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Firmengruppe übernimmt RWA-Geschäft

Neue D+H Deutschland GmbH Niederlassung in Sande

Sande/Ammersbek. Dass bundesweit tätige Traditionsunternehmen D+H Deutschland GmbH übernahm zum 1.Januar 2026 das operative Rauch-Wärme-Abzug (RWA)-Geschäft der Feuerschutz Hese GmbH. „Mit D+H verbindet uns eine 45-jährige Vertriebspartnerschaft. Die Firma Feuerschutz Hese wurde 1975 gegründet und seit 1979 arbeiten wir erfolgreich zusammen“, sagt Uwe Hese, Geschäftsführer der Feuerschutz Hese GmbH im Gewerbegebiet Sande.

Die D+H Gruppe existiert seit fast sechs Jahrzehnten, verfügt über acht Niederlassungen in Deutschland und hat ihren Sitz in Ammersbek, Großraum Hamburg. Mit der Übernahme gehen alle Kunden und Serviceverpflichtungen im RWA-Bereich von Feuerschutz Hese an die D+H Deutschland GmbH über. Damit ist sicher, dass sämtliche bestehende Service- und Wartungsverträge ohne Unterbrechungen weitergeführt werden. Alle gewerblichen und privaten Kunden rund um Wilhelmshaven profitieren von einem flächendeckenden Servicenetz und einer ausgezeichneten Servicequalität.

Als Unternehmen mit langjähriger Markterfahrung wissen wir, wie wichtig Sicherheit, Verlässlichkeit und persönlicher Service für unsere Kundschaft sind“, erklärt Patrick Schweibl, Geschäftsführer der D+H Deutschland GmbH. „Wir übernehmen nicht nur sämtliche Verträge und Verpflichtungen, sondern investieren entschlossen in modernisierte Strukturen, nachhaltige Prozesse und ein noch leistungsstärkeres Servicenetz. Das ist für alle Kunden in der Region ein Gewinn.“

An dem neuen D+H Servicestützpunkt in Sande werden durch die Integration digitaler Tools und den Ausbau dezentraler Ressourcen die Abläufe schneller, transparenter und effizienter. Für die Zeit des Übergangs arbeitet Uwe Hese die nächsten drei Jahre bis zu seinem Ruhestand weiterhin mit. Im Zuge der Nachfolge wird die Techniksparte von D+H übernommen. Neu dazu kommt die Sicherheitsbeleuchtung.

Der Bereich Feuerlöschtechnik verbleibt indes in der Feuerschutz Hese GmbH unter der Regie der langjährigen Geschäftsführerin Dagmar Könsgen. Ihr Sohn Jens Könsgen arbeitet seit knapp 20 Jahren im Famlienbetrieb. Außer dem Tagesgeschäft mit Feuerlöschen gehören auch Wandhydranten und Schulungen dazu. Von A wie Altenheime bis Z wie Zulieferbetriebe, Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe, Handwerks- und Industrieunternehmen sowie Kommunen werden von dem elfköpfigen Team betreut.

Von links: Florian Kröger, Kaufmännischer Leiter D+H Deutschland, Uwe Hese und Schwester Dagmar Könsgen sowie André Kühl, Serviceleiter D+H Deutschland freuen sich über die Zusammenarbeit.

Foto: D+H Deutschland GmbH, Ammersbek

Für die maritime und wirtschaftliche Zukunft

Die 14. Nationale Maritime Konferenz findet vom 29.-30. April in Emden statt

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Emden. Die Nationale Maritime Konferenz ist die zentrale Plattform der Bundesregierung zur Stärkung der maritimen Wirtschaft und hat sich über viele Jahre hinweg als bedeutender Impulsgeber für Innovation, Kooperation und strategische Weiterentwicklung etabliert. Dass diese wichtige Konferenz nun 2 Tage lang hier in unserem schönen Emden in der Nordseehalle stattfindet, unterstreicht die herausragende Rolle unserer Region für die maritime und wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.

Emden ist seit jeher ein Tor zur Welt und zählt heute zu den leistungsfähigsten Hafenstandorten in Niedersachsen und darüber hinaus. Der Hafen Emden ist ein bedeutender Umschlagplatz für Industrie- und Handelsgüter und nimmt insbesondere in der Ausfuhr von Kraftfahrzeugen eine Spitzenposition in Europa ein. Gleichzeitig entwickelt sich der Standort zunehmend zu einem zentralen Knotenpunkt für Zukunftsbranchen wie die Offshore-Windenergie, nachhaltige Logistik und maritime Innovationen.

Die kontinuierlichen Investitionen in moderne Hafeninfrastruktur, leistungsfähige Anlagen sowie die hervorragende Anbindung an Straße, Schiene und Wasserwege stärken Emden nachhaltig als wichtigen Wirtschaftsstandort. Davon profitieren nicht nur die Region und Niedersachsen, sondern die gesamte Volkswirtschaft in Deutschland. Der Hafen schafft Arbeitsplätze, sichert Wertschöpfung und verbindet unsere Industrie mit den internationalen Märkten.

Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen wird deutlich, wie wichtig resiliente Lieferketten, leistungsfähige Häfen und eine starke maritime Wirtschaft sind. Emden steht beispielhaft für die Verbindung von Tradition und Zukunftsfähigkeit. Hier wird sichtbar, wie maritime Kompetenz, industrielle Stärke und Innovationskraft erfolgreich zusammenwirken.

Die Nationale Maritime Konferenz bietet eine hervorragende Gelegenheit, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, Herausforderungen zu diskutieren und neue Impulse für die Zukunft der maritimen Wirtschaft zu setzen. Ich bin überzeugt, dass von dieser Konferenz wichtige Signale für Wachstum, Innovation und Zusammenarbeit ausgehen werden.

Ich bedanke mich herzlich bei all den zahlreichen Beteiligten und Akteuren für ihr Engagement und wünsche der Konferenz einen erfolgreichen Verlauf, wertvolle Gespräche und nachhaltige Ergebnisse. Herzlich willkommen in Emden!

Ihr Emder Landtagsabgeordneter

Matthias Arends

„Das ist ein echtes Highlight“

Beim Nautischen Essen war Gitta Connemann aus Hesel

Emden. Mit 283 Gästen war das Nautische Essen im Klub zum guten Endzweck am 6. März gut besucht. Die Hauptrednerin war Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die eine beeindruckende Rede hielt.

Ich freue mich, dass Emden den Hafen-Dialog mit Dörpen seit Jahresbeginn fördert. Das war in der Vergangenheit so mit der Lieferung von Zellulose und das soll auch zukünftig so bleiben“, sagte die CDU-Politikerin Gitta Connemann aus Hesel. Zum einen ging sie damit auf Rohstofflieferungen für die Nordland Papierfabrik ein. Zum anderen betonte sie auch, dass die 14. Nationale Maritime Konferenz für die drittgrößte Seehafenstadt im Norden in der Zeit vom 29.-30. April 2026 großartig sei.

Im Seehafen Emden werden nicht nur Autos und Militärgut umgeschlagen, sondern demnächst auch wieder Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft ausgerüstet. Gitta Connemann begrüßte Jan Meyer von der Papenburger Meyer Werft, der zu den Gästen zählte und sagte: „Das ist ein echtes Highlight, dass die Schiffe ab dem kommenden Jahr 2027 wieder in Emden ausgestattet werden und nicht in Eemshaven.“ Damit werden viele Arbeitsplätze in Emden und im nördlichen Emsland erhalten bleiben und über 500 Mitarbeitende sind in der Regel an Bord eines Luxuskreuzers, wenn ein neues Meyer-Schiff ausgerüstet wird.

Connemann betonte, dass das Großbürgschaftsprogramm im Werftensektor aufgenommen wurde. „Damit steht ein dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung. Bund und Länder werden bis zu 80 Prozent einer Finanzierung leisten können“, sagte Connemann vor der maritimen Verbundwirtschaft.

Auch die 14. Nationale Maritime Konferenz sei ein Highlight für die Seehafenstadt Emden unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Friedrich Merz. „Das ist eine riesige Chance, die Infrastrukturprojekte in Emden anzuschieben und umzusetzen. Wenn uns das nicht gelingt, Gelder auf die Straße zu bringen, geht auch ein Stück Vertrauen verloren“, mahnte die Heselerin, die sich Jahrzehnten als Politikerin für die Region engagiert.

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