Autor: Inge Meyer

Historisches Haus in neuem Glanz

15 Jahre Strandhotel Hohenzollern – Jetzt in neuem „Look“

Borkum. In gut 100 Tagen wurde unter der Leitung des niederländischen Innendesigners Addie Rozema von der Firma Zoingericht aus Groningen in Zusammenarbeit mit größtenteils Borkumer Firmen das Strandhotel Hohenzollern von anno 1898 am Borkumer Hauptstrand renoviert. „Vor 15 Jahren wurde das 4-Sterne-Hotel an der Promenade vom Rheder Bauunternehmer Günter Terfehr als geschäftsführender Gesellschafter wiedereröffnet. Alle 22 Zimmer und Suiten verfügen neben komplett neu gestalteten Bädern jetzt über Boxspringbetten und einer zeitgemäße, hochwertigen Ausstattung“, sagt Sonja Eden, Hotelleiterin im Strandhotel Hohenzollern.

Die dekorativen Fototapeten in den Fluren und über den Betten fallen sofort ins Auge: Die Borkumer Motive mit zum Beispiel Dünenlandschaft, Strand, Fahrräder und Lokomotive sind wunderschön. Alle Hotelzimmer sind mit Designfußboden in hellem Parkett- und Dielenoptik ausgestattet, der gut mit den dunklen Möbelstücken kombiniert ist.

Die farblich passenden Vorhänge und Bettwaren betonen dabei die klassische Ausstattungsnote. „Einige Zimmer und Suiten verfügen über barrierefreie Bäder“, so die Hotelleiterin. Die Bäder in weißer Marmoroptik mit schwarzen Armaturen sind beeindruckend. In der Schrankanlage ist eine Minibar mit Kaffee- & Teestation untergebracht. Die Zimmersafes sind mit einer Lademöglichkeit für die Geräte der Hotelgäste ausgestattet. Außerdem gibt es jetzt an jeder Nachkonsole einen USB-Anschluss. Dast alle Zimmer haben über einen direkten Meerblick.

Mit der Renovierung ist Anfang Mai abgeschlossen“, so Eden weiter, die mit einer großen Nachfrage rechnet, sobald die Hotellerie wieder offiziell beherbergen darf. Auch die fünf Ferienlofts, teils mit großer Dachterrasse und Borkumer Weitblick, sind geschmackvoll eingerichtet: teils mit goldfarbenen und dunkelgrünen Möbelstücken, neuen Einbauküche und Bädern. In dem historischen Gebäude sind auch originale Wandmalereien aus dem niederländischen Jugendstil (18. Jahrhundert) im denkmalgeschützten Treppenhaus freigelegt worden.

Zudem wird die Ausbildung junger Menschen großgeschrieben. „Zurzeit bilden wir zwei Hotelfachleute und zwei Köche sowie einen Restaurantfachmann aus. Auch zum 1. August 2021 kommen weitere Auszubildende im Strandhotel Hohenzollern dazu. Es liegen einige Bewerbungen vor und es gehört zu unserem Anspruch, gut qualifiziertes Personal selber auszubilden.“

Das Hotel der gehobenen Kategorie verfügt über ein Restaurant mit 120 Sitzplätzen im Erdgeschoss, einer Wellnesslandschaft mit Dampfbad, Finnischer Sauna und Ruheraum im Untergeschoss sowie insgesamt 80 Betten auf vier Etagen. Den Hausgästen steht ein Fitnessraum im angrenzenden Nebengebäude sowie die komplette Nutzung der Sportanlage von „borkumSport“ am Partnerhotel Bloemfontein zur Verfügung. Für die kleinen Gäste gibt es eine Indoorspielanlage. Mehr Informationen auch im Internet unter www.strandhotel-hohenzollern.com.

Energiesparende Neubauten für Langeooger

Erster Bauabschnitt der Wohngenossenschaft „Uns Oog eG“ fertiggestellt

Langeoog. Auf dem ehemaligen Langeooger Internatsgelände in der Kirchstraße werden sechs genossenschaftliche Mehrfamilienhäuser „Uns Oog eG“ mit insgesamt 34 Wohneinheiten auf einem 4.265 qm großen Grundstück realisiert. „In den Häusern A2 und B mit jeweils vier Wohnungen sind die ersten Mieter eingezogen“, informiert Uwe Garrels, Vorstandsvertreter der Wohngenossenschaft „Uns Oog eG“, im März bei einem Pressegespräch auf Langeoog.

Die Gesamtinvestition des Bauvorhabens beträgt rund 8,4 Millionen Euro und zum ersten Bauabschnitt zählen die Häuser A1, A2 und B. Auch das zweieinhalb geschossige Haus A1 in Klinkerbauweise mit anthrazit farbenen Fenstern wird nächsten Monat fertiggestellt. „Im Haus A1 stehen zehn Wohnungen zur Verfügung. Hier werden die Mieter voraussichtlich Anfang Juni einziehen“, so Garrels.

Die hochwertigen Häuser in werthaltiger Massivbauweise erfüllen alle KfW-Energieeffizienz 55 Standards, um den Energiebedarf zu minimieren. Das Haus A 2 mit einem weißen Wärmeverbundsystem fügt sich gut zwischen den beiden Klinkerbauten ein. Alle Häuser verfügen über einen Fahrstuhl.

Auch der zweite Bauabschnitt, wo jetzt der Rohbau drei weiterer Häuser startete, kommt gut voran, ebenfalls in Klinkerbauweise und mit weißer Außenfassade“, so Garrels weiter. Bei den Neubauten wurden hochwertige Dämmmaterialien für Fassade und Dach, moderne Lüftungsanlagen, Fenster mit einer 3-fach Isolierverglasung, Fußbodenheizung und beispielsweise bodengleiche Duschen verwendet, um den Wohnkomfort zu steigern und somit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Beim Rundgang um die drei Häuser erklärt der Vorstandsvorsitzende die Technik der außenstehenden Luft-Wärme-Pumpe.

Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, pflastern wir die Außenanlagen größtenteils in Eigenregie am Wochenende“, betont der ehemalige Langeooger Bürgermeister, der in Ruhestand ist. Auch der Straßenbau zu dem U-förmigen Baugebiet „Uns Oog“ kommt gut voran. „Die Betonpflaster-Straße stammt aus der Nachkriegszeit und hier müssen sämtliche Energieleitungen, Kanalisation und Entwässerung neu verlegt werden“, erklärt Garrels. Er geht davon aus, dass die Häuser C1, C2 und D im zweiten Bauabschnitt voraussichtlich zum Jahresende fertiggestellt werden.

Bildunterschrift dreispaltig

Von links: Claudia Frech, Uwe Garrels und Martin Janssen vom Vorstand der Wohngenossenschaft Uns Oog eG erledigen einige Pflasterarbeiten in Eigenregie – auch am Samstag.

Bildunterschrift:

Das Haus A1 wird derzeit fertiggestellt. Hier ziehen die Mieter im Juni ein.

Fotos: Inge Meyer

Das erste Motel im Emsland

Firmengruppe Wittrock baut Tankstelle für PKW und LKW-Fahrer mit Motel

Rhede. Direkt an der Autobahn A31 an der Abfahrt Rhede baut die Firmengruppe Alfons Wittrock ein Motel mit einem Gastronomiebereich sowie eine Tankanlage mit Shop im Gewerbegebiet. „Der Bauantrag wurde im ersten Quartal eingereicht. Wir rechnen damit, dass der Baubeginn noch in diesem Jahr ist“, sagt Helmut Wittrock von der Firmengruppe Alfons Wittrock, die schon seit vielen Jahren eine wiro-Tankstelle in dem Gewerbegebiet betreibt.

Auf der rund 2,7 Hektar großen Gewerbefläche sind eine neue Tankstelle mit Shop, ein großer Gastronomiebereich und ein Hotel mit anfangs 25 Zimmern im Obergeschoss des Bauvorhabens vorgesehen. Außerdem gibt es eine rund 15.000 qm große Stellfläche für rund 100 LKWs.

Aufgrund der neuen EU-Sozialvorschriften, die für Transportunternehmen und Speditionen schon seit dem letzten Jahr gelten, ist es Vorschrift, dass die LKW-Fahrer an den Wochenenden nicht mehr im Fahrzeug übernachten“, bringt Wittrock es auf den Punkt. Diesbezüglich und weil der Fernverkehr sowieso auf der „Ostfriesen-Route ins Ruhrgebiet“ stark zugenommen hat, baut Wittrock das neue Hotel.

Der Check-In der Gäste wird über die Mitarbeiter der Tankstelle abgewickelt. Im Gastronomiebereich kann der Gast in gemütlicher Atmosphäre die Speisen genießen oder im Bistro der Tankstelle einen kleinen Snack zu sich nehmen. Zielgruppe des Hotels sind Fernfahrer, Geschäftsreisende und auch durchreisende Familien.

Bereits im zehnten Jahr wird das Hotel garni „Kedi Hotel“ in Papenburg von der Firmengruppe erfolgreich betrieben. Die bisherige Kedi-Hotelleiterin Christina Huer wird den Neubau leiten, in dem knapp 30 neue Arbeitsplätze entstehen. „Natürlich kann die Servicestation mit den Stellflächen auch mit Wohnmobilien genutzt werden“, erklärt Wittrock, der auch Wasserstoff und Stromladesäulen im Neubau plant. Neben allen herkömmlichen Kraftstoffen wird es auch eine LNG-Tankstelle geben.

Wir sind zuversichtlich, dass das Bauvorhaben erfolgreich sein wird. Erfahrungen in der Hotellerie haben wir seit über zehn Jahren in Papenburg gesammelt, wo wir gerade im fünfstelligen Bereich modernisieren.“ Mehr Informationen auch unter www.wittrock.de.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén