Autor: Inge Meyer

Stammkunden schätzen das Fachgeschäft

Betina Lauterjung übernahm das Geschäft „Lauterjung Einrichtungen & Dekoration“

Emden. Direkt im Emder Stadtteil „Am alten Binnenhafen“ eröffnete Anita Lauterjung ihr Geschäft „Anita Lauterjung Einrichtungen & Dekoration“ vor 15 Jahren und konnte sich über die Grenzen Ostfrieslands einen großen Stammkundenkreis aufbauen. Anfang des Jahres übergab Anita Lauterjung ihr Fachgeschäft für wohnliches Ambiente an ihre Schwiegertochter Betina Lauterjung.

Ich kenne das Geschäft schon recht lange, da ich meiner Schwiegermutter fast von Anfang an ausgeholfen habe“, sagt Betina Lauterjung, die die Kundschaft auch schon seit Jahren kennt. „Es ist ein schönes Miteinander, und ich bin ja nachwievor noch stundenweise im Geschäft. Wir besuchen auch zusammen Fachmessen, um uns zu informieren“, fügt Anita Lauterjung hinzu.

Auf zwei Etagen bietet das Fachgeschäft Accessoires, Dekorationen. Möbel, Taschen und auch Urlaubsmitbringsel nur keine Massenware, sondern alles von renommierten Firmen aus In- und Ausland. „Auf den Messen schauen wir uns die neuesten Trends im Interieur-Bereich an und haben auch immer mehr Familien, die ihren Neubau hochwertig ausstatten möchten“, erklärt Betina Lauterjung. Ob für Haus und Garten, Schmuck, Taschen, Möbel-, Bezugs- und Vorhangstoffe – bei dem Emder Fachgeschäft suchen sich nicht nur Frauen ihre Lieblingsstücke aus, auch immer mehr Männer zählen mittlerweile zu den Stammkunden.

Der Trend geht eindeutig in ein `Schönes Zuhause`. Gerade Corona hat dies noch einmal verstärkt und viele Kunden legen auf schönes Wohnen viel Wert“, betonen beide Geschäftsfrauen. Auch Kleidungsstücke und vereinzelt Schuhe nahm Anita Lauterjung später in das abwechslungsreiche Sortiment auf.

Von der Krummhörn bis nach Oldenburg und von den Inseln bis an die niederländische Grenze – viele Stammkunden schätzen das Fachgeschäft auf zwei Etagen wegen des hervorragenden Sortiments und wegen der guten Beratung. „Wir verschicken aber auch viel bundesweit, zum Beispiel an Kunden, die hier in der Region Urlaub gemacht haben und immer wieder kommen“, informiert Betina Lauterjung. Beide möchten ihre Kunden immer wieder mit „liebevoll zusammen gestellten Dingen“ überraschen und haben gerade zur Weihnachtszeit wieder viele neue Trends einfließen lassen. Ganz nach dem Konzept von Lauterjung: „Was der Kunde hier sucht, das findet er auch und ansonsten wird es bestellt.“ Gerne kann auch ein persönlicher Termin vereinbart werden.

„Herr Friedrich ist immer mit Elan und Esprit dabei“

Der neue Wohnpark Timmel am Meer eröffnete am 1.September

Großefehn-Timmel. An einem schönen Spätsommertag wurde der zweigeschossige Neubau Wohnpark Timmel von der Unternehmensgruppe Pflegebutler im Luftkurort Timmel eröffnet. Im kleinen Kreis mit rund 20 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik, Architekt und Mitarbeiterteam, hielt der Bürgermeister der Gemeinde Großefehn, Erwin Adams, eine Ansprache und übergab die Großefehntjer Flagge an den Investor und Hausherr Heiko Friedrich.

Als Gemeinde pflegen wir mit Herrn Friedrich schon einen langjährigen Kontakt, genauer gesagt seit 2010. Da gab es schon Gespräche um die Bebauung des Geländes, auf dem früher die alte Reithalle stand“, sagte Bürgermeister Erwin Adams. Umso mehr freue er sich, die Eröffnung an einem so schönen Standort – fast direkt am Timmeler Meer – mit rund 40 neuen Arbeitsplätzen zu eröffnen. „Herr Friedrich ist immer mit Elan und Esprit dabei, hat viele Ideen und konnte konstruktive Gedanken in dem neuen Wohnpark umsetzen“, hob der Bürgermeister hervor. Auch die komplette Erschließung des Geländes lag in den Händen der Unternehmensgruppe Pflegebutler mit Verwaltungssitz in Friedeburg. Adams fügte hinzu, dass in dem Luftkurort beispielsweise die Steganlagen saniert und der Campingplatz modernisiert werden sollen.

Bei der Eröffnung des neuen Wohnpark Timmel mit einer Gesamtinvestition im zweistelligen Millionenbereich handelt es sich um den ersten Bauabschnitt. Der zweite Bauabschnitt des bereits 12. Objektes soll im Sommer 2022 fertiggestellt werden. „Zuerst möchte ich mich beim Mitarbeiterteam, beim Architekten und bei allen beteiligten Handwerksfirmen bedanken, dass die Eröffnung des Neubaus reibungslos klappte“, sagte Heiko Friedrich, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Pflegebutler. Er erzählte aus seiner Kindheit, denn in den Ferien kam der gebürtige Berliner immer zu Oma und Opa nach Aurich, fuhr mit dem Fahrrad zu seinem Freund „Battermann in Großefehn“ und ab zum Timmeler Meer, um dort Tretboot zu fahren.

32 Apartments im Neubau

Der Klinkerbau des zweigeschossigen Neubaus mit Dachgeschoss passt hervorragend zum Luftkurort und verfügt über 32 Apartments. Auf beiden Etagen befinden sich jeweils 16 Apartments mit einem behindertengerechten Bad, einer kleinen Küche mit Kühlschrank, einen Flachbildfernseher sowie einem hochwertigen Pflegebett, Notruf und Internetanschluss. Teils verfügen die Mieter sogar über eine Terrasse und auch die Gartenanlagen laden zum Verweilen ein.

Darüber hinaus steht ein Gemeinschaftsraum in der Tagespflege zur Verfügung und im Obergeschoss kann der Clubraum genutzt werden, der in maritimen Tönen eingerichtet wurde. Auch einen Friseurtermin können die Pflegebedürftigen in den Graden 2-5 im eigenen Salon vereinbaren. Des weiteren stehen Therapieräume zur Verfügung, und regelmäßig kommen Ärzte und Therapeuten nach Absprache in den Wohnpark.

Premium-Produkte mehrfach mit Gold-Medaille ausgezeichnet

Interview mit Engelbert M. Kuhmann von der Saterländer Schinkenmanufaktur

Saterland-Bollingen. Insbesondere zur Weihnachtszeit werden gerne Leckereien mit regionalem Bezug an Firmenkunden überreicht. Die Saterländer Schinkenmanufaktur gibt es bereits seit Jahrzehnten in Bollingen und verbucht eine steigende Nachfrage gerade in der kalten Jahreszeit.

In dem folgenden Interview gibt Engelbert M. Kuhmann einen Einblick in die Manufaktur, die Schinken in den unterschiedlichsten Geschmackssorten vertreibt.

1)Herr Kuhmann, seit wann gibt es die Firma Saterländer Schinkenmanufaktur und wie kam es dazu?

1979 gründete August Blömer die Schinkenfabrikation an diesem Standort, die ich im Jahr 2008 übernommen habe. Zu dem Zeitpunkt verfügte ich als Fleischermeister über eine knapp 30-jährige Berufserfahrung als Geschäftsführer und Prokurist in einem Großbetrieb. Wir haben diesen Standort am Kanal dann mehrfach erweitert, einmal im Jahr 2000 und zuletzt haben wir die neue Halle im Jahr 2015 bezogen.

2) Wie viele unterschiedliche Premium-Produkte bieten Sie an und wie groß ist Ihr Einzugsgebiet?

Wir haben fast 30 verschiedene Produkte im Sortiment, ob nun zum Beispiel Bauernschinken, Kernschinken, Knochenschinken, Lachsschinken oder Nußschinken, die es jeweils in luftgetrocknet, geräuchert oder schwarzgeräuchert gibt. Dabei werden die Premium-Produkte nach alter Tradition und mit einer hauseigenen Gewürz-Salz-Mischung hergestellt. Unsere Schinkensorten sind mehrfach mit der Gold-Medaille von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgezeichnet worden.

Die Produkte werden bundesweit und in den Niederlanden verkauft. Zum Beispiel bevorzugen die Ostfriesen und die Emsländer den luftgetrockneten Schinken und im Bremer Raum wird mehr geräucherter Schinken verzehrt.

3)Wo kaufen Sie Ihre Fleischwaren ein und wie lange dauert es bis zur kompletten Herstellung eines Premium-Schinkens?

Die Produkte kaufen wir von Schlachthöfen mit dem Qualitätssiegel (QS). Diese QS-Ware garantiert, dass die Tiere in Deutschland geboren, gemästet und geschlachtet wurden. Nach sechs beziehungsweise maximal zehn Monaten werden die Waren an den Groß- und Einzelhandel, an Fleischereien sowie die regionalen DEHOGA-Betriebe und Privatkunden ausgeliefert.

4)Wie verlief das Geschäft während der Corona-Zeit?

Die Gastronomiebranche hat in der Corona-Zeit teils gar nicht eingekauft, da die Betriebe ja geschlossen waren. Zwar zieht der Gastro-Bereich zwar wieder an, aber hier haben wir nur knapp 50 Prozent der Umsätze im Vergleich zum Vor-Coronastatus erreicht. Dafür ordert der Handel umso mehr, da verstärkt Zuhause gegessen wird. Außer Schinken bieten wir noch ein erweitertes Produktsortiment an, das beispielsweise aus Grillspezialitäten, Haxen und Wurstwaren besteht.

5) Das Hauptgeschäft ist zum einen zur Spargelzeit und zum anderen in der Advents- und Weihnachtszeit.

Welchen Präsentservice bieten Sie zur Weihnachtszeit an?

Schon seit Anfang Oktober steigen die Bestellungen und zwar per Internet sowie durch Mundpropaganda gleichermaßen. Wir sind auch immer bemüht Neuprodukte in neuen Geschmacksvariationen anzubieten, was von Privat- und Firmenkunden gut angenommen wird. Die Firmenkundenpräsente werden nach Kundenwunsch zusammengestellt, verpackt und direkt zugestellt – auch in großen Stückzahlen. Hier wäre es gerade in der Vorweihnachtszeit besser, die Präsente frühzeitig zu bestellen. Als Beispiel kaufen die Niederländer das ganze Jahr keinen Schinken, aber in diesen Monaten wird fast täglich bestellt.

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