Autor: Thomas Klaus

Neu: Der Joint im Job

Das Cannabis-Gesetz

Das Datum, an dem das Cannabis-Gesetz (CanG) in Kraft getreten ist, stiftete etwas Verwirrung: Schließlich ist der 1. April bekanntermaßen der Tag mehr oder weniger gelungener Scherze. Doch die Befürworter der Teillegalisierung meinen es ernst. Böse Zungen sagen sogar, dass die Ampel-Koalition ein berauschtes Volk gut gebrauchen kann. Denn das geht seltener auf die Straße, weil es damit beschäftigt ist, im heimischen Garten Hanfpflanzen anzubauen oder sich den Stoff über Anbau-Clubs zu besorgen.

Angesichts der teilweisen Freigabe ist nicht nur vielen Polizisten und Juristen, Ärzten und Therapeuten mulmig zumute, sondern auch manchen Arbeitgebern. Deren bange Frage: Müssen sie es nun dulden, wenn Mitarbeiter im Büro oder an der Werkbank einen Joint drehen und konsumieren?

Die beruhigende Antwort: Nein, das müssen sie nicht. Die Vorschrift 1 Der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) regelt bereits jetzt: Versicherte dürfen sich nicht durch den Konsum von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Mitteln in einen Zustand versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gefährden können (§ 15 Abs. 2). Und Unternehmer dürfen Versicherte auf keinen Fall beschäftigten, die erkennbar nicht in der Lage sind, eine Arbeit ohne Gefahr für sich oder andere auszuführen. So steht es in § 7 Abs. 2. Das gebietet schon die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Davon abgesehen, dass kein Chef ernsthaft daran interessiert sein dürfte, einen Mitarbeiter für die Reise mit rosaroten Elefanten zu bezahlen. Beide Regelungen gelten also auch im Zusammenhang mit Cannabis-Konsum.

Es bleibt dabei: Grundsätzlich haben Arbeitgeber das Recht, die Arbeitsbedingungen für ihren Betrieb individuell festzulegen. Juristen nennen das das Direktionsrecht. Arbeitgeber dürfen Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung vorgeben – und demnach den Konsum von Rauschmitteln, wie Cannabis oder Alkohol, am Arbeitsplatz verbieten. Wenn sie das nicht ausdrücklich tun, müssen sie sich trotzdem an die DGUV-Vorschriften halten. Das bedeutet: Kiffen und Arbeitsplatz passt schlecht bis gar nicht unter ein und denselben Hut.

Eindeutig ist aber ebenfalls: Arbeitgeber dürfen den Arbeitnehmern keine Vorschriften machen, ob in der Freizeit zu Cannabis gegriffen wird oder nicht. Kifft ein Mitarbeiter außerhalb des Firmengeländes und der Arbeitszeit ein bisschen oder sogar wie ein Weltmeister, ist das seine Sache. Hauptsache, am nächsten Tag beim Job ist man wieder voll da.

In puncto Cannabis-Konsum am Arbeitsplatz ist also alles klar. Noch. Denn Interessenvertretungen der Joint-Freunde stehen bereits in den Startlöchern und wollen liberalere Regelungen in Firma und Betrieb. Unter anderem mit der Begründung, dass Hanf das Zeug dazu habe, die Menschen kreativer und produktiver zu machen.

Gut möglich, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Der letzte Joint geraucht ist mit Sicherheit nicht.

Hoher Qualitätsanspruch für b2b-Kunden

Das 20-jährige Jubiläum bei [SAS]911 IT- und Sicherheitstechnik in Lingen

Lingen. In der IT-Branche hat sich in den letzten 20 Jahren vieles erheblich verändert und doch kann der Sachverständige und Fachinformatiker Stefan Andreas Scheipers und sein insgesamt zehnköpfiges Spezialistenteam von der Firma [SAS]911 IT- und Sicherheitstechnik auf das 20-jährige Jubiläum zurückblicken. „Ich habe mich am 1.Dezember 2004 in der Damaschke Straße in Lingen allein selbstständig gemacht, vorher war ich schon freiberuflich tätig. Das IT-Geschäft lief von Anfang an gut. und im Jahr 2010 sind wir in das IT-Zentrum in der Kaiserstraße gezogen“, beschreibt Stefan Andreas Scheipers die Anfänge.

Zum Kundenstamm gehören in der Regel Firmenkunden, also business-to-business (b2b)-Kunden im Nordwesten, aber auch einige Großunternehmen betreut der Lingener im gesamten Bundesgebiet. „Wir haben einen Konzern dabei sowie Industriebetriebe, Handel, Handwerk, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe und sind somit breit aufgestellt“, betont Scheipers, der regelmäßig in dem Beruf zum Anwendungsentwickler (Programmierer) und zum Fachinformatiker für Systemintegration (Techniker) ausbildet.

Anfangs seien Softwareprojekte für Firmen erstellt worden, die immer noch zum Produktportefeuille zählen, zum Beispiel selbst entwickelte Software, kundenspezifische Software, Telefonanlagen, Hardware-Komponenten bis hin zu Schulungen. „Mit dem Kauf des Gebäudes an der Haselünner Straße 29 ergab sich dann die Möglichkeit, eigene Schulungen mit bis zu 35 Teilnehmern anzubieten“, so der Chef. Das Gebäude mit Nebengebäude wurde umgebaut und saniert. Neben dem Schulungsraum stehen auch Besprechungsräume, eine Monteurwohnung für z.B. Schulungsteilnehmern sowie Werkstatt, Lager und Labor zur Verfügung. Auch ausreichend Parkplätze sind vorhanden.

Als wir im Frühjahr 2020 eingezogen sind, kam der erste Lockdown, den wir aber nicht so gemerkt haben. Als systemrelevante Branche konnten wir weiterarbeiten und haben die Schulungen auf online umgestellt, die nachwievor auch gerne von den Firmenkunden als Online-Schulung gebucht werden“, erklärt Scheipers die Situation. Sowohl die Kunden als auch die Beschäftigten von [SAS]911 können im Homeoffice arbeiten. „Die Beschäftigten können auch in Gleitzeit arbeiten, erhalten monatlich einen Tankgutschein und können auch an Sport- und Firmenfitness teilnehmen.“ Dafür wird ein hoher Qualitätsanspruch für die b2b-Kunden festgelegt, der in der heutigen Transformation noch wichtiger erscheint als vor 20 Jahren.

Darüber hinaus wird Service in dem zweistöckigen Gebäude an der Haselünner Straße großgeschrieben: „Wir bieten einen 24/7 Service an und zwar ohne eine zusätzliche Gebühr“, betont der 48-jährige IT-Unternehmer, der überwiegend über Mundpropaganda weiterempfohlen wird. Auch das erste Quartal konnte das Team der Firma [SAS]911 im Jubiläumsjahr erfolgreich abschließen. Mehr Informationen auch unter www.sas911.de.

 

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