
8. Oldenburger Rohrleitungsforum am 05. und 06. Februar 2026
Oldenburg. Anfang Februar ist es wieder so weit: Unter dem Motto „Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen“ lädt das Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V. (kurz iro) zum 38. Mal zum Oldenburger Rohrleitungsforum in die Weser-Ems-Hallen ein. Dabei präsentieren sich etwa 440 Aussteller. Rund 120 Fachleute referieren in sechs parallelen Vortragsreihen zu aktuellen Themen rund um den erdverlegten Rohrleitungsbau.
Das 1988 gegründete Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg sowie dessen 100%ige Tochter „iro GmbH Oldenburg“ und die seit 2003 bestehende „Stiftung Prof. Joachim Lenz zur Förderung der Fort- und Weiterbildung ausländischer Hochschulabsolventinnen und -absolventen“ ist eine Schnittstelle zwischen Lehre an der Hochschule und der Praxis in der freien Wirtschaft. Es geht um praxisbezogene Forschung, Materialprüfungen, Gutachten oder Beratungen, um die Weiterbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie die Studienförderung. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen der Fachhochschule und der freien Wirtschaft, den kommunalen Trägern und den Verbänden voranzutreiben und damit Wissenschaft und Wirtschaft zu vereinen.
Das Rohrleitungsforum ist dafür eine hervorragende Plattform. Denn bei der zweitägigen Weiterbildungsveranstaltung mit begleitender Fachtagung wird eine interessante Mischung aus aktuellen Themen und Projekten geboten. Darüber hinaus kann man sich über neueste Entwicklungen in der Rohrleitungswelt informieren, sich mit Fachleuten aus anderen Unternehmen austauschen und potenzielle Kunden ansprechen. Da die Veranstaltung von Studierenden der Fachhochschule begleitet wird, findet man auf diesem Wege vielleicht auch den ein oder anderen zukünftigen Mitarbeiter.
In diesem Jahr dreht sich am 05. und 06. Februar alles um die Notwendigkeit alte, aber unverzichtbare Strukturen mit modernster Technologie zu kombinieren, um fit für die Zukunft zu sein. Gleichzeitig geht es um den Ausbau neuer Infrastrukturen, die für die Transformation dringend gebraucht werden. Neue Wärmenetze in den Städten sowie überregionale Stromtrassen und Wasserstoffkernnetz sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass wir nicht nur erhalten, sondern auch neu bauen und intelligent verknüpfen müssen.
Das Thema ist aktueller denn je, denn die bekannten Herausforderungen unserer Zeit ind Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung und Datensicherheit, diese verlangen nach Strategien, die Altbewährtes mit Neuem verbinden. Wie können wir bestehende Systeme resilienter gestalten? Welche Technologien ermöglichen eine nachhaltige Transformation? Und wie lassen sich Investitionen in Instandhaltung, Erneuerung und Ausbau mit den Zukunftsanforderungen vereinen? Alle weiteren Informationen finden interessierte Leserinnen und Leser im Internet unter www.iro-online.de.
Von links: Das OOWV-Team Yvonne Fehner, Beate Kramer, Axel Frerichs und Gert Gellmers, Prokurist bei Thalen Consult, sind auch auf der IRO 2026 wieder dabei.
Foto: Archiv





Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.