täglichen Arbeitsdevise: „THINK. PLAN.CREATE.“! „Mein Sohn bringt frischen Wind in die neuen Räumlichkeiten für die nächsten Jahrzehnte rein. Er ist bereits Gesellschafter mit gleichen Anteilen“, informiert der Seniorchef. Die ganze Büroeinrichtung ist in Naturfarben wie zum Beispiel anthrazit, grün, braun oder Sand und passt zu dem hellen Naturholz-Fußboden ideal.

In dem offenen Stil mit bodentiefen Fenster, die für viel Tageslicht-Einfall beitragen, sind die Büros größtenteils einsehbar. Der zentrale Besprechungsraum ist aus Glas mittig im Erdgeschoss und für bis zu 15 Personen ausgelegt. Ferner gibt es eine offene Cafeteria mit Kaffeebar und Küchenzeile für die Beschäftigten. „Hier möchten wir zukünftig auch Seminare anbieten. Außerdem können wir mit den Beschäftigten regelmäßige Betriebsfeier organisieren“, fügt Ehefrau Brunhild Vorpahl hinzu, die gemeinsam mit Anika, Anke und Kerstin das Backoffice-Büro im Erdgeschoss managt. Mehr Informationen unter www.vorpahl.eu.

Kreislaufwirtschaft bei weltweiten Krisenherden

34.Niedersächsischer Hafentag Papenburg. Recycling steht nicht mehr nur für Nachhaltigkeit, sondern angesichts geopolitischer Entwicklungen und Marktrestriktionen mittlerweile auch für mehr Resilienz bei der Rohstoffversorgung von Industrien. Neben einer Ausweitung der Kreislaufwirtschaft müssen auch Importmärkte stärker diversifiziert und die heimische Rohstoffförderung gestärkt werden. Auch mehrere Gesetzesvorhaben stehen hierzu in der Diskussion.

Beim 34. Niedersächsischen Hafentag im Hotel Alte Werft wurden daher Chancen und Grenzen für neue Geschäftsmodelle der Seehäfen, die sich aus dem Megathema Kreislaufwirtschaft ergeben, diskutiert und an Beispielen veranschaulicht. Rund 400 Gäste aus der maritimen Verbundwirtschaft nahmen am Hafentag teil. Dieses Mal präsentierte sich die Jahresveranstaltung in einem „anderen Format“, beispielsweise eine Diskussion mit Jungunternehmern, die im Papenburger Hafen eine Zukunft sehen.

Die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen der neun niedersächsischen Seehäfen zeigen eine starke Entwicklung nach oben, doch die Märkte sind weiterhin angespannt, die strategischen Weichenstellungen für die Hafenwirtschaft nicht einfach. Grund genug, anlässlich des 34. Niedersächsischen Hafentags, die wirtschaftliche Dimension einer zunehmenden Kreislaufführung für die Seehäfen zu betrachten. Angetrieben von Regulatorik, wie z.B. dem Circular Economy Act der EU, aber auch von der Realität weltweiter Krisenherde wird die Kreislaufwirtschaft zu einem bestimmenden Thema für Wirtschaft und Gesellschaft, um Lieferketten dauerhaft zu sichern.

„Nachhaltigkeit wird im Hafen längst als echter Wettbewerbsvorteil gedacht. Wir sind als Seehäfen nicht nur Drehscheiben der Energiewende, sondern haben im Bereich der Kreislaufwirtschaft bereits tragfähige Geschäfte entwickelt. Hier in Papenburg als Gastgeberstandort des 34. Niedersächsischen Hafentags sehen wir beispielhaft, wie aus Recycling und nachhaltiger Produktion echte Umschlagspotenziale für den Hafen entstehen“, so Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Seaports of Niedersachsen GmbH, bei der Eröffnung des Hafentags. Zudem sei die Wirtschaft weiterhin von Rohstoffen abhängig, die über die Seehäfen importiert werden und die auch über eine verstärkte Kreislaufwirtschaft absehbar kaum substituierbar seien.

Von links: Vera Butterweck-Kruse, Lukas Augustin, Bürgermeisterin Vanessa Gattung, Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne, Dr. Maximilian Ueberschaar, Inke Onnen-Lübben, Dirk Wobken, Michael de Reese und Herwart Wilms diskutierten über die Chancen im Papenburger Hafen.

Bildquelle: Meinen & Eden Fotografie

Willkommen im neuen Ferienhaus!

Familien Breuer und Feil zogen in schmuckes Doppelhaus ein

Spiekeroog. „Wir haben beide lange nach einem Grundstück Ausschau gehalten und dann ging auf einmal alles ganz schnell“, erzählen Oliver Breuer und Hauke Feil, die mit ihren Familienangehörigen im August in den Neubau auf der Insel Spiekeroog einzogen.

Auf einem rund 1.000 Quadratmeter großem Grundstück ist eine typische Spiekerooger Immobilie mit Dauerwohnraum und Ferienwohnungen entstanden. „Die ersten Planungsgespräche für diese Lückenbebauung gab es Ende 2024, im November 2025 war dann Baubeginn“, informiert die Diplom-Ingenieurin und Architektin Fentje Winnecke von Winnecke Architekten aus Oldenburg. „Wir kannten uns und haben lange nach einem Grundstück auf der Insel gehalten. Das Angebot vom örtlichen Immobilienbüro passte und wir haben es mit der Familie Feil gekauft“, sagt Oliver Breuer, der mit Frau und Kindern in eine Doppelhaushälfte gezogen ist. „Meine Mutter Gabi Steinfelder-Feil wohnt auf Spiekeroog und ist in die andere Haushälfte eingezogen“, fügt Hauke Feil hinzu. Er und sein Bruder Thore Feil sind neben Daniel Breuer die beiden Bauherren.

Außer der Dauerwohnung für die Familie Breuer stehen zwei 65 Quadratmeter große Ferienwohnungen mit jeweils zwei Schlafzimmern zur Verfügung. „Die Vermietung ist gut angelaufen und die Wohnungen sind derzeit belegt“, so Oliver Breuer. „Wir haben die Wohnungen als Maisonettwohnung, das heißt über zwei Etagen gebaut, sodass ein Schlafzimmer im Giebel des Dachgeschosses liegt“, so Fentje Winnecke, Architektin aus Oldenburg. Sie hat schon mehrere Ferienobjekte auf der Insel Spiekeroog geplant hat und Hockmann Bauunternehmen hat es umgesetzt.

Die Doppelhaushälfte von Familie Feil verfügt über zwei Dauerwohnungen und drei Ferienwohnungen, die 55 Quadratmeter bzw. 40 Quadratmeter groß sind. Alle Wohnungen verfügen über eine schöne Küche in taubenblau oder seidengrau, teils mit englischen Tapeten sowie einen französischen Balkon sowie eine Terrasse. Die schmucke Inneneinrichtung ist im Detail geplant, jedoch nachhaltig, pflegeleicht und langlebig.

„In der Hauptsaison sowie an Weihnachten und Ostern vermieten wir ab fünf Nächte“, informiert Hauke Feil. Und: Die Resonanz der Urlaubsgäste über die neuen Ferienquartiere, die nun wenige Schritte von der Ortsmitte entfernt sind, ist gut. Die spiegelgleiche Neubau ist mit einer Hauslüftungsanlage besonders allergikerfreundlich mit Holzfußboden und Naturstoffen eingerichtet.

Park verbucht gute Bilanz

Hervorragende Besucherzahl im Park

Bad Zwischenahn. Die Saison 2026 im Park der Gärten, der Mustergartengartenschau in Bad Zwischenahn, endet wieder mit grandiosen Zahlen. Zwar wurde in diesem Jahr kein neuer Besucherrekord erreicht, aber dennoch das zweitbeste Ergebnis seit Anbeginn des Park der Gärten überhaupt.

Insgesamt gut 259.350 Gäste haben in diesem Jahr den Park besucht. „Der bisherige Rekord aus dem Vorjahr von gut 263.500 Gästen konnte aufgrund der Wetterbedingungen nicht wieder ganz erreicht werden“, erklärt Geschäftsführer Lennart Böhlje. Er weist darauf hin, dass allein die erste Sonderveranstaltung in diesem Jahr, die „Winterblüte im Park“, aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse komplett abgesagt werden musste. Auch der Mai wäre wettertechnisch problematisch gewesen. Dann kamen mit dem Sommer die teils sehr hohen Temperaturen, die wiederum ungünstig für einen Besuch im Park sind. „Die Menschen trieb es bei über 30 Grad/Celsius dann doch lieber an den Strand“, weiß Lennart Böhlje, der dafür volles Verständnis hat.

Trotz eines leichten Rückgangs der Jahreskarten bleibt auch die Zahl der Besuche von Jahreskarteninhabern mit 38.128 auf einem guten Niveau (2025: 42.545). Mit 199.300 zahlenden Gästen liegt das Ergebnis nur knapp hinter dem Wert aus dem Rekordvorjahr mit 200.450 Gästen.

Weitere Informationen unter: www.lgs2032.de

18. Business-Netzwerktreffen rund um das Thema Klima

  „Deich-Talk“ & Netzwerken fanden erstmals auf dem Deich statt

Apen. „Ein solches Treffen habe ich mir immer erträumt“, sagte Apens Bürgermeister Matthias Huber zur Begrüßung der rund 30 Unternehmer beim „Deich-Talk“ im Gewerbegebiet bei Möbel Eilers. Denn das 18. Business Netzwerktreffen fand an einem besonderen Ort statt: auf dem Deich, an der „Heeren-Wehren-Brücke“, einem Lieblingsplatz der Apener Bürger und Gewerbetreibende.

Und das Thema des Treffens passte gut zum Ort: Es ging um das aktuelle Klimaschutzprojekt der Gemeinde Apen, das in Kooperation mit der Firma EKP (Energie. Klima. Plan GmbH) aus Osnabrück durchgeführt wird. Klimaschutzmanagerin Kassandra Legatzki von der Gemeinde Apen gab ersten Einblick in das Projekt, zu dem u.a die Entsiegelung von Flächen, die Steigerung von Energieeffizienz oder auch die Nutzung erneuerbarer Energien gehören.

Bis zum Jahresende sollen die Ergebnisse des Klimaschutzprojekts vorgestellt werden. Auf dem Weg dahin werden unterschiedliche Akteure der Kommune mit einbezogen. Auch die Gewerbetreibenden sollen in die Fragen eingebunden werden. „Welche Ideen oder Vorschläge, welche Zwänge und Nöte haben Sie? “, fragte Jörg Lübbehüsen von EKP in die Runde. Das Land Niedersachsen will bis 2040 klimaneutral sein. „Wir fragen vor Ort, was die Menschen bereit sind, für das Klima zu tun?“.

Win-Win-Situation für die Wirtschaft

Mike Voss, Unternehmer und auch Projektleiter bei EKP, gab den Unternehmern Beispiele aus der Praxis. Über PV-Anlagen, Wärmepumpen oder die Möglichkeit, wie man beispielsweise Abwärme aus Unternehmen mit anderen Institutionen verbinden kann. „Wichtig ist, ins Handeln zu kommen, damit wir gemeinsame Win-Win-Situationen erzielen!“

Henning Jürgens, Wirtschaftsförderer berichtete über unterschiedliche Projekte, die die Kommune gerade bearbeitet. „Die kommunalen Liegenschaften haben auch eine Vorbildfunktion. Wir sitzen alle im gleichen Boot“, sagte er. Jürgens verwies darauf, wie aktuell am Freibad Pyrolyse analysiert wird, beim Forum mit dem Einbau von Wärmepumpen gearbeitet oder bei der Sporthalle durch eine Begrünung des Daches, Möglichkeiten erarbeitet werden.

Abgerundet wurde der Deich-Talk mit Gesprächen und mit frischen Fischbrötchen von der Fischräucherei Prahm, die ihren Sitz direkt vor Ort. Zum Ende der Veranstaltung kam Regen auf und der Deich-Talk wurde vorzeitig beendet.

Bohrtechniktage begeistern Fachwelt & Nachwuchs

Regionale & überregionale Firmen präsentierten sich auf Fachmessse

Bad Zwischenahn. Mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern pro Tag, 120 Ausstellern aus Deutschland und Europa sowie insgesamt rund 400 Anmeldungen zu den Fachvorträgen waren die Bohrtechniktage 2026 vom 16. bis zum 17. September gemeinsam mit den 76. Deutschen Brunnenbauertagen wieder erfolgreich.

Deutschlandweit ist das Ausbildungszentrum BAU ABC für den Brunnen- und Spezialtiefbau die einzige Einrichtung dieser Art. Auf einer Ausstellungs- und Vortragsfläche von insgesamt 12.000 Quadratmetern standen Innovationen, Wissenstransfer und der persönliche Austausch im Mittelpunkt.

„Wir präsentieren erschütterungsarme Bohrungen an unserem Messestand. In der Regel arbeiten wir auf Baustellen von Hamburg bis Norden – auch in den Häfen“, informiert Diplom-Ingenieur Rimt Wortberg von der Firma Thade Gerdes aus Norden. Das Unternehmen mit rund 70 Beschäftigten ist auf Brunnenbau und Spezialtiefbau spezialisiert und bildet regelmäßig im Spezialtiefbau aus. „Wir gehören sozusagen mit zu den Ausstellern der ersten Stunde und präsentieren uns seit über 20 Jahren auf den Bohrtechniktagen“, betonte Rimt Wortberg. Die Beschäftigten des Bohrunternehmens von anno 1900 verteilen Bierdosen, die auch zum 125-jährigen Jubiläum verteilt wurden.

Bei der zweitägigen Fachveranstaltung gab es viele Zukunftsthemen zum Anfassen. Zu den Leitthemen gehörten „Megawatt aus der Tiefe“, die Kampfmittelerkundung, geotechnische Bewertungen komplexer Bauvorhaben, aktuelle Entwicklungen in den Regelwerken, Brunnenmonitoring 4.0 sowie innovative Erkundungstechniken. Auch die auf Wasserbau spezialisierten Emsländer „Hölscher Wasserbau“ aus Haren waren mit einem Messestand im Außengelände vertreten.

Fotos: Inge Meyer

Von der Firma Tell Bau aus Norden waren vertreten: Rimt Wortberg, Erwin Fisser, Imke Hoefer-Aeilts, Jochen Scheepker und Sven Pahlow

30 Firmen auf der Ausbildungsmesse

4. Ausbildungsmesse für Nachwuchskräfte in der IGS Augustfehn

Apen-Augustfehn. Rund 30 Unternehmen präsentierten sich am 28. August 2026 bei der vierten Ausbildungsmesse der Gemeinde Apen. In der Sporthalle und auf dem Außengelände der IGS Augustfehn informierten die Betriebe über ihre Ausbildungsberufe, Praktikumsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven.

„Wir kommen zwar aus Westerstede, waren aber jedes Jahr dabei. In diesem Jahr haben wir uns zusätzlich für einen Stand in der Halle aufgrund der Witterungsverhältnisse entschieden“, sagt Sybille Kassel-Vieth von der Firma Georg Koch GmbH. Grundsätzlich ist nur eine Firma aus der jeweiligen Branche auf der Ausbildungsmesse vertreten, und in puncto Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau ist das die Firma aus Hollriede an der A28.

„Zurzeit haben wir zehn Auszubildende in Westerstede. Für die Ausbildung zum Straßenbauer oder zum Tiefbaufacharbeiter reicht in der Regel ein guter Hauptschulabschluss“, informiert Christian Thoer von der Firma Koch. Mit am Stand war auch Mika de Buhr, Azubi im 3. Jahr zum Straßenbauer, der den Bagger im Außengelände erklärte. Auch in der kaufmännischen Verwaltung und zum Vermessungstechniker wird ausgebildet.

Die Messe zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Aussichten direkt vor der eigenen Haustür sind. In zahlreichen persönlichen Gesprächen konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7-10 erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen, Fragen stellen und sich über unterschiedliche Berufsfelder informieren. Auch Bewerbungsunterlagen wurden gemeinsam durchgesehen – verbunden mit wertvollen Tipps für den Start ins Berufsleben.

„Die Organisatoren haben das wichtige Ziel der Ausbildungsmesse erreicht: Die Besucherinnen und Besucher konnten Praktikums- und Ausbildungsplätze aus ganz unterschiedlichen Bereichen kennenlernen und viele spannende Gespräche führen“, erläuterte Apens Bürgermeister Matthias Huber. „Die Messe bildet natürlich nur einen Ausschnitt der beruflichen Vielfalt in unserer lebenswerten Gemeinde ab. Aber bereits dieser Einblick zeigt, wie groß das Angebot hier vor Ort ist.“

Auch die Bünting Unternehmensgruppe war wieder auf der Apen Ausbildungsmesse vertreten. „Wir bilden in 20 verschiedenen Berufen im Einzelhandel aus und hatten schon viele interessante Gespräche“, so Personalreferent Matthias Hamel am Stand von Bünting. Er verschenkte Kräutertees, die seit kurzem die hochwertige Bio-Marke „Bioland“ tragen dürfen.

Die Gemeinde Apen möchte gerne noch mehr darüber erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler die Messe erlebt haben, welche Angebote besonders interessant waren und an welchen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht. Besucherinnen und Besucher, die vor Ort noch keine Rückmeldung gegeben haben, sind daher herzlich eingeladen, ihr Feedback sowie ihre Ideen und Anregungen unter www.apen.de mitzuteilen. Die Rückmeldungen der Jugendlichen, Eltern und weiteren Besucherinnen und Besucher sollen in die Planung der nächsten Ausbildungsmesse im Jahr 2028 einfließen.

Bildunterschrift:

Von links: Apens Wirtschaftsförderer Henning Jürgens besuchte im Freigelände Mika de Buhr, hier im Bagger, sowie Michael Fecht und Sybille Kassel-Vieth (alle Firma Georg Koch GmbH) Foto: Inge Meyer

Seite 1 von 15

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén