Autor: Oliver Schumacher

Ach du dickes Ei!

Wenn Vertriebsmitarbeiter plötzlich kündigen

Lingen. Top Vertriebsmitarbeiter sind heiß begehrt. Und so wie es keine sicheren Kunden gibt, so gibt es auch keine sicheren Vertriebsmitarbeiter. Gerade die besseren Vertriebsmitarbeiter fragen sich durchaus öfters mal, ob noch mehr „geht“. Manche bewerben sich aus reinem Interesse woanders, um festzustellen, wie ihr Marktwert ist. Andere wollen Karriere machen und denken, dieses sei nur in anderen Unternehmen möglich. Weitere fangen woanders an, weil sie sich bei ihrem aktuellen Arbeitgeber langweilen oder einfach nicht (mehr) wohlfühlen. Um einer möglichen Kündigung zuvorzukommen, achten Sie auf folgende Warnsignale:

Sinkende Verkaufsleistung

Verkauft ein Mitarbeiter über längere Zeit weniger, dann steckt ein Grund dahinter. Hat dieser vielleicht private Probleme? Hat sich etwas im Unternehmen geändert, was ihm seine Arbeit erschwert? Fehlt ihm Anerkennung? Wird dieser Mitarbeiter von Kollegen gemobbt?

Desinteresse

Werden plötzlich weniger Ideen eingebracht? Schraubt dieser seine Aktivitäten auf internen Veranstaltungen und Treffen zurück? Werden Aufgaben plötzlich oberflächlicher erledigt?

Veränderung im Verhalten gegenüber Kunden und Kollegen

Regt sich dieser schneller auf? Merken Kunden und Kollegen, dass der Vertriebsmitarbeiter plötzlich weniger zuverlässig ist?

Steigende Fehlzeiten

Ist der Kollege plötzlich häufiger krank? Oder nimmt zunehmend mehr private Termine während der Arbeitszeit wahr?

Offene Unzufriedenheit

Lästert der Vertriebsmitarbeiter plötzlich häufiger über den Betrieb, über Kollegen oder Kunden oder auch seinen Vorgesetzten? Nimmt Sarkasmus zu? Beschwert er sich offen über zu wenig Einkommens- und Karrieremöglichkeiten?

Getreu dem Motto „Wehret den Anfängen“ sollten Sie sofort das Gespräch suchen, sobald Sie merken, dass Ihr Mitarbeiter „irgendwie anders“ ist. Denn nur die wenigsten Vertriebler werden von sich aus den Mut aufbringen oder die Notwendigkeit sehen, den Dialog zu suchen. Mehr unter www.oliver-schumacher.de.

Tabuthema Überforderung im Vertrieb

Viele Vertriebler sind mit Ihren Aufgaben überfordert. Das dumme ist, dass darüber kaum einer offen spricht. Im Nachhinein wundert man sich dann als Führungskraft, wenn es mit der Zielerfüllung nicht klappt – oder der Verkäufer von heute auf morgen kündigt.

Aber: Kunden sind Menschen und Verkäufer auch! Häufig wird der Vertriebler als Instrument angesehen, um Umsätze und Aufträge zu generieren. Dafür wurde dieser eingestellt, daran wird er gemessen – und dafür wird er auch bezahlt. So weit, so richtig. Aber: Was macht ein Verkäufer, wenn er plötzlich merkt, dass dieser gewissen Aufgaben nicht gewachsen ist?

Weiterlesen

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén