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Seit fünf Jahren in Leer ansässig

Diplom-Ingenieurin Elke Heine ist auf „digitales Bauen“ spezialisiert

Leer. Die Bauingenieurin Elke Heine eröffnete vor fünf Jahren ihr Ingenieurbüro auf der Nesse-Halbinsel in Leer und ist mit der Auftragslage sehr zufrieden. „Trotz Corona haben wir weitergearbeitet. Mittlerweile zählen zum Beispiel einige Bauunternehmen, Kommunen sowie Immobilienbüros und natürlich KMU-Betriebe zu unseren Kunden“, sagt Diplom-Ingenieurin Elke Heine, die sich auf „Digitalisierung im Bau“ spezialisiert hat.

Auch in der Baubranche haben „digitale Arbeitsprozesse“ längst Einzug erhalten. Das Ingenieurbüro Elke Heine bietet Beratung und Leistungen von der Planungs- über die Bauphase bis hin zur energiesparenden Bewirtschaftung an. „Wir beraten verschiedene Branchen, zum Beispiel Bauunternehmen, Kommunen, die Industrie und das bundesweit“, erklärt die Bauingenieurin, die über eine zwanzigjährige Berufserfahrung verfügt.

Passgenaue digitale Daten für Bestandsgebäude erstellen die Unternehmerin und ihr Team mittels eines 3D-Laserscans, aus dessen Daten ein 3D-Modell angefertigt wird. Das 3D-Modell dient als Grundlage für weitere Leistungen in den Bereichen Planen, Bauen und Bewirtschaften.

Oft nutzt das Büro das 3D-Modell zur Erstellung von Energetischen Sanierungsfahrplänen für kommunale Liegenschaften. Hier werden vom Bund über die BAFA Fördermittel zur Verfügung gestellt, die über das Büro beantragt werden können. Auch für die geförderte Energieberatung im Mittelstand und für Großbetriebe, hier ist das Energieaudit verpflichtend, ist Elke Heine als Beraterin eingetragen.

„In der Planung von Baumaßnahmen nutzen wir 3D-Modelle in der Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM).“ Diese Arbeitsmethode soll Standard in der Baubranche werden. Das Ingenieurbüro Elke Heine arbeitet bereits seit fünf Jahren mit dieser Methode. „Für Immobilienbüros haben wir mittels der 3D-Modelle Videos zur Visualisierung von Immobilien erstellt“, so Heine weiter. Die Visualisierung dient zur effektiven Vermarktung von noch nicht errichteten Gebäuden.

Sogar Bauanträge für Kleinkraftwindanlagen, die sich schon an einigen Firmenstandorten drehen, hat die Ingenieurin und gelernte Maurerin fast ein Dutzend Anträge in der fünfjährigen Selbstständigkeit bearbeitet.

Mittlerweile gehören Auftraggeber aus dem ganzen Weser-Ems Gebiet zum Ingenieurbüro von Elke Heine. „Für Energieaudits und 3D-Visualisierung haben wir auch bundesweit Firmenkunden“, so die Spezialistin, die bis ins Neue Jahr 2021 über eine gute Auftragslage verfügt. Mehr Informationen auch im Internet unter www.ingenieurbuero-heine.de.

Bildunterschrift: Bauingenieurin Elke Heine hat sich vor fünf Jahren in Leer selbstständig gemacht.

Neubau mit „regenerativer Handschrift“

Firma Noordtec GmbH & Co. KG zieht nächstes Jahr in neues Gebäude um

Westerstede. Der Bürgermeister der Stadt Westerstede, Michael Rösner, und Wirtschaftsförderer Jörg Nappe besuchten Marcus Reher und Gerhard Willms, Geschäftsführer der Firma Noordtec GmbH & Co.KG in Westerstede. „Uns war klar, dass die Idee mit der Selbstständigkeit funktionieren könnte. Herr Reher und ich verfügen zusammen über 35 Jahre Berufserfahrung und kennen das Geschäft. Die Firmengründung erfolgte dann nach erfolgreicher Investorensuche im März 2017“, so Gerhard Willms.

Entwicklung, Bau, 24/7-Service zur Energie-Infrastruktur wie Compressed Natural Gas CNG, Liquified Natural Gas LNG, Wasserstoff, Marktraumumstellung MRU hat man sich auf die Fahnen geschrieben. „Vor drei Jahren sind wir mit sieben Personen gestartet. Nun sind wir rund 60 Mitarbeiter, die meisten davon Servicetechniker, alle zusammen mit sehr viel Berufs- und Projekterfahrung.“ Der Fuhrpark umfasst rund 40 Fahrzeuge, die vorwiegend in Deutschland, in Belgien und in den Niederlanden unterwegs sind. Mittlerweile bildet das Unternehmen auch zum Anlagenmechaniker aus.

„Die Transformation der Energielandschaft hinsichtlich Erneuerbarer Energie, Verkehrswende, Energiespeicher ist die Basis unseres Geschäfts. Wir sehen hier langfristig gutes Potential, der Wandel ist politisch gewollt, unumkehrbar und nicht marktlimitierend“, erklärt Marcus Reher. „Trotzdem müssen wir uns Störfaktoren und Marktschwankungen stellen, beispielsweise die aktuelle Coronakrise.“

Auf der Referenzliste stehen namenhafte Firmen wie EON, EWE, Shell, Total, Volkswagen und viele andere. „Nächstes Jahr bauen wir zwei H2-Tankstellen und eine Bio-LNG-Verflüssigung“, so Willms und Reher. Noordtec ist hier einer der wenigen Anbieter von LNG-Tankstellentechnik, wo Flüssigerdgas bei tiefkalten minus 150 °C vertankt wird.

Da die angemietete Halle mit Bürotrakt zu eng wird, hat sich die Geschäftsleitung zusammen mit dem Investor für einen Neubau in der Burgstraße entschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass der Standort für die zwei neuen Hallen mit Bürogebäude in Westerstede ist“, sagte Westerstedes Bürgermeister Michael Rösner bei einem Betriebsbesuch. Im ersten Schritt kaufte die Geschäftsleitung eine 10.000 qm große Fläche, weitere 5.000qm sind verbindlich reserviert für eine mögliche spätere Erweiterung. „Wir investieren mehrere Millionen Euro. Das ist ein tolles Signal, zu allererst für unsere gute Mannschaft. Die sind alle top motiviert und bärenstark“, so Reher.

Der Neubau von Noordtec wird eine deutliche „regenerative Handschrift“ tragen mit PV-Anlage, Erdwärme und Ladestationen für E-Autos. Der Baustart erfolgt im Frühjahr nächsten Jahres. Der Umzug soll dann noch in 2021 erfolgen. Mehr Informationen unter www.noordtec.de.

 

Von links:

Die beiden Geschäftsführer Marcus Reher und Gerhard Willms zeigten dem Bürgermeister der Stadt Westerstede, Michael Rösner (rechts), und dem Wirtschaftsförderer Jörg Nappe den innovativen Betrieb.

 

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