Jury „geplättet“ von „Plattgemacht“

Drei Kleingründer aus Leer gewannen beim Gründerpreis Nordwest

Lingen. Genau 86 junge Firmen hatten sich beworben, aber nur 12 hatten es bis in die letzte Runde am 12. Oktober 2021 in den Räumen der Rosen Gruppe in Lingen geschafft. Und allein die Teilnahme an der Preisverleihung des Gründerpreis Nordwest ist schon eine große Ehre, aber etwas ganz Besonderes war dieser Tag für insgesamt sechs Unternehmen und deren Gründer aus der ganzen Region, denn sie überzeugten die Jury am meisten.

So wie Alexander und Sergej Klassen von die SKA SPS-Technik GmbH. Mit modernen Steuerungen für Baumaschinen belegten die Sögeler Platz 1, gefolgt von Harald Lücht und Jens Wessels aus dem friesländischen Zetel von der LuWe Solution GmbH und der Entwicklung von Automatisierungslösungen für Milchproben. Der dritte Platz ging an die S&D System GmbH von Rico Ritter und Marko Wruck aus Nordhorn für innovative Methoden zur Pflege von Steinen beziehungsweise Pflasterungen.

Den Vogel schoss allerdings der Landkreis Leer ab, denn hierher gingen gleich alle drei Sonderpreise für Kleingründungen. Platz 3 ging dabei an den Unverpackt-Laden von Martin Warning und Melissa Behrens, die Loses Gut GbR. Den zweiten Platz bei den Kleingründungen belegte Nina Schmidt von EVERYIN, ein StartUp für Nahrungsergänzungsmittel speziell für Frauen mit Hormonstörungen. Am meisten geplättet war die Jury um Schirmherrin Gitta Connemann allerdings von der plattgemacht GmbH von Vera Hinrichs und ihrem Team. „Daarmit harren wie neet rekent!, so die Preisträgerin überwältigt. „Für uns war es schon eine riesige Ehre, dass wir es neben 11 großartigen Unternehmen in die Top 12 geschafft haben. Dann aber auch noch den Gründerpreis Nordwest in der Kategorie Kleingründungen zu gewinnen, hat uns zu Tränen gerührt.“ Plattgemacht produziert Glückskekse mit plattdeutschen Botschaften und setzt sich so für den Erhalt der plattdeutschen Sprache ein. Gegründet wurde das Unternehmen übrigens erst vor wenigen Monaten mitten in der Pandemie. Ob auf den Fähren zur Insel beim Kaffee, in Hotels und Gaststätten, Lounges und Besprechungsräume – Glückskekse „Made in Ostfriesland“ sind was Besonderes.

Der Gründerpreis Nordwest wird seit 2014 vergeben. Bewerben können sich alle Personen, die in den letzten fünf Jahren eine Firma gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen haben, egal in welcher Branche und egal in welcher Rechtsform. Neben der Vorstellung in der Öffentlichkeit winkt dem Erstplatzierten ein Geldpreis in Höhe von 2.500 €, der zweite Platz ist mit 1.000 € dotiert, der dritte Platz ist 500 €. Zudem gibt es einen Sonderpreis für Kleingründungen, dieser ist mit 750 € dotiert.

Bezahlbarer Wohnraum in Papenburg bezugsfertig

Firmengruppe Schomaker gewann Wettbewerb „bezahlbarer Wohnraum“

Papenburg. Das Baugebiet Nr. 164 „Wohnen zwischen Bethlehem, Splitting und Rheiderlandstraße“ entwickelt sich stetig fort. Erste Gebäude sind bereits bewohnt, andere kurz vor der Fertigstellung. Neben Einfamilienhäusern entstehen in diesem Baugebiet auch größere Objekte. Eines davon ist die Wohnanlage mit ingesamt 13 Einheiten in Höhe von rund zwei Millionen Euro Investionskosten, die Dr. Eike Beitz von der Firma SD Invest Dörpen GmbH nun bei einem Rundgang mit der Papenburger Bürgermeisterin Vanessa Gattung erklärte.

Seitens der Stadt Papenburg erfolgte im März 2020 die Bekanntmachung zum Interessenbekundungsverfahren für insgesamt drei Grundstücke, auf denen Mehrfamilienhausbebauung geeignet ist. Die Bewerbungsfrist endete am 8. Mai des vergangenen Jahres. Die Zielsetzung bestand darin, in Papenburg ein günstiges Wohnungsangebot in einer sinnvoll verdichteten Form und unter Berücksichtigung bedarfsgerechter Wohnungsgrößen zu verbessern. Mit dem ‚Papenburger Modell‘ ging es speziell in diesem Verfahren darum, neue Angebote für den sogenannten ‚bezahlbaren Wohnraum‘ zu schaffen. Dieses Angebot richtet sich an eine spezielle Zielgruppe, die lediglich über ein geringes Einkommen verfügt.

Am 14. Oktober 2020 wurde aus diesem Grund mit der SD Invest Dörpen GmbH der Grundstücksvertrag mit der klaren Zieldefinition, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, geschlossen. Die Käuferin verpflichtete sich mit diesem Grundstücksvertrag dazu, 13 Wohneinheiten zu schaffen, von denen 9 Wohnungen dem „bezahlbaren Wohnraum“ zugeordnet werden. „Ich freue mich, jetzt vor einem fast bezugsfertigen Objekt zu stehen. Wir haben hier in Papenburg ein klimagerechtes, insbesondere CO2-neutrales Gebäude errichten dürfen“, sagt Dr. Eike Beitz von der SD Invest Dörpen GmbH. Er blickt auf einen überaus schnellen Planungs- und Genehmigungsprozess zurück, der die schnelle Realisierung des Vorhabens möglich gemacht hat.

Die Stadt Papenburg freut sich darüber hinaus, dass das geplante Objekt der SD Invest Dörpen GmbH trotz der Lieferengpässe im Baugewerbe zügig und planmäßig errichtet wurde. „Das Begriffspaar ‚bezahlbarer Wohnraum‘ unterscheidet sich vom ‚sozialen Wohnungsbau‘, der aus einem Förderprogramm des Landes resultiert. Die Unterscheidung besteht insbesondere darin, mit dem ‚Papenburger Modell‘ die strengeren Förderregeln des Landes für den Investor einfacher zu gestalten, um bessere Anreize für Neubauten bieten zu können. Der Investor verpflichtet sich damit, in den ersten drei Jahren der Vermietung eine maximale Kaltmiete in Höhe von 6 € pro Quadratmeter zu vereinbaren“, erläutert Stadtbaurat Rautenberg.

Auch Bürgermeisterin Gattung ist zufrieden mit der Umsetzung: „Schon vor meiner Zeit als Bürgermeisterin habe ich vielfach gehört und selbst auch erlebt, dass Wohnraum immer teurer wird. Es ist wichtig, auch Personen mit geringerem Einkommen die Möglichkeit zu bieten, eine schöne Wohnung zu beziehen.“ Sie dankt dem Unternehmen für die schnelle Umsetzung vor Ort.

Insgesamt entstehen über das Papenburger Modell auf drei Grundstücken 41 Wohnungen, davon 26 für den bezahlbaren Wohnraum. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 50 und 60 Quadratmeter und decken damit insbesondere die Nachfrage für Single- und 2-Personen-Haushalte ab.

Foto: Ute Müller

Bereits vor Weihnachten ziehen die ersten Bewohner, darunter Mieter mit sozialgebundener Nutzung, in den Neubau von Schomaker ein.

Nachfolger kennt das Geschäft mit Firmenkunden

Firma Cycon Hydraulikzylinder unter neuer Geschäftsleitung

Barßel. Bei der Firma Cycon Hydraulikzylinder GmbH gab es zum 1. Juni diesen Jahres einen Stabwechsel: Der Firmengründer des Produktionsunternehmens, Adolf Lüttmann, übergab die Geschäftsleitung an den Maschinenbau-Ingenieur Martin Krug. „Seit Oktober 2020 bin ich hier im Unternehmen tätig und habe mit Herrn Lüttmann bis zur Überschreibung der Firma Cycon Hand in Hand gearbeitet. Im Zuge der Nachfolge bleiben alle 20 Arbeitsplätze bestehen“, so Diplom-Ingenieur (FH) Martin Krug.

Seit 2004 gibt es das Unternehmen Cycon, das nach einem Brand im Jahr 2009 in die neue Halle im Gewerbepark Barßel einzog. Ein zweites Werk gibt es in Delmenhorst. Insgesamt arbeiten in beiden Werken 20 Voll- und Teilzeitkräfte.

Wir fertigen Hydraulikzylinder in den unterschiedlichsten Arten und Größen nach Kundenwunsch an. In der Regel sind es Sonderanfertigungen“, erläutert Martin Krug. So wurden in etwa 5.000 Hydraulikzylinder für die Branchen Entsorgung, Fahrzeugbau und Maschinenbau im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert. Laut Krug stellt die Firma Zylinder mit Endlagendämpfung her, und es werden auch Zylinder mit Längenmesssystemen gebaut, die den Lagezustand des Zylinders angeben können.

Sonderzylinder nach Maß und Vorstellung des Kunden werden in der technischen Konstruktion auf 3-D-Basis entsprechend entwickelt“, fügt Adolf Lüttmann hinzu, der im Alter von 74 Jahren froh über die gelungene Nachfolge ist. Um einen Zylinder zum Beispiel in der richtigen Position zu fixieren, werden individuelle Aufhängungen oder Anschlussmöglichkeiten sowie spezielle Lasthalteventile montiert. Für die technischen Zeichnungen steht ein erfahrener langjähriger Ingenieur zur Seite.

Rund 15 Prozent der Hydraulikzylinder exportieren wir in die europäischen Nachbarländer, das Gros der Kunden ist im Inland“, so Martin Krug, der sich in erster Linie um die Kundenberatung und den Vertrieb kümmert. Das Fertigungsprogramm der Sonderzylinder wird direkt mit der Konstruktion der Kunden abgeglichen, zudem werden alle Zylinder vor der Auslieferung einem gründlichen Test unterzogen, damit die Funktion gesichert ist“, so Krug weiter.

Die Auftragslage des Mittelständlers sei bis zum Jahresende gut, und auch für das erste Quartal nächsten Jahres liegen Fertigungsaufträge vor. Zudem habe der Firmengründer immer darauf geachtet, dass eine hohe Risikostreuung gegeben ist und kein Firmenkunde über zehn Prozent des Umsatzes kommt. Der Beratervertrag von Adolf Lüttmann läuft zum Jahresende aus.

Die Firma Cycon ist in beiden Kammern vertreten, sowohl bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg als auch bei der Handwerkskammer (HWK). „Auch in der Mittelstandsvereinigung arbeite ich mit“, so Krug.

Mehr Informationen im Internet unter www.cycon-hydraulikzylinder.de.

Mit INQA zukünftig wettbewerbsfähig bleiben!

Der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. erweitert sein Kompetenzfeld

Wittmund. Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin merkt derzeit, dass es einschneidende Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt gibt, und „Corona hat noch eine Schippe drauf gelegt“. „Wir vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland haben uns gefragt, wie wir den Betrieben einen Mehrwert in dieser Krisenzeit bieten können und zwar unabhängig davon, ob nun Mitglied oder nicht. Seit September verfüge ich über das INQA-Prädikat und darf als zertifizierter Prozessbegleiter in die Betriebe gehen, damit die Arbeitskultur den gegebenen Umständen angepasst und zukunftsfähiger wird“, bringt es Frank Happe, Geschäftsführer des Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. auf den Punkt.

Von der Digitalisierung über Nachhaltigkeit bis hin zu einer neuen Arbeits- und Führungskultur: Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen stehen vor der Aufgabe, ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld zu schaffen und attraktive Arbeitgeber zu sein. Mit dem Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“ unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales diesen Prozess des Kulturwandels mit Unterstützung der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH. „Dabei ist das Ziel, in dieser Trio-Konstellation zwischen den Unternehmen, der Demografieagentur und mir, Betrieben, Institutionen, Verwaltungen und ihre Beschäftigten bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen, Haltungen und Lösungen angesichts des demographischen Wandels, der Digitalisierung und anderer aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen“, erklärt der langjährige Coach und Berater, der zahlreiche Kurse von der in Hannover ansässigen Agentur absolvierte, bevor die Zertifizierung zum Prozessbegleiter mit Urkunde erteilt wurde.

Laut Happe kann der gesamte INQA-Prozess für ein Unternehmen mit rund 20 Beschäftigten bis zu zwei Jahren dauern und bei dem Kostenpunkt in Höhe von 6.800 Euro netto geht es los. „Es wird mit allen Beschäftigten ein Interview geführt und dies Interview ist anonym, das heißt, die Interviews können nicht zugeordnet werden. Möglich ist natürlich auch, dass kleinere Firmen unter 20 Beschäftigte das nutzen und es nur ein Jahr dauert“, erläutert der 53-jährige Geschäftsführer.

Bescheinigung direkt vom Arbeitsminister

Nach erfolgreicher Durchführung des Prozesses, wird die Organisation nicht nur mit dem Prädikat „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ durch den Arbeitsminister ausgezeichnet, sondern viele weitere Vorteile entstehen. Neben der Fähigkeit, im Unternehmen Entwicklungen selbst zu erkennen, erfolgt die offizielle Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber, welche nicht nur zu Arbeitszufriedenheit, Identifikation und Leistungsfähigkeit des Personals führt. Beschäftigte finden optimierte Arbeitsbedingungen mit modernen und wertschätzenden Arbeitsbedingungen und gesundem Umfeld. Eine in heutiger Zeit des Fachkräftemangels wichtige Entscheidungshilfe bei der Jobsuche oder zum Verbleib im Unternehmen.

Der INQA Prozess Kulturwandel wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und getragen von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Sie setzt sich aus Vertretern von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern und weiteren Institutionen zusammen. Mit der Durchführung ist die Demografieagentur für die Wirtschaft beauftragt.

Der INQA-Prozess Kulturwandel ist ein sozialpartnerschaftlicher Prozess als Antwort auf die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die zunehmende Digitalisierung. Betriebe oder Verwaltungen werden dort abgeholt, wo sie gerade stehen und gezielt in den vier INQA-Säulen weiterentwickelt. Nachhaltigkeit und Digitalisierung ziehen sich als Querschnittsaufgaben durch alle Themenfelder. Weitere Unterstützung – durch wertvolles Fachwissen, konkrete Checks oder sogar eine geförderte Individualberatung – finden Sie auf der Website www.inqa.de oder beim Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e. V. unter www.wirtschaftsfoerderkreis.de

Von Lingen bis nach Emden tätig

Lingener Unternehmen Cornexion wird als „Digitaler Ort Niedersachsens“ ausgezeichnet

Lingen. Die Cornexion GmbH mit Sitz in Lingen ist nun offiziell ein „Digitaler Ort Niedersachsen“. Das Land Niedersachsen hat das Unternehmen für das Projekt „Digitale Plattform“ ausgezeichnet. „Mit der Auszeichnung „Digitale Orte Niedersachsen“ rücken wir Initiativen, Projekte, Unternehmen und Institutionen in den Fokus, die sich besonders für die Digitalisierung engagieren und damit einen wichtigen Beitrag für die Innovationskraft unseres Landes leisten“, fasste Digital Staatssekretär Stefan Muhle die Idee hinter dem Preis zusammen.

Mit der neuen digitalen Plattform www.conventure.club wurde ein digitaler Business Angel Club für den Mittelstand in Niedersachsen geschaffen, der Startups aus ganz Deutschland mit Unternehmen aus Niedersachen verknüpft. Ziel sind gemeinsame Pilotprojekte, Kooperationen aber auch Beteiligungen. In monatlichen Hybrid-Online-Pitching-Events können sich die Startups aus ganz Deutsch-land vor Unternehmern der Region präsentieren. Zu den Mitgliedern können sich bereits renommierte Unternehmen aus Niedersachsen wie z.B. die Bünting Gruppe, Hanrath Gruppe, Reedereien, Beteiligungsgesellschaften, Family Offices oder die Emsland GmbH dazu schalten.

Als nächsten Schritt bringen wir eine Akademie auf den Weg, der gerade die Themen wie Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, Industrie 4.0 usw. dem Mittelstand und Startups näherbringen soll. Erste Events sind bereits auf den Weg gebracht.“, so Andreas Bernaczek CEO und Firmengründer. „Mit der digitalen Plattform, dem neuen Corporate Angel Club und den Veranstaltungen inkl. zukünftig Coachings für Unternehmer und Startups schafft Cornexion einen Innovations- und Wissenstransfer auch und besonders für die ländlichen Regionen“, so der Niedersächsische Staatssekretär für Digitalisierung, Stefan Muhle, den Einsatz während der Auszeichnung.

Um die Auszeichnung „Digitale Orte Niedersachsen“ können sich Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, kleine und mittelständische Firmen ebenso wie Industriebetriebe, Handwerksbetriebe, caritative Einrichtungen und andere Institutionen bei der Digitalagentur Niedersachsen bewerben. Es handelt sich um eine Auszeichnung, die das außergewöhnliche Engagement für das Gelingen der Digitalisierung im jeweiligen Bereich herausstellt. Die Ausgezeichneten verpflichten sich im Gegenzug, andere Menschen und Institutionen über ihren Weg zur fortschreitenden Digitalisierung zu informieren. Auf der TECHTIDE am 1./2. Dezember auf dem Messegelände in Hannover wird aus ausgewählten Digitalen Orten Niedersachsens der „Digitale Ort des Jahres“ gewählt. CORNEXION wird sich auch in Hannover als einer von zehn ausgewählten Digitalen Orten in Niedersachsen auf einem Stand präsentieren.

Auf dem Foto von links:

Wirtschaftsförderer Stefan Klaassen, Diplom-Wirtschaftsingenieurin Heidi Ricke, Stefan Muhle, der die Auszeichnung an Firmengründer Andreas Bernaczek übergab, Josef Wübbels, der Emder Björn Steinecke und sein Kollege Frederike Holmer

Foto: CORNEXION

Auricher freuen sich auf eine kreative Zusammenarbeit

DESIGNSTUUV® Werbeagentur eröffnet Niederlassung in Leer

Aurich/Leer. Die Firma DESIGNSTUUV® Werbeagentur GmbH betreibt ihren Leeraner Kundenstamm seit Oktober in einer neuen Dependance direkt vor Ort. Um eine noch bessere Kundenbetreuung für Partner aus dem Leeraner Umland sicherzustellen, hat die Digital- und Werbeagentur aus Aurich einen neuen Platz im nesse.office aufgeschlagen. „Wir sind besonders stolz nach über 10 Jahren in Aurich einen Zweitsitz für die Betreuung unserer Kunden realisieren zu können”, erklärt Geschäftsführerin und Creative Directorin Katrin de Buhr.

Die mehrfach ausgezeichnete Kreativagentur bringt damit nicht nur über 10 Jahre Erfahrung aus der Werbebranche in Ostfriesland mit, sondern auch die Kompetenzen der knapp 20 Auricher Beschäftigten in den Bereichen Strategie, Design und Digital. Die Full-Thinking Agentur branchenübergreifend Unternehmen bei ihrer strategischen Ausrichtung, Außendarstellung, Unternehmenskommunikation und Sichtbarkeit – sowohl online als auch offline. „Die DESIGNSTUUVler bringen dank hochkarätiger Ausbildungen und langjähriger Praxiserfahrung den nötigen Rund-um-Blick in unsere Kundenprojekte und denken stets einen Schritt voraus. Nur dadurch können wir lösungs- und zukunftsorientierte Maßnahmen entwickeln, die unsere Kunden zu echtem Erfolg verhelfen”, bestätigt Geschäftsentwickler Dipl.-Oec., Dipl.-Inf.-Wiss. Heinz de Buhr. Das Team aus Grafik- und Webdesignern, Social Media und Marketing Experten sowie Foto- und Videografen bespielt damit die komplette Klaviatur der modernen Werbe- und Marketingmaßnahmen für ihre Kunden.

In Leer bietet die Kreativagentur nun ihren Bestandskunden eine zusätzliche Anlaufstelle für Kundengespräche und Meetings während den kreativen Projektprozessen. Zentral gelegen am alten Handelshafen bietet das moderne Office die perfekte Anlaufstelle für spannende Ideen und neue Blickwinkel auf laufende und neue Projekte. „Als Google Partner Agentur und Träger des Deutschen Agenturpreises wollen wir erstklassigen Service und außergewöhnlich gute Gestaltung zu all unseren Kunden direkt vor die Haustür bringen. Wir sind in ganz Ostfriesland unterwegs und jetzt zeigen wir dies auch mit unserem Zweitsitz in Leer”, betont Katrin de Buhr. Das agentureigene Business Fotostudio mit eigener professioneller Fotografin nutzt die neuen Möglichkeiten kreativ, um Shootings im Weser-Ems-Raum noch flexibler gestalten zu können. „Mit dem Standort Leer bieten sich für Unternehmensaufnahmen flexible Möglichkeiten, der Standort inspiriert uns sehr” schwärmt Fotografin Susanne Janssen. „Von hier aus ist es für unser Team auch nur ein Katzensprung zu Kundenterminen und Business Shootings ins schöne Emsland.”

Wir sind genau da, wo unsere Kunden uns brauchen. So können wir unsere Kunden direkt vor Ort noch besser betreuen und uns direkt an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten”, berichtet Junior Art Directorin Lisa Stöhr. Regelmäßig und flexibel verbringt das Auricher Team seine Arbeitszeit in Leer und bringt frischen Wind und neue Perspektiven in ihren Arbeitsalltag ein. „Es ist schon eine ganz besondere Atmosphäre hier amHafen, die uns sehr inspiriert,” so die Geschäftsführerin Katrin de Buhr. „Als Kreative liebe ich es, den Blickwinkel zu verändern.”

Doch nicht nur Kunden in Weser-Ems profitieren von der Erweiterung, für neue Mitarbeiter:innen ist der DESIGNSTUUV® Standort in Leer attraktiv. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Talenten und können mit einem Arbeitsplatz in Leer auch Bewerber:innen eine hybride Arbeitsstelle ermöglichen, die in der Region Emsland zuhause sind. Es sind tolle Möglichkeiten auf vielen Ebenen”, so de Buhr abschließend.

Weitere Informationen zur neuen Dependance der DESIGNSTUUV® Werbeagentur finden Sie hier: https://designstuuv.de/werbeagentur-leer

Ändern sich die Zinssätze?

Derzeit hohe Inflationsrate…

Die Entwicklung der Zinssätze wird in der Bevölkerung stets aufmerksam verfolgt, weil sie für nahezu alle Personen – ob Sparer oder Kreditnehmer – von Bedeutung ist.

Schon seit mehreren Jahren haben wir eine völlig ungewöhnliche Situation auf dem Geld- und Kapitalmarkt. Noch nie waren die Zinssätze für Kredite und Einlagen so niedrig wie heute. Doch bald könnte sich eine Änderung ergeben. Seit einigen Monaten hat sich die Inflationsrate mit zunehmender Dynamik erhöht. Dadurch kann sich für die Europäische Zentralbank (EZB) als Hüterin der Währungsstabilität die Notwendigkeit ergeben, eine zu hohe Geldentwertungsrate durch eine Erhöhung des Zinsniveaus zu bekämpfen.

Bahnt sich jetzt also eine allgemeine Zinserhöhung an? Diese Frage ist nicht mit ausreichender Sicherheit zu beantworten, da die weitere Entwicklung der Inflationsrate und die Notwendigkeit einer Reduzierung unterschiedlich beurteilt werden.

Unter Währungsstabilität verstehen manche Wissenschaftler aufgrund einer strengen Definition des Ausdrucks eine absolute Beibehaltung des Preisniveaus. Andere halten eine Preissteigerung von nur etwa zwei Prozent noch als vereinbar mit der Forderung nach einer stabilen Währung. Sie halten eine Preissteigerung in diesem Umfang nicht nur für vertretbar, sondern sogar für erstrebenswert, weil eine solche Erhöhung die Wirtschaftstätigkeit anreizt.

Die Reaktion der EZB auf die aktuelle Lage ist ungewöhnlich. Sie hat erklärt, die jüngste Entwicklung sei offenbar auf Sonderfaktoren zurückzuführen, so dass die Inflationsrate auch ohne ihr Eingreifen im nächsten Jahr wieder zurückgehen werde. Deshalb sieht sie für eine sofortige Änderung ihrer Leitzinsen keine Veranlassung. Sie beruft sich auf ihre zweite, allerdings untergeordnete Aufgabe, die Entwicklung der Wirtschaft zu fördern. Diese Aufgabe wird nach ihrer Auffassung durch eine Erhöhung des Zinsniveaus erschwert.

Wegen der in jüngster Zeit entstandenen hohen Inflationsrate und der ungewöhnlich gelassenen Reaktion der Europäischen Zentralbank hat nur eine Vorhersage eine hohe Realisierungschance: Die nächsten Monate werden sehr spannend werden!

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