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Richtfest wegen Corona verschoben

Halbzeit beim Bauvorhaben der Wohngenossenschaft Uns Oog eG

Langeoog. Auf dem ehemaligen Langeooger Internatsgelände in der Kirchstraße werden derzeit sechs genossenschaftliche Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten auf einem 4.265 qm großen Grundstück realisiert. Davon werden 21 Wohnungen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung Langeoogern mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung stehen.

Die geradlinige Architektur und der lebhaft wirkende Fassadenmix – eine gelungene Kombination aus farbigem Klinker und heller Putzfassade – setzen Akzente. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind wichtige Aspekte des Hausbaus, daher erfüllen die hochwertigen Häuser in werthaltiger Massivbauweise alle KfW-Energieeffizienzhaus 55 Standards, um den Energiebedarf zu minimieren. Berücksichtigung finden hier hochwertige Dämmmaterialien für Fassade und Dach, moderne Lüftungsanlagen, Fenster mit einer 3-fach-Isolierverglasung, Fußbodenheizung, bodengleiche Duschen u.v.m., die den Gebäudewert erhöhen, den Wohnkomfort steigern und somit einen Beitrag zum Klimaschutz beitragen.

Der Baustart war bereits im letzten Jahr. Eigentlich sollte laut dem Projektentwickler „Ting Projekte GmbH & Co.KG“ das Richtfest bereits im Mai gefeiert werden. „Aufgrund von Corona war das nicht möglich und wir warten ab, ob dies im Herbst nachgeholt werden kann“, informiert Melisa Rohde von der Projektentwicklung für Neues Wohnen in Schleswig-Holstein. Die Fertigstellung der ersten drei Gebäude streben wir zum Ende diesen Jahres und für die übrigen drei das Ende des 2. Quartales 2021 an.

Vier der sechs Gebäude verfügen über einen Personenaufzug. Die Erreichbarkeit der Wohnungen ist stufenlos ausgeführt und bietet somit barrierefreie Zugänge. Ideal für alle, speziell für Familien, Senioren und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Das Wohnkonzept sieht vor, durch die von den Genossenschaftsmitgliedern einzubringende Einlage in Höhe von 21.000 € bis 104.000 €, je nach Wohnungsgröße und sozialer Förderung, ein Stammkapital zu bilden, dass die Gesamtfinanzierung garantiert. Die Gesamtinvestition beträgt rund. 8.4 Mio. €.

Die Fertigstellung der ersten drei Gebäude streben wir zum Ende diesen Jahres und für die übrigen drei das Ende des 2. Quartales 2021 an.

 

Bildunterschrift:

Wegen Corona viel das Richtfest ins Wasser, soll aber im Herbst diesen Jahres nachgeholt werden. Foto: Inge Meyer

Wir sind für Sie da!

In der Corona-Wirtschaftskrise hat sich die Werbung stark verändert

Von Inge Meyer

Moormerland. Volle Auftragsbücher oder besser einige Aufträge absagen, da sowieso nicht genug Personal vorhanden ist – diese Situation gehört bei vielen Unternehmen zur Vergangenheit seit es „Corona“ gibt. Das Virus legt große Teile der Wirtschaft lahm und einige Firmenchefs erinnern sich daran, dass sie vor Jahren mal Werbung gemacht haben, um Bestandskunden anzusprechen oder um neue Kunden in der Wirtschaftskrise zu akquirieren.

In der Werbung läuft es ähnlich wie bei der Krankheit „Corona“: Nur einmal Medizin nehmen oder nur einen Tag in Quarantäne hilft nicht, dass die Krankheit vorübergeht. In der Werbung hilft auch nicht nur eine einzige Zeitungsanzeige, um prompt neue Kunden zu bekommen. Es bedarf schon regelmäßiger Werbeanzeigen mit einem guten Konzept – dabei ist die Beratung vom einem Profi empfehlenswert.

Die Anzeigen, die fast jeder Zeitungslese zurzeit liest, haben derzeit den Wortlaut: „Wir sind für Sie da!“ Das ist emotional, spricht den potenziellen Kunden an und eine Einladung, sich über die Produkte und Dienstleistungen des Anbieters zu informieren. Denn in Corona-Zeiten ist das Geschäft zum Stillstand gekommen und es ist ein Fehler zu glauben, „dass es irgendwie weitergeht mit der Auftragslage und dass die Flaute bald vorüber ist“.

Marketing kombiniert mit Außenwerbung und Internetauftritt ist ein fortlaufender Prozess wie „gesunde Ernährung“. Ohne Marketing und Präsenz fehlt der Baustein Vertrieb neben den anderen Bausteinen Produkt-, Preis- und Kommunikationspolitik. Bei Printanzeigen wird beispielsweise oft der Fehler gemacht, die genaue Spezialisierung herauszustellen: Welche Fachkompetenzen und welchen Service können wir dem Kunden bieten? Allgemeine Anzeigen verpuffen, wenn die Zielgruppe nicht genau angesprochen wird. Und: Bei Printwerbung sollte genau die gleiche Messlatte angelegt werden wie bei dem Internetauftritt, da digitales Marketing und Printwerbung gleichermaßen forciert werden muss. Also nicht bei 50 Euro sparen, wenn es um eine schöne Werbeanzeige geht, die teils ja auch mehrmals verwendet werden kann, aber der Internetauftritt kann gar nicht genug kosten!

Sprechen Sie mit dem Kunden, lassen Sie sich sein Problem erklären! Es ist falsch, den Kunden im Gespräch überhaupt nicht zu Wort kommen lassen und ihn mit „Fachjargon“ platt zu bügeln. Auch ein Maß an Sensibilität sollte vorhanden sein, denn in dieser Wirtschaftskrise haben viele Kunden viel Geld verloren. Einerseits kann man Zugeständnisse machen. Andererseits wird der Audi, BMW oder Mercedes aufgrund der Krise auch nicht preiswerter – gute Produkte, Dienstleistungen und Werbemaßnahmen haben ihren Preis. „Wer versucht, immer nur der Billigste zu sein, wird austauschbar.“

Kein krampfhaftes Marketing!

„Wenn sich das Flugzeug erst einmal im Sinkflug befindet, also wenn die Auftragslage schlechter wird, ist es schwierig, krampfhaft Werbung zu machen.“ Dabei ist es wichtig, einen Experten zu beauftragen, denn der Firmenchef ist in der Regel ein Profi in seinem Metier, jedoch nicht in der Werbung. Oftmals wird auch der Fehler gemacht, dass die Evaluation (Rücklaufquote der Werbung) überschätzt wird. Werbung kann nur als strategischer Prozess gesehen werden, genau wie der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) in einem Unternehmen.

Besser eine gewisse Lockerheit an den Werktag legen, als krampfhaft erzwungene Marketingmaßnahmen. Dabei kann auch mal was ausprobiert werden: Eine Anzeige mit Produktwerbung und eine Anzeige mit einem Serviceangebot. Um den Rücklauf zu prüfen, wird beispielsweise ein Verstärker eingebaut oder ein Gutschein-Coupon, Give-aways etc.

 

 

 

 

 

 

Terfehr eröffnete EDZ vor 20 Jahren

Ems-Dollart-Zentrum an der Autobahn A31 in Rhede feiert 20-jähriges Bestehen

 Rhede-Autobahnabfahrt. Am 6. April 2000 öffnete das Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) in Rhede seine Türen. Zu diesem Eröffnungswochenende strömten tausende Menschen nach Rhede, um das Handwerkerzentrum zu sehen. In diesem Jahr feiert das EDZ sein 20-jähriges Bestehen.

Ende der 90er Jahre ergriff Günter Terfehr die Initiative und entwickelte die Idee ein Zentrum zu errichten, in dem der interessierte Baukunde sämtliche Leistungen rund um den Bau oder die Sanierung des Hauses besichtigen und erwerben kann. Gesagt, getan. Nach intensiver Planung wurde im Jahr 1999 im Gewerbegebiet an der A31 in Rhede mit dem Bau des EDZ begonnen, und die Fertigstellung erfolgte im April 2000.

Das Handwerkerzentrum hatte schon damals mehr als 6.000 qm überdachte Ausstellungs- und Bürofläche auf einem ca. 2 ha großem Grundstück. Damit ist es das größte Handwerkerzentrum in Nordwestdeutschland.

Die Idee ist heute noch genauso aktuell und relevant wie damals. Die Vision wird von allen Firmen im EDZ gelebt und von den Kunden geschätzt. Mehr als 20 kompetente Anbieter von Leistungen rund um den Bau und die Sanierung von Gebäuden befinden sich heute im EDZ. Diese Firmen bilden ein starkes Netzwerk.

Die neu gestaltete „Rhederei“ bietet ein umfangreiches gastronomisches Angebot – vom Frühstück, über einen Mittagstisch bis zum Event am Abend. Weiterhin befindet sich im Zentrum ein Kursstudio. Hier werden unterschiedliche Sportkurse angeboten, und auch Firmen nutzen das Angebot im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Die Umbauarbeiten starteten im letzten Jahr und alle Ausstellungs-, Lager- und Verkaufsflächen werden modernisiert und weitere Flächen für neue Anbieter geschaffen. „Das EDZ ist eine Erfolgsgeschichte. Gerade am Bau hat sich in den letzten 20 Jahren viel verändert und unsere Kunden kommen aus dem gesamten Emsland und aus Ostfriesland zu uns“, sagt der 60-jährige Günter Terfehr von der gleichnamigen Bauunternehmung in Rhede und auf der Insel Borkum. Die Kunden können sich auf komplett renovierte und klimatisierte Verkaufs- und Ausstellungsräume freuen. Und: Moderne Präsentationsmedien kommen zum Einsatz.

Drei Millionen Euro investiert

Insgesamt betragen die Investitionen rund drei Millionen Euro am Standort in Rhede. Derzeit entsteht eine neue Fassade, eine neue Gastronomie „Rhederei“ sowie Ausstellungsflächen für ein Kaminstudio und ein neues Küchenstudio. Darüber hinaus kommt eine neue Ausstellung für das Bauunternehmen und Planungsbüro Günter Terfehr. Auf dem Außengelände entsteht eine schöne Gartenanlage.

„Zum großen Jubiläumswochenende, welches vom 6. bis zum 8. November 2020 stattfindet, werden die Umbau- und Modernisierungsarbeiten abgeschlossen sein und das Handwerkerzentrum in neuem Glanz erstrahlen“, sagt Gerrit Terfehr, der schon seit einigen Jahren in der Geschäftsleitung des väterlichen Betriebes arbeitet. Die Firmen des EDZ hoffen hierbei auf einen ähnlich großen Besucherandrang wie am Eröffnungswochenende im Jahre 2000.

Günter Terfehr (links) und sein Sohn Gerrit rechnen mit zahlreichen Besuchern bei der Eröffnungsfeier im November diesen Jahres. Fotos: EDZ

 

 

 

 

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