Wie das Jahr 2024 und auch die nächsten gute Jahre werden

Nun ist schon wieder ein Jahr verstrichen. Eh man sich versieht, steht Ostern vor der Tür…dann ist schon wieder Sommer. Kurz: Die Zeit verrinnt – und zwar schnell. Das Risiko ist groß, dass Sie und Ihr Team vor lauter Arbeit gar nicht mehr zum Denken und Reflektieren kommen, sondern im bisherigen „Trott“ weitermachen wie bisher – und damit wertvolle Potentiale verschenken.

Pläne bringen nichts!

Getreu dem Motto „Planung ist die geistige Vorwegnahme der Zukunft“, planen Sie oder haben Sie schon sehr viele konkrete Ziele für das Jahr 2024 formuliert? Aber nicht nur Papier ist sprichwörtlich geduldig, sondern auch Ziele. Denn das alleinige Planen von Zielen bringt nichts. Auch keine reine Zielvereinbarung mit Ihren Mitarbeitern. Nur weil Sie beispielsweise Ihren Vertriebsmitarbeitern sagen, dass diese im Jahr 2024 jeweils 100.000 Euro mehr Umsatz machen sollen, bedeutet dies ja noch lange nicht, dass diese Ihre Ziele zu ihren eigenen machen und beherzt angehen.

Fordern Sie Konzepte und Feedback ein!

Abgesehen davon, dass eine reine Zielvergabe oft nicht motivierend ist, sollten Sie Zielvereinbarungen anstreben. Hierbei finden Sie nicht nur mit jedem Mitarbeiter gemeinsam ein individuelles forderndes aber auch erreichbares Ziel, mit welchem sich beide Seiten identifizieren, sondern Sie lassen sich auch aufzeigen, wie Ihre jeweiligen Mitarbeiter mit welchen Maßnahmen diese Ziele erreichen wollen.

Dazu gehört aber auch die Frage Ihrerseits „Wie kann ich dich dabei unterstützen, dass du diese Ziele wirklich erreichst?“ Manche Mitarbeiter brauchen gezielt Weiterbildungen, andere brauchen beispielsweise von gewissen Aufgaben Entlastung. Wie dem auch sei: Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Mitarbeitern regelmäßig gewisse Ausreden nehmen, warum sie ihre mit Ihnen vereinbarten Ziele nicht erreichen können bzw. werden! Bieten Sie offensiv Unterstützung an, damit das Jahr 2024 für alle Beteiligten ein gutes Jahr wird.

Wachstum kostet Geld

Ein Grund, warum es aber häufig immer noch viele Mitarbeiter gibt, die ihre Ziele nicht erreichen, ist das Zuschieben von „schwarzen Petern“: „Ich könnte ja mehr verkaufen, wenn wir eine bessere Qualität hätten“, sagt beispielsweise der Verkäufer. Und die Buchhaltung sagt: „Ich müsste nicht so oft Kunden mit Mahnungen verprellen, wenn unsere Verkäufer bessere Kunden gewinnen würden.“ Um diesem Teufelskreis zu entfliehen, ergreifen viele Unternehmer die Flucht nach vorne und lassen sich fundiert von außen beraten: Welche Prozesse müssen wie optimiert werden? Wie können Mitarbeiter noch mehr an Bord genommen werden? Wie können Kunden noch besser an das Unternehmen gebunden werden?

Klar, solche Maßnahmen kosten Geld. Doch der Wettbewerb und die Marktsituation wird perspektivisch wohl nicht leichter werden. Wenn also nicht jetzt das Ruder entschieden herumreißen, wann dann? Denn die Aufgaben bzw. Probleme der nächsten Jahre werden ja nicht kleiner, sondern eher größer.

Oliver Schumacher ist Trainer, Redner und Berater für mehr Erfolg im Vertrieb.

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