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Dieser Unternehmenszweig soll fokussiert werden

Papenburger Firma Kasatec gehört jetzt zur Esders Unternehmensgruppe

Von Inge Meyer

Papenburg. Das Familienunternehmen Kasatec im Gewerbegebiet Flachsmeerstraße in Papenburg gehört seit dem 1.September 2020 zur Esders Unternehmensgruppe in Haselünne. „Wir haben alle zehn Mitarbeiter von der Firma Kasatec übernommen und auch schon zwei weitere Beschäftigte neu eingestellt“, teilt Hubert Penniggers, Geschäftsführer der Esders Kanal-Sanierungs-Technik mit.

Über 30 Jahre gab es die Firma Kasatec, die von der Familie Feldmann in der zweiten Generation geleitet und im letzten Jahr aus Altersgründen verkauft wurde. „Die Firmenübernahme passte gut, da Kasatec in der Branche Ver- und Entsorgungstechnik langjährig erfolgreich tätig war. Und dieser rund 2000 Quadratmeter große Standort ist optimal“, informiert Diplom-Ingenieur Hubert Penniggers.

Zum einen deckt die Firma Esders Kanal-Sanierungs-Technik das ganze Portefeuille der Kanalsanierungstechnik ab. „Wir sind bundesweit tätig und viele Rohrnetze sind marode. Insofern ist dies ein zukunftsgerichteter Markt in Verbindung mit der Digitalisierung und der Energiewende“, bringt es Penniggers auf den Punkt. Für die Kanalinspektion und die Sanierung stehen drei Spezialfahrzeuge in der Papenburger Betriebshalle zur Verfügung, mit der die Fräsarbeiten für die Vorbereitung zur Kanalsanierung erfolgen. Im Fachjargon: Sanierung per Inliner, also der Schlauch wird durch das bestehende Rohrsystem gezogen, oder Verpressverfahren. Zum Fuhrpark gehören insgesamt sechs Nutzfahrzeuge.

Zum anderen übernimmt die Firma Esders Kanal-Sanierungs-Technik die Generalinspektion von Leichtflüssigkeitsabscheidern vor allem bei Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Autowaschanlagen und bei Industriebetrieben. „Diesen Unternehmenszweig möchten wir zukünftig fokussieren und außer den festen Stammkunden auch Neukundenwerbung betreiben“, erklärt Penniggers, der seit 18 Jahren für die Esders Unternehmensgruppe in Haselünne arbeitet und nun der Ansprechpartner für den neuen Standort in Papenburg ist.

Außerdem verfügen die Mitarbeiter über langjährige Erfahrung in diesem Aufgabengebiet und sind speziell geschult im Bereich der Arbeitssicherheit. „Unser Unternehmen verfügt über ein SGU Managementsystem mit dem höchsten Sicherheitszertifikat SCC P. Im Hinblick auf geeignete Sanierungskonzepte können die Fachleute bei Bedarf in Abstimmung mit der Esders Pipeline Service GmbH agieren“, so der Geschäftsführer. Regelmäßig wird am Standort ausgebildet.

Zum Kundenstamm gehören außer von A wie Autohäuser, auch Bauhöfe, Bauunternehmen, Feuerwehren, Flughäfen, Mineralölkonzerne sowie Speditionen, Stahl- und Schrotthandelsfirmen bis Z wie Zulieferfirmen. „Trotz der Firmenübernahme im Corona-Jahr ist das Geschäftsvolumen gleichgeblieben“, informiert der Geschäftsführer.

Die Firma Esders ist auf elektronische Messgeräte spezialisiert und existiert seit 1989 in Haselünne. Mittlerweile sind rund 130 Mitarbeiter in dem Familienunternehmen in der zweiten Generation beschäftigt. Seit Jahren präsentieren sich die Haselünner auf dem „IRO Rohrleitungsforum“ mit ihrer Produktpalette. Das Oldenburger Rohrleitungsforum wurde wegen Corona abgesagt. Bildunterschrift:

Hubert Peninggers ist nach der Kasatec-Firmenübernahme Ansprechpartner vor Ort in Papenburg. Foto: Inge Meyer

Belegschaft zog in neuen Bauhof

Neubau der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Ems-Nordsee bezogen

Von Inge Meyer

Emden. Das neue Bürogebäude für den Bauhof der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Ems-Nordsee (WSV) ist fertiggestellt und das 14-köpfige Verwaltungsteam zog im Spätsommer letzten Jahres ein. „Das alte Dienstgebäude war 65 Jahre alt mit Schimmelbefall und dem energetische Stand war wie vor 30 Jahren. In diesem Neubau können die werkstattabhängigen Unterhaltungsarbeiten vom Bauhof Emden wirtschaftlich erledigt werden“, informiert Bauingenieur Dieter Harms von der WSV.

Das neue zweigeschossige Gebäude mit Pultdach in Höhe von 1,8 Millionen Euro Investitionskosten umfasst rund 760 qm Büro- und Ausbildungsfläche. Der Start des Neubaus erfolgte im November 2018 und anfangs mussten 43 Bohrpfähle gerammt werden. „Das Richtfest war in 2019. Eigentlich wollten wir schon früher einziehen, aber mit Corona hat sich einiges verzögert“, sagt Dieter Harms. Die restlichen Pflaster- und Zaunarbeiten erfolgten vor Weihnachten.

Der massive Klinkerbau verfügt über drei Ausbildungsräume, davon eine pneumatische Werkstatt, und ist für maximal 28 Auszubildende ausgelegt. So wird in den Berufen Schiffsmechaniker, Industriemechaniker und Elektroniker ausgebildet und dafür stehen zwei Ausbilder zur Verfügung.

Außer den 14 neuen Büros stehen nun auch Umkleideräume für die weiblichen Auszubildenden zur Verfügung. Dazu kommen Sozialräume, ein Erste-Hilfe-Raum und eine Küche mit abtrennbaren Modulen, so dass dieser auch als Besprechungsraum mit Konferenztechnik genutzt werden kann. „Mit dem Neubau konnten die Gewerke auf dem Bauhof optimiert werden. Auch die Holzwerkstatt ist umgezogen“, so der Leiter des WSV-Bauhofs. Insgesamt arbeiten 55 Beschäftigte beim Bauhof Emden.

Das neue Bürogebäude ist von der technischen Gebäudeausstattung auf den neuesten Stand, verfügt über dreifach verglaste Aluminiumfenster, die sich genau wie das Dach in anthrazit zum Klinkerbau gut absetzen. Aus Platzmangel mussten vorher sogar Verwaltungsmitarbeiter in Büro-Containern untergebracht werden.

Zudem stehen zahlreiche Parkplätze „Am Eisenbahndock 3“ zur Verfügung. Außer dem Haupteingang von der Parkplatzseite befinden sich ein Seiteneingang zu den Umkleideräumen und ein Hinterausgang im Verwaltungsgebäude.

Der Bauhof Emden kümmert sich um die Instandhaltung der Wasserstraßen. Dazu zählen zum Beispiel Bauwerke, Schleusen und Sperrwerke. „Wir sind für das Ledasperrwerk verantwortlich“, so Harms, der seit 26 Jahren beim Wasser- und Schifffahrtsamt beschäftigt ist. Mehr Informationen im Internet unter www.wsv.de.

 

Tipps & Termine

EFA-Beratung in Corona-Zeiten

Die ExistenzgründungsAgentur  für Frauen (EFA) bietet weiterhin Rat und Unterstützung an. Frauen, die gerade gegründet haben, noch gründen wollen oder ihre Selbstständigkeit aufgrund der Corona-Krise auf neue Füße stellen müssen, können sich mit ihren Fragen an die EFA wenden. Beratungen finden im Life-Chat oder telefonisch statt. EFA veröffentlicht auf ihrer Homepage aktuelle Informationen zu Förderung und Hilfspaketen.

Zum Beispiel können Fragen zur Gründung aus Arbeitslosigkeit, Beantragung oder Nachbeantragung von Gründungszuschuss, zum Businessplan oder Marketing mit den Beraterinnen nach Terminabsprache ausführlich besprochen werden und Ansprechpartner für weitere Fragen benannt werden. Kontakt: EFA-Büro unter der Telefonnummer 044 31 85- 472 oder unter 0441 / 85-649. Weitere Informationen unter www.existenzgruendungsagentur-fuer-frauen.

WohnBauMesse 2021

Die Stadt Lingen will neue Wohn- und Baukonzepte vorstellen. Rund 700 Bauplätze wird die Stadt Lingen in den nächsten Jahren ausweisen. Dabei sollen neben der klassischen Einfamilienhausstruktur auch neue Konzepte und Ideen zum Tragen kommen. Während der WohnBauMesse 2021 am 20. und 21. März will die Stadt Lingen alle Neubaugebiete vorstellen. Beispielentwürfe sollen inspirieren und zum Austausch zwischen Bauinteressierten, Architekten und Stadtplanern anregen. Neben der Architektur sollen auch Themen wie neue Möglichkeiten der Energieversorgung, aktuelle Förderprogramme sowie städtebaulich innovative Projekte im Fokus stehen. Die Messe findet voraussichtlich aber nur digital statt.

Weitere Informationen und Anmeldungen bei Frau Gerling unter der Rufnummer 0591/ 9144-247 oder per E-Mail an: m.gerling@lingen.de

 

Automobillogistik 2021

Auf dem Forum Automobillogistik 2021 am 9. und 10. Februar werden viele Fragen mit führenden Köpfen der Branche diskutiert, analysiert und für die Fachleute beantwortet. Unter dem Motto „Supply Chains im Spannungsfeld – nachhaltig, regional, zollfrei?“ gehen die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) somit auch in diesem Jahr wieder „auf Sendung“: zwei Tage, zehn Fachsequenzen, mehr als 30 Referenten und erstmals als Digitalausgabe. Zu dieser Veranstaltung lädt der BVL Bremen herzlich ein.

Sie möchten mit ihrem Unternehmen als Content-Partner des Forum Automobillogistik sichtbar werden, um sich gegenüber einem Fachpublikum aus TOP-Entscheidern zu positionieren? Dazu gibt der Projektleiter Frederik Pfretzschner unter der Rufnummer 0421/ 1738435 gerne Auskunft. Per E-Mail bitte an: pfretzschner@bvl.de

Auricher Messe „Bauen & Energie“

Die Fachmesse „Bauen & Energie“ findet voraussichtlich in der Zeit vom 7.-8. März wieder in der Sparkassen-Arena in Aurich statt. Unter dem Motto „Nachhaltig. Wohnen. Leben“ präsentiert sich ein facettenreiches, qualitatives und innovatives Angebot in der Zeit vom 7.-8. März. Wie in den Vorjahren haben sich bereits über 50 Aussteller zur Fachmesse „Bauen & Energie“ angemeldet. Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr die Grünen-Politikerin MdL Meta Janssen-Kucz.

Weitere Informationen erhalten interessierte Leserinnen und Leser bei Frau Thies unter der Handy-Nummer 0152/ 5965 9393 sowie im Internet unter www.me-management.de oder per E-Mail an: info@me-management.de.

 

DNV & GL nun: DNV GL

Die Zertifizierungsgesellschaft DNV GL wird ihren Firmennamen zum 1. März 2021 ändern. Die Namensänderung zu DNV ist eine strategische Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt, denn auch viele der DNV-Märkte erfahren zurzeit einen grundlegenden Wandel. Der jetzige Name entstand nach Fusion der Unternehmen DNV (Det Norske Veritas) und GL (Germanischer Lloyd) im Jahr 2013.

Remi Eriksen, Group President und CEO erklärt, „Wir haben zwei führende Unternehmen mit komplementären Stärken zusammengeführt, so dass eine Kombination beider Namen zu Beginn die richtige Entscheidung war. Allerdings ist dieser Name alles andere als einprägsam, so dass viele uns bereits DNV nennen. Zudem nutzen viele unserer Kunden unsere Marke, um Vertrauen gegenüber eigenen Stakeholdern aufzubauen. Wir glauben, dass ein einfacherer Name sie hierbei unterstützt.“

Björn-Olaf Borth, Country Chair Germany & Austria, ergänzt: „Die Vereinfachung des Firmennamens soll dabei helfen, unsere Marke zu stärken und bekannter zu machen. Bei der Wahl des Namens war es uns wichtig, dass dieser Name weiterhin all unsere Stärken und unsere 157-jährige Firmentradition transportiert, mit dem Ziel, Leben, Güter und die Umwelt zu schützen.

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