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Rund 30 Jahre im Prüfungsausschuss tätig

2002 trat Hajo Agena die Stelle beim Güterverkehrsverband Niedersachsen (GVN) an

Oldenburg/Ostfriesland.Der langjährige GVN-Bezirksgeschäftsführer in Oldenburg, Hajo Agena, war ein Macher, Netzwerker und auch insbesondere ein Förderer junger Menschen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der Aus- und Weiterbildung. „Für die Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sowie für die Fachwirte für Güterverkehr und Logistik war Hajo insgesamt rund 30 Jahre im Prüfungsausschuss tätig“, sagt Klaus Akkermann, GVN-Fachvereinigungsvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender. Damit engagierte er sich über Jahrzehnte hinweg ganz praktisch für Qualität und Nachwuchs in der Branche.

Über die klassische Verbandsarbeit hinaus widmete sich Hajo Agena, der im Juni in den Ruhestand verabschiedet wird, der Stärkung des Berufsbildes Berufskraftfahrer/in. So trug er maßgeblich dazu bei, dass an der BBS Emden eine eigene Berufsschulklasse eingerichtet wurde. „Hajo hat sich mit großem Nachdruck dafür eingesetzt, dass eine Klasse in Emden eingerichtet werden konnte, die bis heute besteht. Andernfalls hätten die Auszubildenden nach Oldenburg fahren müssen“, hebt Klaus Akkermann hervor.

Mit den GVN-Nachwuchs nach Göteborg

Ein weiteres Anliegen war ihm die Förderung künftiger Unternehmergenerationen. Die GVN-Gruppe „Jungunternehmer“ bietet jungen Nachfolger/innen von Bus- und Transportunternehmen, Taxi- und Mietwagenbetrieben sowie Speditionen und Möbelspeditionen die Möglichkeit, an Exkursionen und Veranstaltungen teilzunehmen. Dieses Format wurde von Beginn an gut angenommen. Im vergangenen Jahr reiste die Gruppe mit rund 20 Teilnehmer/innen nach Göteborg. Dort wurde das Volvo-Werk besichtigt. Der Austausch unter den rund 60 GVN-Nachwuchsunternehmern wird bis heute lebendig gepflegt.

Bildunterschrift: Mit vielen Nachwuchsunternehmer/innen ging es im vergangenen Jahr nach Göteborg.

Netzwerker Hajo Agena geht in den Ruhestand

Fast ein Vierteljahrhundert vertrat Agena die Interessen der Mitglieder

Ostfriesland/Oldenburg.

Für Hajo Agena war die Bezirksdelegiertenversammlung des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen e. V. (GVN) am 10. März im Landhaus Oltmanns ein besonderer Termin. Nach 25 Jahren im Dienst des Verbandes war es seine letzte Versammlung in aktiver Funktion. Ende Juni wird der langjährige Bezirksgeschäftsführer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Der gebürtige Ostfriese kennt das Verkehrs- und Logistikgewerbe von Grund auf. Er erlernte den Beruf des Speditionskaufmanns und übernahm im Jahr 2002 seine Tätigkeit beim GVN in Oldenburg. In seiner Funktion als Bezirksgeschäftsführer für die Bezirksgruppen Oldenburg und Ostfriesland vertrat er die Interessen von Bus- und Transportunternehmen, Taxi- und Mietwagenbetrieben sowie Speditionen und Möbelspeditionen.

In dieser Funktion war Hajo Agena über viele Jahre weit mehr als ein reiner Verwaltungsvertreter. Er verstand sich als Ansprechpartner, Netzwerker und Interessenvertreter für die Unternehmen der Branche. „Hajo hat die Strukturen von Anfang an mitgeprägt und verfügt über ein großes Fachwissen“, betont Rainer van Mark, Vorsitzender der GVN-Bezirksgruppe Ostfriesland.

Sein Wirkungskreis reicht weit über die Bezirke Ostfriesland und Oldenburg hinaus. Über all die Jahre baute er ein enges Netzwerk in der Region auf und pflegte die Zusammenarbeit sowohl mit den Mitgliedsunternehmen als auch mit den zuständigen Behörden und Institutionen partnerschaftlich und auf Augenhöhe. Und das über Jahrzehnte.

Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet für den GVN-Bezirksgeschäftsführer nun ein Vierteljahrhundert engagierter Verbandsarbeit. Für viele Unternehmen in Ostfriesland und im nordwestlichen Niedersachsen war er in dieser Zeit ein verlässlicher Ansprechpartner, ein kenntnisreicher Interessenvertreter und ein wichtiger Impulsgeber für Ausbildung, Nachwuchs und Netzwerkpflege in der Verkehrs- und Logistikbranche. Mehr Informationen auch im Internet unter www.gvn.de.

„Das ist ein echtes Highlight“

Beim Nautischen Essen war Gitta Connemann aus Hesel

Emden. Mit 283 Gästen war das Nautische Essen im Klub zum guten Endzweck am 6. März gut besucht. Die Hauptrednerin war Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die eine beeindruckende Rede hielt.

Ich freue mich, dass Emden den Hafen-Dialog mit Dörpen seit Jahresbeginn fördert. Das war in der Vergangenheit so mit der Lieferung von Zellulose und das soll auch zukünftig so bleiben“, sagte die CDU-Politikerin Gitta Connemann aus Hesel. Zum einen ging sie damit auf Rohstofflieferungen für die Nordland Papierfabrik ein. Zum anderen betonte sie auch, dass die 14. Nationale Maritime Konferenz für die drittgrößte Seehafenstadt im Norden in der Zeit vom 29.-30. April 2026 großartig sei.

Im Seehafen Emden werden nicht nur Autos und Militärgut umgeschlagen, sondern demnächst auch wieder Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft ausgerüstet. Gitta Connemann begrüßte Jan Meyer von der Papenburger Meyer Werft, der zu den Gästen zählte und sagte: „Das ist ein echtes Highlight, dass die Schiffe ab dem kommenden Jahr 2027 wieder in Emden ausgestattet werden und nicht in Eemshaven.“ Damit werden viele Arbeitsplätze in Emden und im nördlichen Emsland erhalten bleiben und über 500 Mitarbeitende sind in der Regel an Bord eines Luxuskreuzers, wenn ein neues Meyer-Schiff ausgerüstet wird.

Connemann betonte, dass das Großbürgschaftsprogramm im Werftensektor aufgenommen wurde. „Damit steht ein dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung. Bund und Länder werden bis zu 80 Prozent einer Finanzierung leisten können“, sagte Connemann vor der maritimen Verbundwirtschaft.

Auch die 14. Nationale Maritime Konferenz sei ein Highlight für die Seehafenstadt Emden unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Friedrich Merz. „Das ist eine riesige Chance, die Infrastrukturprojekte in Emden anzuschieben und umzusetzen. Wenn uns das nicht gelingt, Gelder auf die Straße zu bringen, geht auch ein Stück Vertrauen verloren“, mahnte die Heselerin, die sich Jahrzehnten als Politikerin für die Region engagiert.

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