Kategorie: Thema

Einsätze im Trianel Windpark Borkum regeln

VENTUSmarine der Firma Ems Maritime Offshore erfolgreich getestet

Borkum. Nach einer erfolgreichen Testphase hat die maritime Leitstelle für Offshore-Projekte, VENTUSmarine, jetzt die Koordination für den Offshore-Windpark „Trianel Windpark Borkum“, 45 km nördlich vor der gleichnamigen Insel aufgenommen. Im November letzten Jahres hat Ems Maritime Offshore GmbH (EMO) dazu einen fünfjährigen Vertrag über die Marine-, Flug- und Notfallkoordination bis Ende 2025 mit der Trianel Windpark Borkum GmbH & Co. KG unterzeichnet.

Die Leistelle in Emden ist rund um die Uhr mit erfahrenen Nautikern besetzt. Im Windpark koordiniert VENTUSmarine den Einsatz verschiedenster Einheiten. Durch die Dokumentation aller Personenbewegungen zu Wasser, Land und Luft, kann in einer Notfallsituation schnell und sicher reagiert werden.

 Mit der Beauftragung setzen Trianel und EMO ihre langfristige Zusammenarbeit fort. EMO begleitet den Windpark, der aus insgesamt zwei Ausbaustufen mit je einem Leistungsvolumen von 200 MW besteht, bereits seit Baubeginn von Phase I im Jahr 2013 mit maritimen Logistik-Dienstleistungen. Auf Borkum betreibt EMO ein leistungsstarkes Lagerhaus mit Büroeinheiten direkt an der Kaikante, das von Trianel als Ausgangsbasis für die Versorgung des Offshore-Windparks genutzt wird. Aktuell transportiert EMO mit dem Serviceschiff „WINDEA three“ regelmäßig Personal und Fracht zu den 72 Windenergie-anlagen auf See.

Wir sind stolz, die Zusammenarbeit mit Trianel nun auch im Bereich maritime Koordinierung fortführen zu können und freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen.“ erklärt Jan Heyenga, Leiter des Bereichs Maritime Services bei EMO und ergänzt: „Der Trianel Windpark Borkum wird seit Installationsbeginn durch unser Team begleitet. Mit VENTUSmarine sorgen wir nun für einen sicheren Betrieb rund um die Uhr.“

Bildunterschrift:

Von der Emder Leitstelle wird der Trianel Windpark Borkum koordiniert. Foto: privat

Das erste Motel im Emsland

Firmengruppe Wittrock baut Tankstelle für PKW und LKW-Fahrer mit Motel

Rhede. Direkt an der Autobahn A31 an der Abfahrt Rhede baut die Firmengruppe Alfons Wittrock ein Motel mit einem Gastronomiebereich sowie eine Tankanlage mit Shop im Gewerbegebiet. „Der Bauantrag wurde im ersten Quartal eingereicht. Wir rechnen damit, dass der Baubeginn noch in diesem Jahr ist“, sagt Helmut Wittrock von der Firmengruppe Alfons Wittrock, die schon seit vielen Jahren eine wiro-Tankstelle in dem Gewerbegebiet betreibt.

Auf der rund 2,7 Hektar großen Gewerbefläche sind eine neue Tankstelle mit Shop, ein großer Gastronomiebereich und ein Hotel mit anfangs 25 Zimmern im Obergeschoss des Bauvorhabens vorgesehen. Außerdem gibt es eine rund 15.000 qm große Stellfläche für rund 100 LKWs.

Aufgrund der neuen EU-Sozialvorschriften, die für Transportunternehmen und Speditionen schon seit dem letzten Jahr gelten, ist es Vorschrift, dass die LKW-Fahrer an den Wochenenden nicht mehr im Fahrzeug übernachten“, bringt Wittrock es auf den Punkt. Diesbezüglich und weil der Fernverkehr sowieso auf der „Ostfriesen-Route ins Ruhrgebiet“ stark zugenommen hat, baut Wittrock das neue Hotel.

Der Check-In der Gäste wird über die Mitarbeiter der Tankstelle abgewickelt. Im Gastronomiebereich kann der Gast in gemütlicher Atmosphäre die Speisen genießen oder im Bistro der Tankstelle einen kleinen Snack zu sich nehmen. Zielgruppe des Hotels sind Fernfahrer, Geschäftsreisende und auch durchreisende Familien.

Bereits im zehnten Jahr wird das Hotel garni „Kedi Hotel“ in Papenburg von der Firmengruppe erfolgreich betrieben. Die bisherige Kedi-Hotelleiterin Christina Huer wird den Neubau leiten, in dem knapp 30 neue Arbeitsplätze entstehen. „Natürlich kann die Servicestation mit den Stellflächen auch mit Wohnmobilien genutzt werden“, erklärt Wittrock, der auch Wasserstoff und Stromladesäulen im Neubau plant. Neben allen herkömmlichen Kraftstoffen wird es auch eine LNG-Tankstelle geben.

Wir sind zuversichtlich, dass das Bauvorhaben erfolgreich sein wird. Erfahrungen in der Hotellerie haben wir seit über zehn Jahren in Papenburg gesammelt, wo wir gerade im fünfstelligen Bereich modernisieren.“ Mehr Informationen auch unter www.wittrock.de.

Größtes Gebäude im Offshore-Hafen

Offshore-Quartier der Borkum Hafen Immobilien GmbH ist fertiggestellt

Borkum. Das Bauvorhaben „Offshore Quartier“ mit Investitionskosten in Höhe von über 20 Millionen Euro im Borkumer Offshore-Hafen ist fertiggestellt und bezogen worden. „Die ersten Zimmer im Haupthaus konnten wir bereits Anfang des Jahres vermieten“, informiert Ilona Weber, Hafenmeisterin im Offshore-Hafen.

Der Baubeginn des Offshore Hafenquartiers erfolgte im September 2019. Die rund 50.000 Quadratmeter große Fläche, auf der nun ein neues Hauptgebäude und zwei neue Nebengebäude stehen, wurde in Erbpacht von den Wirtschaftsbetrieben der Nordseeheilbad Borkum GmbH erworben. Schon von weitem sind das markante dreigeschossige Hauptgebäude und die zweigeschossigen Nebengebäude zu sehen. Alle 115 Betriebswohnungen sind mit einem Balkon versehen, der vom Dach bis zum Boden mit hellem Holzstehlen auffällig gebaut ist.

Die Neubauten in polierter Betonoptik sind mit bodentiefen Fenstern ausgestattet, so dass viel Licht einfällt. Die drei Treppenaufgänge im Haupthaus sind offen gehalten in Form eines Atriums. Die rund 30 qm großen Apartments sind mit Kochzeile, Bad, pflegeleichten Möbeln und einem Designfußboden in Holzdielenoptik eingerichtet. „Es sind bereits mehr als 80 Prozent der Zimmer vergeben. In der Regel erfolgt ein wöchentlicher Wechsel oder 14-tägiger Crew-Wechsel der Apartmens“, erläutert Ilona Weber, die seit 2015 Hafenmeisterin ist und vor Ort die Verwaltung der Eigentümer übernimmt.

Außerdem steht in allen Häusern eine Gemeinschaftsküche für die in der Offshore-Branche beschäftigten Spezialisten zur Verfügung. In dem rund 120 qm großen Aufenthaltsraum können 55 Personen Platz nehmen. „Auch Besprechungen und Meetings finden hier statt“, so Weber. Zudem gibt es einen Fitness-Raum im Dachgeschoss des Hauptgebäudes. Auch Waschmaschinen und Trockner stehen zur Verfügung.

Täglich treffen zum Beispiel Techniker, Mechaniker und Besatzungsmitglieder per Schiff im Borkumer Hafen ein, die nun im neuen Offshore Quartier in direkter Nähe zu den Nordsee-Windparks eine Top-Beherbergungsstätte vorfinden. Drei Brücken stehen im Offshore-Hafen zum Festmachen bereit. Von da aus sind es nur weniger Schritte zum neuen Offshore-Quartier.

Das Bistro mit Restauration wird ab Mitte des Jahres eröffnet. Das separate Gebäude mit zahlreichen Außensitzen – fast direkt am Hafen – ist ebenfalls mit Säulen und in Betonoptik erstellt. Außerdem gibt es einen großen Parkplatz mit vier E-Ladestationen und einen Fahrradkeller.

Geplant ist, zwei weitere Neubauten in der Größe der jetzigen Nebenhäuser, Haus B und Haus C, auf dem noch freien angrenzenden Grundstück zu bauen. Mehr Informationen auch im Internet unter: www.borkum-hafen-immobilien.de.

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