Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) nach Umbau wiedereröffnet

Von Inge Meyer

Rhede. In Höhe von rund 3 Millionen Euro Investitionskosten ist das Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) an der Autobahn A 28 in Rhede umgebaut worden. „Die Küchengalerie und das Kaminstudio haben Ende August eröffnet. Die neue Rhederei-Gastronomie ist bereits seit zwei Monaten in Betrieb und wird gut angenommen“, sagt Günter Terfehr, der das EDZ-Handwerkerzentrum vor 20 Jahren eröffnete.

Am 6. April 2000 öffnete der Neubau seine Toren. Nach dem fertiggestellten Umbau, der knapp ein Jahr dauerte, präsentieren sich rund nun 20 kompetente Firmen rund um den Bau und die Sanierung von Gebäuden im EDZ. „Die neue Außenfassade wurde mit Stahl und Holz gestaltet, also Materialien, die am Bau benutzt werden“, sagt Johannes Kirchner von der EDZ-Geschäftsleitung.

Insgesamt umfasst das Handwerkerzentrum rund 6.000 qm überdachte Ausstellungs- und Bürofläche. „Der Kunde bekommt eine schnelle Orientierung in den vier Ausstellungshallen und kann sich einen Überblick verschaffen. Außerdem steht die Netzwerkarbeit hier im Vordergrund und es gibt kurze Wege unter den Ausstellern“, so Kirchner weiter.

 

Einfach. Ehrlich. Essen – in der Rhederei

„Wir kommen aus der Baubranche und dieses Konzept haben wir auch in diese neue Gastronomie mit 90 Sitzplätzen und vielen Außenplätzen umgesetzt“, erklärt der 60-jährige Bauunternehmer Günter Terfehr. Die Bestuhlung ist überwiegend aus Holz in Eiche hell, dazukommen Einrichtungsgegenstände aus Stahl, beispielsweise das Baugerüst oder die gelbe Bauabsperrung, sowie Elemente aus Beton.

„Für die Planung haben wir knapp zwei Jahre gebraucht. Das Ergebnis mit diesen ehrlichen Baumaterialien kann sich sehen lassen“, fügt Theda Müntinga von der Marketingabteilung hinzu. Wenn der Gast die Rhederei betritt, befinden sich rechts die Bar und der Bistro-Bereich mit Sitz-Hockern sowie der hauseigene Shop. „Die Sitznischen sowie der hintere Bereich eignen sich gut für Besprechungen und Meetings. Wir hatten schon einige Gäste, die von der Autobahn abfahren und hier ihre Besprechung abhalten“, sagt Theda Müntinga.

Auch die kulinarischen Spezialitäten zeichnen sich durch ein Alleinstellungsmerkmal aus wie die neue Rhederei: Neben zum Beispiel Burgern, Suppen und Salaten sowie dem Frühstücks-Buffet an Sonn- und Feiertagen mit Eierspeisen von hiesigen Frischeiern, über Bachwaren, Fisch, Obst und Dessert  gibt es eine breite Vielfalt an leckeren Speisen. Und: In der Woche gibt es das Frühstücks-Buffet auf Bestellung. Dazu duftenden Kaffee von der Kaffeerösterei Baum und den eigenen Rhederei-Wein von der Weinhandlung Wolff. „Wir haben unseren eigenen Rhederei-Wein, einen Weißwein, einen Rosé-Wein und einen Rotwein, bei Wolff abfüllen lassen und diesen können die Genießer auch in unserem Shop kaufen. Genauso wie den Kaffee von Baum und andere Sachen, zum Beispiel als Geschenk“, so Terfehr, der sieben Beschäftigte in der Rhederei eingestellt hat, darunter Auszubildende zum Koch, zur Restauantfachfrau und als Fachkraft im Gastgewerbe. Auch Kultgetränke mit Kurkuma oder Chi-Latte serviert das Team in der Rhederei.

 

Die neue EDZ-Gastronomie ist klimatisiert, überwiegend barrierefrei mit einer Kinderecke und Toiletten, die mit echten Klinkern, Glasfassaden und Beton gestaltet sind. „Die gesamte Firmengruppe ist schon vor Jahren als barrierefrei ausgezeichnet und das ist uns auch wichtig“, betont der Chef. Dazu kommt eine riesige Fotowand von der Insel Borkum, denn dort ist die Terfehr-Firmengruppe ebenfalls schon langjährig vertreten. „Die Gartenanlage ist neu und geplant ist, dass auch ein Kinderspielplatz entsteht“, so Johannes Kirchner abschließend. Die Rhederei, die über einen eigenen Eingang verfügt, ist mit den Ausstellungshallen verbunden.

 

Mehr Informationen für Tischreservierungen unter der Rufnummer 04964 604 250 sowie im Internet unter www.rhederei.de.