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Neu: SI Consulting in Ramsloh

Stefan Kruse machte sich mit dem Service und Handel von Geräten selbstständig

Von Inge Meyer

Ramsloh. Viele Jahre arbeitete Stefan Kruse als Angestellter bevor er sich zum Jahresbeginn mit der Firma SI Consulting GmbH in Saterland-Ramsloh selbstständig machte. „Zu Anfang habe ich das Büro von Zuhause aus gemacht. Nun habe ich seit dem 1.April diese Räumlichkeiten angemietet“, sagt Stefan Kruse, der das Geschäft zusammen mit seiner Frau Inge gründete.

Der staatlich geprüfte Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Kraftfahrzeugtechniker-Meister wagte nach fünfjähriger Tätigkeit als Niederlassungsleiter bei einer Firma aus dem Sauerland, den Schritt in die Selbstständigkeit.

Die SI Consulting GmbH ist zum einen auf den Handel und Service von Baumaschinen und Geräten sowie Gebrauchtmaschinen ausgerichtet. „Wir verkaufen und vermieten Geräte der Grabenlosen Verlegetechnik

im Bereich Strom, Wasser, Gas, Glasfaser- und Energiekabel Netze mit Kabelziehwinden, Horizontal Spülbohranlagen, Erdraketen und Kompressoren direkt vom Hersteller. Unser Hauptlieferant ist die Firma Bagela, die auf Kabelverlegung, Rohrsanierung und –verlegung sowie Asphaltrecycling spezialisiert ist“, erläutert der 40-jährige Existenzgründer. Die Firma AT-Boretec ist im Bereich HDD (Horizontal Directional Drilling)-Maschinen, Mischanlagen, Recyclingsysteme samt Zubehör unser Partner.“

Zum anderen verkauft die Ramsloher Firma servogesteuerte Erdraketen, die in Bereich der Grabenlosen Verlegetechnik eingesetzt werden. In punkto Erdraketen arbeitet Stefan Kruse mit der Herstellerfirma Terma zusammen. Dazu kommt der Handel mit Kompressoren der Firma Kaeser, Geräte für mobile Druckluft.

Zurzeit wird der sogenannte „After-Sales-Service“ aufgebaut. „In der rund 200 Quadratmeter großen Halle haben wir ein Lager und eine Servicestation eingerichtet“, so Stefan Kruse. Ein qualifizierter Servicemonteur wurde bereits eingestellt und ein weiterer Monteur kommt zum 1. Juli dazu. „Wir übernehmen auch den Service für die Mietgeräte und erledigen die Reparaturen bis hin zu UVV-Prüfungen“, so Stefan Kruse weiter.

Mit dem ersten halben Jahr der Selbstständigkeit zeigt sich der Firmengründer, der teils in ganz Niedersachsen die Tiefbauunternehmen, Industriebetriebe und konzernzugehörige Unternehmen betreut, zufrieden – und zwar von Norderney bis nach Münster und von der holländischen Grenze bis nach Hannover. „Sicherlich ist die Unternehmensgründung im Corona-Krisenjahr eine große Herausforderung. Als ich mich Ende letzten Jahres für die Selbstständigkeit entschieden habe, war das Risiko so noch nicht abzusehen“,  so der Familienvater.

Mehr Informationen auch im Internet unter www.consulting-si.de.

 

Bildunterschrift:

Von links: Stefan Kruse machte sich mit seiner Frau Inge mit der Firma SI Consulting in Ramsloh selbstständig. Hier mit seinem Servicemonteur Sebastian Schmidt

Grundsteinlegung ohne Gäste

Sparkassenbau in der Gemeinde Rhauderfehn geht voran

Von Ute Müller

Rhauderfehn.  „Das haben wir uns anders vorgestellt“, sagte Carsten Rinne, Vorstandsmitglied der Sparkasse LeerWittmund. Eigentlich sollten rund 40 bis 50 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft die Grundsteinlegung des Sparkassengebäudes in Rhauderfehn live miterleben – nun blieb nur das Pressegespräch unter Vorgabe der Corona-Abstandsregelungen.

Natürlich spielte auch beim Bau das Thema Corona eine Rolle. „Wir brauchten kurzfristig einen Corona-Gesundheitsschutzplan“, betont Carsten Rinne. Hierbei halfen die Zusammenarbeit mit der Sparkassentochter „Grundstücks –und Projektmanagement-Gesellschaft LeerWittmund mbH“ (gpl) , die den gesamten Bau als Projektmanager begleitet.

„Hochachtung haben wir vor dem Bauunternehmen Gruben, das trotz der Corona-Situation eine tolle Leistung erbracht hat und auch aufgrund der guten Wetterlage wenig Einschränkungen hatte“, betonte das Vorstandsmitglied. Dank guter Planung sei man von großen Problemen aufgrund eingeschränkter Produktion oder Lieferung von Bauteilen im Ausland verschont geblieben. Hinzu käme auch die gute Zusammenarbeit mit Firmen aus der Region. „Wir freuen uns, dass rund 80% der Aufträge an einheimische Firmen vergeben wurden. Darauf haben wir großen Wert gelegt, da wir durch die Investition auch Liquidität und Arbeitsplätze sichern können. So können wir in dieser schwierigen Zeit ein Signal setzen, dass es vorwärts geht“, freut sich Sparkassenleiter Thomas Schnarrelt.

Rund 3,6 Millionen Euro investiert die Sparkasse in dieses Projekt am Standort Westrhauderfehn. „Rhauderfehn ist einer unserer wichtigsten Standorte neben Leer, Wittmund oder Warsingsfehn.“

Das zukünftige Gebäude wird eine Gesamtfläche von 1200 qm für bis zu 20 MitarbeiterInnen haben. Desweiteren werden noch drei Spezialisten für individuelle Beratungen zur Verfügung stehen. Für das Tagesgeschäft gibt es dann in der modernen Kundenhalle Servicepoints zur Verfügung, Zehn Beratungszimmer bieten die Möglichkeiten für individuelle Beratungen. Neu ist die Schließfachanlage mit 592 Schließfächern, die 24 Stunden für die Kunden zugänglich ist. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei erreichbar sein, auf Nachhaltigkeit wurde ebenso besonderen Wert gelegt, z.B. durch die Nutzung von Photovoltaik, den Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe oder einer Heiz-Kühl-Decke für ein angenehmes Raumklima.

„Durch unsere neuen Räume haben wir dann die Möglichkeit zukunftsfähig zu arbeiten“, so Rinne. „Dort können wir dann auch Webinare und Videokonferenzen durchführen und das auch mit  Abstand.“ Dies sei in den bisherigen Räumen kaum machbar gewesen.

Geplant ist, Mitte nächsten Jahres den Neubau fertig zu stellen. Ein Neubau war aufgrund des Zustandes des alten Gebäudes aus dem Jahr 1978 unumgänglich. Der Plan sieht vor, dass direkt nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes, das alte Sparkassengebäude abgerissen wird. Parkplätze werden an den gleichen Stellen zu finden sein, wie bisher.

 

Bildunterschrift:

Carsten Rinne (links), Vorstand der Sparkasse Leer Wittmund und Sparkassenleiter Thomas Schnarrelt vor dem Neubau der Sparkasse in Westrhauderfehn

Richtfest bei „Villa Düne“

 

Richtkranz für den Hotelneubau mit 4-Sternen „Villa Düne“

 

Von Corinna Habben

Borkum. Auch in Zeiten von Corona gilt es manche Tradition aufrecht zu erhalten. In kleiner Runde und mit Abstand wurde der Richtkranz für den Erweiterungsbau des Inselhotels VierJahresZeiten „Villa Düne“ Mitte Mai in luftiger Höhe montiert. Als Generalunternehmen wurde die Firma Terfehr Bau aus Rhede engagiert.

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