Kategorie: Thema

Moonlight-Shopping echter Erfolg – Kofferbuchungen nun online

Spiekeroog. Das Kontor Bellstedt Teehandelskontor Bremen zog Mitte Oktober in das neue Ladengeschäft auf der Insel Spiekeroog ein. „Die Handwerker haben gute Arbeit geleistet und innerhalb von vier Wochen war der Umbau fertig“, sagt Silke Bellstedt, die das Geschäft im März 2005 im Süderloog 19 gründete. Nach zehn Jahren zog sie in den Noorderloog 1, nun befindet sich das Kontor Bellstedt in den Räumen der ehemaligen Sparkasse mit mehr als doppelt so viel Ladenfläche.

„Ich war von Anfang an Premium-Partner des Teehandelskontors Bremen, und das Geschäft ist auch komplett in blau-weiß eingerichtet“, informiert Silke Bellstedt. Das neu eingerichtete Teekontor im Noorderpad 11 ist lichtdurchflutet mit weißen Sprossenfenstern, verfügt über eine Sitzecke mit originalen Binsenstühle und die komplette Ladenausstattung lieferte „buss wohnen“ aus Wiesmoor.
„Das neue Geschäft wird von allen Kunden gut angenommen, und das Herbstgeschäft verlief überaus erfolgreich“, so Bellstedt, die viele Stammkunden hat und auch über einen Internetshop verfügt. Zusammen mit allen Einzelhändlern wurde am 21. Oktober ein „Moonlight-Shopping“ bis 21 Uhr auf Spiekeroog veranstaltet, bei dem „Sanddorn-Grog“ im Teekontor serviert wurde.
„Gerade zur Weihnachtszeit werden viele Präsente bestellt, die komplett mit Grußkarten verschickt werden“, so Bellstedt weiter. Ob Früchtetee, Gewürztee, Grüntee, Rooibos oder Schwarztee – das Teekontor verfügt über ein breites Sortiment an Honig, Kandis, Liköre, Marmeladen, Porzellan, Süßwaren, Teekannen, Postkarten und vieles mehr.

3 Jahre Lüders Logistik e.K.
Nach einem Dualen Studium zum Betriebswirt (BA) bei Edeka in Neuwied arbeitete Frederik Lüders mehrere Jahre im Edeka-Center Husmann in Metjendorf, bevor er ein Praktikum bei der Firma Bellstedt Logistik im Jahr 2019 absolvierte. „Logistik hat mich immer interessiert und war auch ein Teil des Studiums“, sagt Frederik Lüders, der sich mit dem 58-jährigen Jochen Bellstedt hinsichtlich der Unternehmensnachfolge schnell einigte.

Die Firma habe ich zum 1. Januar 2020 übernommen und zwei Monate später kam dann Corona“, erzählt Frederik Lüders von der Lüders Logistik e.K., der acht Mitarbeiter beschäftigt und sechs Elektrofahrzeuge im Einsatz hat. Der junge Firmengründer eröffnete noch im selben Jahr eine Teststation im Dorf, die er bis zum Frühjahr 2021 betrieb. „Ohne die Teststation hätten wir den Tourismus auf Spiekeroog nicht aufrecht halten“, fügt Jochen Bellstedt hinzu,.

Lüders legte die Fachkundeprüfung an der Industrie- und Handelskammer in Oldenburg ab und feiert nun das dreijährige Bestehen. „Als Gründer und Nachfolger der Inselspedition habe ich von der Familie Bellstedt viel Unterstützung bekommen, und wir arbeiten nachwievor erfolgreich zusammen“, betont Frederik Lüders. „Die Zusammenarbeit mit der Nordseeheilbad Spiekeroog GmbH ist gut. In diesem Jahr haben wir die Kofferbuchungen komplett online gestellt“, erklärt Lüders. Bislang war dies nur analog, also am Fahrkartenschalter oder im Noorderloog 16 möglich. Außerdem hat sich der Standort von Lüders Logistik e.K. geändert: Die Inselspedition zog aus der Dorfmitte raus an den Ortsrand, wo mehr Platz ist.

Parallel zur Logistikfirma betreibt Jochen Bellstedt den Küchenmöbelvertrieb auf Spiekeroog seit 1993, davon über zehn Jahre mit „buss wohnen“. Die Zusammenarbeit mit dem Küchenberater Uwe Helmerichs sei sehr gut. In der Bausaison erreichen wöchentlich in etwa zwei Möbelcontainer die Insel und werden durch Lüders Logistik befördert. „Das entspricht rund 400 cbm Neumöbel jährlich“, so Jochen Bellstedt. Er nimmt genaues Aufmaß, koordiniert den Einbau und die Handwerkerarbeiten vor Ort sowie den After Sales Service vor Ort. Mehr Informationen auch unter www.inselspedition.de und

www.inselkontor.de.

Flexible Überfahrten gefragt – Gästezahlen steigen

Neues Schiff wird im Heimathafen Spiekeroog getauft

Spiekeroog. Die Nachfrage nach flexiblen Schiffsüberfahrten zur Insel Spiekeroog hat stetig zugenommen. „Im Herbst 2021 erfolgte eine Vertragsunterzeichnung mit der AG Ems für einen Schiffsneubau, die in dieser Sparte Erfahrung haben. Es ist die gleiche Werft, Penguin Shipyard, wo auch die Nordlicht II gebaut wurde“, informiert Ansgar Ohmes, Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH.

Es wurde die Firma Wattn Express GmbH gegründet, denn das Wassertaxi mit insgesamt 50 Sitzplätzen heißt auch „Wattn Express“. „Dieses Schiff hat einen Tiefgang von 70 cm und es ist möglich, ein Stück Reisegepäck und auch Handgepäck mitzunehmen“, erklärt Ansgar Ohmes. Die Kiellegung erfolgte im Dezember 2022 und das neue Schiff aus Aluminium ist umweltfreundlich mit reduzierten Stickoxiden, emissionsärmer und effektiv.

Die Nordseebad Spiekeroog GmbH verfügt über drei Schiffe: Spiekeroog I, Spiekeroog II und die Kombifähre IV. Mit dem Neubau werden bestimmte Zielgruppen angesprochen, denn die Überfahrt dauert statt einer dreiviertel Stunde nur 20 Minuten.

Im Hafen Neuharlingersiel sind wir bereits am Ausbaggern, dort wird ein Ponton gebaut. Und zwar dort, wo früher die Spiekeroog III lag“, erläutert der Geschäftsführer. Die Vertiefung im Hafen ist notwendig, damit das Wassertaxi auch bei Niedrigwasser problemlos fahren kann.

Das neue Schiff wurde im Oktober von der Pinguin Shipyard nach Rotterdam überführt. Die Endausstattung mit technischen Geräten erfolgte Anfang November in Emden. Die Schiffstaufe wird voraussichtlich am 18. Dezember auf der Insel Spiekeroog mit Dr. Bernhard Brons erfolgen.

Für dieses neue Schiff ist eine Vorausbuchung erforderlich“, so Ohmes. Ähnlich wie bei einem Flugzeug, wo auch vorher ein Ticket erworben wird, kann das Wassertaxi per Internet gebucht werden. Der Preisunterschied beträgt fünf Euro mehr im Vergleich zur Fährfahrkarte.

Steigende Gästezahlen

Für dieses Jahr 2022 verbuchen wir wieder steigende Gästezahlen, jedoch kommen wir an das Jahr 2019 vor Corona noch nicht wieder ran“, so Ohmes weiter. Nachwievor schleppend kommen Tagestouristen. „das hängt auch mit den aktuellen Krisen zusammen“.

Laut Ohmes wird das neue Schiff den bestehenden Fahrplan gut ergänzen. Mit der Schiffstaufe kommt der Neubau vor Weihnachten zum Einsatz.

Hausmesse im Neubau – Systemlösungen im Markt platziert

TS Aluminium in Großefehn eröffnet eigene Beschichtungshalle

Großefehn. Vor vier Jahren hat die Firma TS Aluminium ihr 40-jähriges Jubiläum in Großefehn gefeiert, seitdem hat sich viel im Unternehmen getan. Auf dem benachbarten rund 2.000 Quadratmeter großen Grundstück steht nun eine Beschichtungshalle. „Nun kann die Produktion schneller und individueller reagieren als vorher. Wir waren auf sechs unterschiedliche Beschichter angewiesen“, berichtet Geschäftsführer Rainer Trauernicht, der stolz ist, dass seine Firma alles aus einer Hand anbieten kann: Konstruktion, Fertigung, Beschichtung, Montage und Logistik.

In der neuen Pulverbeschichtungsanlage können Profile mit einer Länge von bis zu sieben Metern bearbeitet werden. Momentan sind das täglich 160 Traversen im Zweischicht-Betrieb, wobei die höchstmögliche Stückzahl bei 180 Stück liegt. In einer Schicht sind 20 Mitarbeiter beschäftigt, die Produktion erfolgt jeweils nach Auftrag oder Priorität. Alles muss individuell angepasst werden – da jeder Auftrag andere Vorgaben enthält.

Um den Neubau mit der Produktionshalle zu verbinden, wird ein Fahrerloses-Transportfahrzeug (FTF) eingesetzt, das auf W-LAN-Basis durch verschiedene QR-Codes auf dem Boden durch die Hallen gesteuert wird. Das Fahrzeug hat vier Achsen und kann sich selbst drehen.Hiermit werden bis zu fünf Roh-Traversen in die Halle transportiert. In verschiedenen Stationen (Vorbehandlung, Trockenofen, Pulverkabine, Pulvereinbrennofen) werden die Traversen bearbeitet. Die Produktion findet vollautmatisiert mit einem speziellen Logistik-Programm statt. Beim Produktionsprozess setzt das Familienunternehmen auf Wärmerückgewinnung, Abwasserbehandlung und Wasseraufbereitung, um die Umwelt zu schonen.

Erstmals wurde eine Hausmesse initiiert. TS Aluminium unterstützt seine Handelspartner beispielsweise mit dem Online-Portal „Sonne-am-Haus.de“, einem Marketing-Club, mit eigenem Bildmaterial und Logos, Webinar-Schulungen, der Möglichkeit zu 3D-Visualisierungen und Konfiguration von Dächern für Endkunden sowie der Gestaltung von eigenen Ausstellungsflächen.

1500 Fachhändler und Verarbeiter arbeiten mit TS-Alumininium. Der Betrieb hat neben dem Hauptsitz in Großefehn einen weiteren Standrot in Burgstädt sowie einen weiteren Standort in Polen. Die deutschen Standorte mit über 160 Beschäftigten erwirtschaften rund 50 Millionen Euro Umsatz, der polnische Standort mit 21 Mitarbeitern rund drei Millionen Euro.

Bei TS-Aluminium ist man immer auf der Suche nach neuen Marktnischen und so wurde z.B. das „Unmögliche möglich“ und eine Kombination aus Lamellendach mit Glas entwickelt, das als Produktbeispiel auf dem Gelände zu sehen ist. Das System fügt sich in die Fläche eines Flachdachs ein und bildet die Möglichkeit drehbarer Lamellen, natürlicher Belüftung als auch Glasflächen nutzen zu können und sogar einer Schneelast von 350 kg standzuhalten. Mit diesen besonderen Systemlösungen stehen die Großefehntjer gut am Markt dar. Und um immer kurzfristig zu liefern, hat das Unternehmen ein Hochregallager mit 1400 Plätzen und aktuell einen stark erhöhten Bestand, um Lieferengpässe vermeiden zu können.

(21) , Christian Wiktorowitz Leiter der Beschichtung, Harald de Witt, Vertriebsleiter, Gerhard Schütz, Prokurist und Rainer Trauernicht, Geschäftsführer von TS Aluminium

(22) Die Produktionshalle von TS-Aluminium


			

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