Mit Idealismus und Zeitgeist dabei – 225.Ausgabe liegt vor

Moormerland. Bei einem Interview anlässlich des 10. Jubiläums ihrer Zeitung wurde Herausgeberin Inge Meyer gefragt, ob sie den Schritt in die Selbstständigkeit jemals bereut hätte. Damals war die Antwort ein ganz klares „Nein“! Nun liegt die 225.Ausgabe Wirtschaftsecho druckfrisch vor.

Und auch heute – trotz diverser Krisenzeiten wie Corona und Kriege, ist die Diplom-Kauffrau (FH) und Diplom-Kommunikationswirtin (FH) noch immer voller Elan und Idealismus bei der Sache. Im Fokus steht dabei natürlich seit Eh und Je die lesernahe Berichterstattung quer durch alle Branchen, ob nun Freitberufler, IHK- oder HWK-Betriebe, und durch das gesamte Weser-Ems-Gebiet.

Bei der Gründung des Verlages Wirtschaftsecho Inge Meyer e.K. im Dezember 2002 gab es viele Unterstützer. Einige Namen sind noch heute eng mit dem Wirtschaftsecho verbunden. So folgte der Leeraner Rechtsanwalt und Notar Felix Hapig dem Beispiel seines Vaters Wilko Hapig und gibt regelmäßig Tipps in Sachen Recht. Rund um Steuern und Finanzen ist mittlerweile ebenfalls die 2. Generation am Ruder, denn mit Steuerberater Adolf Sassen arbeitete die Wirtschaftsjournalistin viele Jahre eng zusammen. Nun verfasst sein Sohn Henning Sassen (Steuerberater &WP) die monatliche Rubrik „Steuerrecht“.

Im Team Wirtschaftsecho war der pensionierte OVB-Bankdirektor Dieter Nannen aus Remels jahrzehntelang als Börsen- und Finanzexperte redaktionell vertreten. Durch die Jahre zogen sich außerdem zwei Herzensprojekte von der Warsingsfehntjerin durch das b2b-Printmedium. Sie engagiert sich zum Beispiel in der Obdachlosenhilfe Leer und unterstützt nach der Flutkatastrophe im Ahrtal dort ansässige Weingüter.

Innen hui… und außen auch

Aber nur interessante Artikel und Kolumnen machen noch keine erfolgreiche Zeitung…auch auf das richtige Layout kommt es an. Da war und ist Inge Meyer stets mit der Zeit gegangen. So gibt es bereits seit 2012 eine Online-Version des Wirtschaftsecho. Vier Jahre später kam zum bisherigen Blau das Orange dazu. Seit 2020 erscheint das Wirtschaftsecho nur noch im orangefarbenen Gewand.

Im letzten Jahr gab es dann noch einmal eine Auffrischung: Das Layout wechselte vom 6spaltigen Berliner-Format zum Rheinischen Format mit nur 5 Spalten. „Dass ist zum einen handlicher und fällt zum anderen durch getackerte Seiten nicht auseinander“, hält Inge Meyer die 225. Ausgabe in der Hand.

Von links: Die Journalistinnen Ute Müller, Ilka Himstedt und Inge Meyer treffen sich regelmäßig, hier beim Nikolaus-Frühstück in der „Rhederei“, um sich auszutauschen und zu beraten. Foto: privat