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Familienfreundlichkeit punktet eindeutig!

Neuer Vorstand im Überbetrieblichen Verbund Ostfriesland e.V.

Aurich. Bei der Mitgliederversammlung des Überbetrieblichen Verbund Ostfriesland e.V. (ÜV) wurde Andreas Meinders von der Firma Orgadata erneut im Vorstand bestätigt. Ingo de Vries, der in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Beitrag geleistet hat, entschied sich, nicht wieder anzutreten.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Jelto Müller, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Landkreis Aurich GmbH. Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how bringt er frische Perspektiven und innovative Ideen in die Führung des Verbundes ein. Der Vorstand wird zudem durch Heidi Wientjes, Landkreis Aurich, sowie Anastasia de Vries, Landkreis Leer, vervollständigt. Beide sind in ihren Funktionen als Leiterinnen der Koordinierungsstellen Frauen und Beruf automatisch auch ÜV-Geschäftsstellenleiterinnen.

Die Bildung eines neuen Führungsteams ist ein weiterer Schritt in Richtung einer verstärkten Fokussierung auf die Ziele des Netzwerks. Die Mitgliederversammlung endete mit einem positiven Ausblick auf die kommenden Projekte und Herausforderungen, die angegangen werden sollen. Vorstand und Mitglieder werden weiterhin daran arbeiten, ein attraktives und gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, welches den Bedürfnissen der Arbeitnehmer gerecht wird und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärkt.

In Anbetracht des fortschreitenden Fachkräftemangels ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, die sowohl familienfreundlich als auch gesundheitsbewusst sind, von entscheidender Bedeutung. Knapp 60 Unternehmen haben sich bisher diesem Netzwerk angeschlossen, um von den Erfahrungen und Strategien ihrer Kolleginnen und Kollegen zu profitieren.

Zahlreiche Studien belegen, dass ein familienfreundliches Arbeitsumfeld dazu beiträgt, die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter zu steigern. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Maßnahmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance sind nur einige der Aspekte, die Unternehmen in Betracht ziehen sollten, um die Attraktivität ihrer Arbeitsplätze zu erhöhen.

„Das Möbelhaus, wo Menschen begeistert sind“

Buss in Oldenburg: Wie ein Einrichtungshaus die Region veränderte

Oldenburg/Wiesmoor. Mit einem verkaufsoffenen Sonntag startete die Unternehmerfamilie Buß aus Wiesmoor das 20-jährige Jubiläum in Oldenburg Anfang Februar. „Vor 20 Jahren begann eine Reise, die mehr war als nur der Bau eines Einrichtungshauses. Es war der Beginn einer Vision: Menschen zu inspirieren, Räume zu schaffen, die begeistern, und einen Ort zu bieten, der mehr verbindet als Möbel – nämlich die Menschen selbst“, sagte Geschäftsführer Oliver Haß, der seit 2017 das Mittelstandsunternehmen mit Marcus und Berend Buß leitet.

Auf einer Ausstellungsfläche von 25.000 Quadratmetern feiert buss wohnen das 20-jährige Jubiläum in Oldenburg und es gibt viele Sonderaktionen und Angebote. „Wir sind immer mutig neue Wege gegangen, um unsere Kundschaft zu erreichen“, betonte Oliver Haß bei einem Pressefrühstück. So gab es beispielsweise einen „Award“ für das beste Prospekt. Im Jahr 2023 gab es für das in Oldenburg eröffnete Küchenstudio die Auszeichnung als „Store of the year“. „Nun sind wir sehr stolz darauf, dass wir ihnen das Projekt des dreidimensionalen Möbelkonfigurators für die Verkaufsberatung präsentieren können.“

Im Jahr 2005 wollten wir ein weiteres Einrichtungshaus eröffnen und suchten den perfekten Standort. Oldenburg bot genau das, was wir brauchten: eine erstklassige Lage am Oldeweg, unterstützt durch die Stadt und ihre Wirtschaftsförderung“, betonten Marcus und Berend Buß, die heute 351 Personen in beiden Möbelhäusern beschäftigen, darunter 31 junge Nachwuchskräfte für den Möbelhandel.

Von Krisen zur Chance

Ein Unternehmen ist nicht nur stark, wenn alles gut läuft, sondern vor allem dann, wenn Herausforderungen kommen. Nach der Insolvenz des Lagerpartners Steinhoff hätte man leicht ins Straucheln geraten können. Stattdessen entschied sich das Familienunternehmen für eine völlig neue Lösung und schaffte es in nur zwei Monaten, das Lagergeschäft komplett neu zu organisieren. „Durch Zufall entdeckten Oliver und ich gleich hier um die Ecke eine unbenutzte Lagerhalle, und wir hatten das größte Problem erst einmal beseitigt“, hob Marcus Buß hervor.

Die letzten 20 Jahre waren voller Mut, Innovation und Leidenschaft. Aber die nächsten 20 Jahre? Die werden noch besser“, so das Geschäftsführer-Trio abschließend. Buss Wohnen hat nicht nur einen Ort geschaffen, an dem Menschen Möbel kaufen können. Das Trio hat gezeigt, wie man Wohnkultur neu definiert, wie man Menschen begeistert und wie man selbst in den größten Herausforderungen Chancen erkennt.

Bildunterschrift:

Von links: Marco Buß und Oliver Haß von buss wohnen präsentieren die dreidimensionale Neuheit am küchentischgroßen Tablet für die Verkaufsberatung.

Foto: Inge Meyer

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