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Tipps & Termine

Neuer Lehrgang zum Gepr. Fachwirt für Spedition und Logistik

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) bietet ab Januar 2023 erneut den Lehrgang „Gepr. Fachwirt für Güterverkehr und Logistik“ an. Der Kurs eignet sich für Interessierte aus Schifffahrt und Spedition (im Straßen-, Bahn- und Luftverkehr sowie zu Wasser), die ihre beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen im administrativen Bereich erweitern und vertiefen möchten.

Die Qualifikation umfasst insgesamt 620 Unterrichtsstunden und läuft circa zwei Jahre. Sie ist im deutschen und europäischen Qualifikationsrahmen in Stufe 6 (gleichrangig Bachelorniveau) eingeordnet. Unterrichtet wird dienstags und donnerstags in Emden oder Leer, optional ist auch Online-Unterricht möglich.

Geprüfte Fachwirte für Güterverkehr und Logistik planen und steuern eigenständig und eigenverantwortlich die Leistungserstellung. Dazu gehört die Bewertung der Wirtschaftlichkeit und Qualität von Güterverkehrs- und Logistikdienstleistungen. Darüber hinaus zählen auch die Entwicklung und Umsetzung marktgerechter und kundenspezifischer Dienstleistungen zu den fachlichen Aufgaben. Hierbei nehmen die Fachwirte auch Führungsaufgaben wahr. Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen können bei Yvonne Schrader unter der Rufnummer 04921 8901-46 oder per E-Mail an yvonne.schrader@emden.ihk.de angefordert werden.

Fachfrau für Dokumente feiert Dienstjubiläum

25 Jahre Jubiläum im öffentlichen Dienst feierte Petra Bartz (58) aus Aurich im Oktober in der Handwerkskammer für Ostfriesland. Zu diesem besonderen Anlass überreichten Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs und Karina Schröder, Leiterin Allgemeine Verwaltung/Zentrale Dienste, während einer kleinen Feierstunde eine Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß. „Wir danken Ihnen für Ihren langjährigen Einsatz in der Handwerkskammer“, gratulierte Frerichs.

Petra Bartz ist in Ennigerloh in Nordrhein-Westfalen geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Abitur 1983 startete sie eine Ausbildung zur Kauffrau für den Groß- und Einzelhandel, die sie 1986 erfolgreich abschloss. Danach war sie noch mehrere Jahre im Angestelltenverhältnis für ein Dachdeckerunternehmen in NRW tätig, bis sie 1990 aus betrieblichen Gründen nach Emden zog. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung nahm sie gut ein Jahr später ihre Tätigkeit als Schreibkraft im Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer für Ostfriesland in Aurich auf. Kurz darauf wurde die Auricherin Mutter von drei Söhnen und widmete sich zunächst ganz ihrer Familie. 2005 stieg sie wieder in das Berufsleben ein und bildete sich 2015 zur geprüften Betriebswirtin nach der Handwerksordnung weiter. Seit 2017 kümmert sie sich schwerpunktmäßig um das Dokumentenmanagement der Handwerkskammer. „Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Kolleginnen und Kollegen für die lange und gute Zusammenarbeit bedanken“, betont die kaufmännische Angestellte.

Winterflugplan 2022/23 gilt seit 30. Oktober

Noch zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Doch die Tage werden kürzer, die Nächte länger und die Temperaturen merklich kühler. Pünktlich zur Umstellung am 30. Oktober auf die Winterzeit, gilt auch der Winterflugplan 2022/23 am Bremen Airport. Mit schönen Sonnen-Destinationen oder Städtezielen lädt er dazu ein, dem heimischen Trott zu „entfliegen“ und Wärme zu tanken.

Wenn es im Nordwesten langsam kühl wird, beginnen Strandliebhaber ihren Tagträumen von Sommer, Strand und „meer“ Sonne nachzuhängen. Aber Winter-Blues war gestern – mit der Fluggesellschaft Sundair bleibt es auch im Winter sonnig. Vom Bremen Airport geht es ab Anfang November direkt auf die Kanarischen Inseln Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria. Die Kanaren sind für ihre ganzjährigen sommerlichen Temperaturen bekannt und deshalb im Winter besonders beliebt. Dazu gibt es reichlich Sonne in Beirut und vor allem in Hurghada, dem Strand- und Tauchparadies am Roten Meer. Die Flüge dorthin starten bereits Ende Oktober. Hier lässt es sich auch in der kühlen Jahreszeit hervorragend am Strand liegen und beim Schnorcheln oder Tauchen die vielfältige und bunte Unterwasserwelt bestaunen. 

Wer gerne in Spanien überwintert, kann problemlos mit Ryanair nach Alicante fliegen und dort die milden Temperaturen und das spanische Lebensgefühl genießen. Oder doch lieber nach Mallorca? Dorthin fliegen Ryanair und Eurowings mit insgesamt bis zu sechs Flügen pro Woche. Aber auch in der Türkei sind die Wintermonate weitaus eher erträglich, als im kühlen Norden. Hier stehen Antalya, Izmir oder Istanbul auf dem Bremer Flugplan. In und um Antalya kann man beispielsweise im Winter bei angenehmen Temperaturen Golf spielen und sein Handicap weiter verbessern. Wer im Winter lieber auf einen Städte-Trip setzt, kann ab Bremen Airport beispielsweise nach London, Vilnius, Pristina oder Wien fliegen. Und wer seine Wintertraum-Destination nicht im Flugplan des Bremen Airport finden konnte, der fliegt ganz einfach über die Drehkreuze München, Frankfurt, Amsterdam oder Istanbul zu seinem Reiseziel – denn über die Drehkreuze lässt sich beinahe jeder Urlaubsort der Welt problemlos erreichen.

 

„Wir haben sehr guten Erfolg in der Direktvermittlung“

Interview mit Recruiter Maurice Werthmann von der Rensel Gruppe

Moormerland-Neermoor. Mit 26 Jahren Erfahrung in der Branche Personaldienstleistungen firmiert die Neermoorer Firma seit Jahresbeginn 2022 unter dem Namen „Rensel“ mit bewährtem Team. In dem folgenden Interview gibt der Recruiter und Betriebswirt (B.A.) Maurice Werthmann sowie die Geschäftsführerin Ute Erfeling-Veldmann einen Einblick in die Dienstleistung mit derzeit rund 500 Beschäftigten.

Zwischen Corona und Kriegswirren ist das Tagesgeschäft nicht immer so einfach.

Wie verlief das Geschäftsjahr 2022?

Wie in jeder Krise gibt es einerseits bei unseren Firmenkunden Gewinner, die einen hohen Fachkräftemangel haben und den wir durch unsere Personaldienstleistung abdecken können. Andererseits gibt es Kunden, die auf null alles runterfahren. Da wir jedoch breit aufgestellt sind und über ein großes Netzwerk sowohl an Firmenkunden als auch an qualifizierten Beschäftigten verfügen, sind wir bislang gut durch die Krise gekommen.

Ute Erfeling-Veldmann: Wir sind ein inhabergeführtes Dienstleistungsunternehmen von A wie Agrarberufe bis V wie Verkaufspersonal. Zu unseren Kunden zählen folgende Branchen: Logistik, produzierendes Gewerbe, Schiff- und Metallbau, Landwirtschaft sowie Betriebs- und Haushaltshilfe und Pflege.

Die Sparte Direktvermittlung haben Sie in diesem Jahr ausgebaut.

Was bieten Sie den Firmenkunden an?

Bei der Direktvermittlung geht es um Outsourcing, der Arbeitgeber überträgt uns sozusagen die outgesourcte Personaldienstleistung und wir kümmern uns darum, dass die vakante Stelle passgenau besetzt wird. In der Regel handelt es sich um Stellenprofile mit höheren Anforderungen. Zum Beispiel konnten wir schon erfolgreich Assistenten in der Geschäftsleitung, Bauzeichner, Controller, Ingenieure bis hin zu Studienabsolventen der unterschiedlichen Branchen direkt vermitteln. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der angehende Ingenieur in Bayern oder in Westfalen studiert bzw. arbeitet, denn aufgrund unserer modernen Technik ist es gängige Praxis, Bewerbergespräche per Online-Video abzuhalten.

Ute Erfeling-Veldmann: Die Direktvermittlung haben wir sonst im kleinen Stil angeboten, wurde aber seitens der Kunden immer mehr nachgefragt. Es ist ein anderes Klientel im Vergleich zur Arbeitnehmerüberlassung, und wir haben diese Sparte gezielt separat ausgebaut mit der Firma Rensel Direkt. Zu unseren Kunden gehören sowohl Familienunternehmen als auch konzernzugehörige Auftraggeber.

An wie vielen Standorten sind Sie ansässig und gibt es hier unterschiedliche Schwerpunkte?

Neben unserem Hauptstandort hier im Gewerbegebiet Neermoor, wo die Verwaltung sitzt, sind wir in Cloppenburg, Dörpen, Papenburg, Bremerhaven, Lemwerder und in Zeven ansässig. Mit unserem recht neuen Bürostandort im `Glaswerk` in Oldenburg verfügen wir über einen `Co-Working-Arbeitsplatz`. Dieser wird insbesondere von Studierenden der Universität genutzt. Insofern sind wir im Glaswerk auch stark in der Direktvermittlung tätig, da es an diesem Standort zu zahlreichen Synergieeffekten kommt.

Ute Erfeling-Veldmann: Der Standort im Oldenburger Glaswerk passt in die Zeit der digitalen Arbeitswelt optimal und wir haben schon guten Erfolg in der Direktvermittlung sammeln können.

„Eine Bewohnerin kommt ganz aus München“

Heinz Beekmann eröffnete den neuen Wohnpark Varel mit 80 Betten

Varel. Der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Pflegebutler, Heinz Beekmann, weihte am 28. Oktober den neuen Wohnpark Varel mit Vertretern der beteiligten Baufirmen, Bürgermeister, Kreisrat und den Beschäftigten ein. „Seit 168 Tagen leite ich die Unternehmensgruppe Pflegebutler, und ich freue mich, dass wir diesen neuen Wohnpark hier in Varel heute eröffnen. Unter der Federführung von Architekt Kapels war jeder bereit alles zu geben, um diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben“, sagte Heinz Beekmann in seiner Begrüßungsrede. Er übernahm die Geschäftsleitung im letzten Jahr.

Der neue Wohnpark Varel mit 75 Apartments, 75 Betten sowie weiteren 80 Tagespflege-Plätzen im Erdgeschoss und im Untergeschoss ist das 14. Objekt der Unternehmensgruppe Pflegebutler mit Verwaltungssitz in Friedeburg. „Ich freue mich, dass ich in diese Firmengruppe mit so einer gesunden Unternehmenskultur einsteigen durfte“, betonte Heinz Beekmann, der aus dem Bankenwesen kommt.

Dieser Neubau und dieses Team sind hier für uns in Varel mit rund 25.000 Einwohnern eine Bereicherung“, sagte Gerd-Christian Wagner, Bürgermeister der Stadt Varel. „Hier auf diesem ehemaligen Kasernengelände hat sich ein gutes bauliches Ensemble in den letzten fünf Jahren entwickelt“; hob Bürgermeister Wagner hervor. Er lobte die „bunte Landschaft zur Betreuung von Senioren“ in dem Neubaugebiet und überreichte dem Hausherrn Heinz Beekmann zum Einzug einen Zinnteller. Stellvertretend für Landrat Sven Ambrosy gratulierte der Kreisrat Bernd Niebuhr. „Dieser Neubau ist eine große Bereicherung für unseren Landkreis“, so Niebuhr.

Die ersten Gespräche für diesen Neubau waren bereits im Jahr 2018“, sagte Architekt Hartmut Kapels, der schon jahrelang für die Unternehmensgruppe Pflegebutler tätig ist. „Der Abbruch eines Wirtschaftsgebäude auf diesem ehemaligen Kasernengelände war schwieriger als erwartet, da wir zwei Bunker vorfanden sowie eine Zisterne mit 15 Meter Durchmesser“, informierte Kapels. Dazu kam ein aus Kasernenzeiten stammender befestigter Waldplatz und viele der Restlasten gingen aus keinem Lageplan hervor. „Trotz dieser Sachen und Corona haben wir den Neubau planmäßig in der vorgegebenen Zeit fertigstellen können“, betonte der Architekt aus Zetel. Der erste Bauabschnitt umfasst 1282 qm und der Hochbau des zweiten Bauabschnitts in gleicher Größe liegt ebenfalls im Zeitplan.

Erstmals haben wir eine Bewohnerin, die aus München kommt. Die Kinder wohnen hier“, sagt Bettina Tepe, Pflegedienstleitung im neuen Wohnpark Varel. In dem Neubau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen arbeiten insgesamt 30 Beschäftigte. „Wir bilden hier in der Altenpflege zur generalistischen Pflegefachkraft aus“, informiert Tepe. Zurzeit absolvieren rund 50 Auszubildende ihre Pflegeausbildung in der Unternehmensgruppe Pflegebutler, und voraussichtlich werden es zum 1. August 2023 rund 100 Azubis sein.

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