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Security Essen fand in der Zeit vom 20.-24. September in Essen statt

Essen. Secure your business“ – unter diesem Motto fand die Fachmesse Security Essen als Leitmesse der zivilen Sicherheitsbranche in der Zeit vom 20.-24. September wieder in Essen statt. 383 Aussteller aus 36 Nationen zeigten an vier Tagen dem Fachpublikum, das zu einem Drittel aus dem Ausland anreiste, in der Messe Essen ihre Innovationen rund um Schutz und Sicherheit für Unternehmen, Institutionen und private Gebäude. „Nach pandemiebedingter Pause war die Sicherheitswirtschaft  begeistert, sich endlich wieder persönlich treffen und austauschen zu können“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Die Ausstellerpräsentationen waren hochkarätig und luden zu intensiven Gesprächen ein. Mit der Security Essen bieten wir der Branche eine starke eigene Plattform in einem starken Markt – schließlich hat allein in Deutschland der Umsatz dieses Wirtschaftszweiges binnen eines Jahres um 7,5 Prozent auf über 24 Milliarden Euro zugenommen.“

Rund 17.000 Fachbesuchern – vor allem aus der Industrie, aus Errichterfirmen, dem Handel sowie den Kommunen – informierten sich und orderten auf derMesse Essen. 77 Prozent von ihnen waren Entscheider, die Investitionen in ihren Unternehmen tätigen oder vorbereiten. Sie zeigten sich sehr zufrieden mit ihrem Messebesuch – vor allem mit dem breiten Angebot rund um alle Bereiche der zivilen Sicherheit sowie der Präsenz vieler Marktführer und Branchengrößen. Dazu zählte auch Telenot: „Wir haben ganz klar den Trend zu einer noch höheren Qualität der Besucher festgestellt“, so das Messe-Fazit von Telenot-Geschäftsführer Peter Wunderle.

Ob Industrie, Konzern oder Handelskette – es kamen gezielt die fachlich exzellent vorbereiteten Sicherheitsbeauftragten zur Security Essen. Auf großes Interesse stießen vor allem unsere professionelle Zutrittskontrolltechnik sowie unser neuer Bewegungsmelder, der während der Messe freigegeben wurde und sofort lagerverfügbar ist. Die zahlreichen Facherrichterbetriebe fragten vor allem noch größeres Sortiment im Bereich der Einbruch- und Brandmeldetechnik nach. Die Security Essen 2022 hat uns positiv überrascht und überzeugt. Wir werden auch 2024 wieder mit dabei sein.“

Neben Telenot und auch Honeywell haben bereits viele weitere Unternehmen ihren Messestand für die nächste Security Essen gebucht oder ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet. „Wir führen intensive Gespräche und sind sehr zuversichtlich, dass wir 2024 wieder weitere bekannte Namen begrüßen dürfen“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.

KI, Digitalisierung und Cloud-Lösungen als Trends

Einmal mehr präsentierte sich die Security Essen als Pulsgeber der Sicherheitsbranche. Deutlich wurde, dass Künstliche Intelligenz (KI), Digitalisierung und Cloud-Lösungen die Zukunft der zivilen Sicherheit maßgeblich prägen. Zu sehen waren unter anderem lernende Robotersysteme, die Aufgaben in der Geländeüberwachung übernehmen oder als Besucherassistenten Auskünfte erteilen. Starkes Interesse gab es auch an Komplettsystemen, bei denen Software, Endgeräte, Verwaltung, Analyse und Wartungsservice aus einer Hand kommen. Da das Fortschreiten von KI, Internet-of-Things-Technologie und Digitalisierung für die Anwendung und die anfallenden Datenmengen Speicherplatz benötigt, waren auch Cloud-Lösungen gefragt. Dazugehörige Speichersysteme nehmen ebenfalls in ihrer Bedeutung immer stärker zu.

Neue Ideen für die Sicherheitswirtschaft hatten zudem Start-ups im Gepäck. Sie zeigten am vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Gemeinschaftsstand unter anderem intelligente Robotersysteme im Hundedesign, innovative Lösungen für die Arbeitszeiterfassung oder auch in unscheinbare Möbel versteckte Wertaufbewahrungsbehälter.

Bereits jetzt stellte die Security Essen die Weichen für die nächste Ausgabe in 2024. Da die Themen Bevölkerungsschutz und zivile Sicherheit aufgrund aktueller Ereignisse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden, wird dieser Bereich als neuer Messe-Schwerpunkt hinzukommen.

Gefragte Bühne für Experten

Mit ihrem umfangreichen Programm unterstrich die Fachmesse ihre Position als führende Branchenplattform. Fachlichen Austausch auf hohem Niveau zum Thema ‚Vernetzte Sicherheit‘ bot die Digital-Networking-Security-Konferenz. Im Brandschutzforum informierten Experten praxisnah zu Brandprävention und -bekämpfung.

Brandschutz ist in jedem gewerblichen Objekt zwingend notwendig und die Brandschutzvorschriften sind sehr komplex geworden. Das liegt daran, dass es im In- und Ausland teils zu verheerenden Bränden, beispielsweise in Wohnobjekten, gekommen ist. Ohne die Vorlage eines hundertprozentigen Brandkonzeptes wird kein Neubau abgenommen und kann kein Geschäftsbetrieb stattfinden.

Alarmanlagen und Einbruchmeldetechniken bieten Gewerbetreibenden den besten Schutz vor Einbrechern. Mit der Installation einer Einbruchmeldeanlage sowie einer parallel dazu installierten Videoanlage in einem Betrieb können Einbrüche verhindert werden. Dabei ist die parallel installierte Videoanlage nicht in jedem Fall notwendig und sollte individuell mit dem elektrotechnischem Sicherheitsunternehmen besprochen werden. Zudem ist die Täterermittlung bei einer gleichzeitig installierten Videoanlage wesentlich einfacher.

Gäste aus den benachbarten Niederlanden stellten auch mit Abstand die größte Gruppe der internationalen Fachbesucher – gefolgt von Belgien. Nachwuchsgewinnung war der Schwerpunkt beim 5. Tag der Aus- und Weiterbildung, zu dem die Messe Essen und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW hunderte Auszubildende, Studenten und Umschüler der Sicherheitswirtschaft eingeladen hatten. NRWs Innenminister Herbert Reul nutzte seinen Messebesuch, um das „Lagebild Wirtschaftsschutz NRW 2021/2022“ zu präsentieren.

Dr. Christian Endreß, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West (ASW West e.V.), hält fest: „Für uns als ASW war die diesjährige Security Essen ein voller Erfolg. Ein besonderes Highlight war, dass Minister Reul das neue Lagebild Wirtschaftsschutz im Rahmen der Messe vorgestellt hat. Das hat eine hohe Signalwirkung. Zukünftig greift die Messe mit dem Bevölkerungsschutz und der zivilen Verteidigung weitere Schwerpunkte auf und wird damit der veränderten Bedrohungslage gerecht. Diese Entwicklung begrüßen wir außerordentlich und werden als Verband tatkräftig bei dem Vorhaben unterstützen.“

Security Essen 2024 öffnet vom 17. bis 20. September 2024

Die hohe Zufriedenheit von Fachpublikum und ausstellenden Unternehmen spiegelt sich in den Messe-Befragungen wider. So würden neun von zehn Besucher*innen die Security Essen weiterempfehlen. Neun von zehn Unternehmen rechnen aufgrund des positiven Messeverlaufs mit einem guten Nachmessegeschäft. Nahezu alle Aussteller*innen gaben an, dass sie ihre wichtigsten Zielgruppen erreicht haben. Bereits jetzt sagten 89 Prozent der Besucher*innen und 88 Prozent der ausstellenden Unternehmen, dass sie bei der Security Essen 2024 wieder mit dabei sein werden.

Mehr unter www.security-essen.de.