
800 Gäste aus der maritimen Verbundwirtschaft werden in Emden erwartet
Emden. Nach 25 Jahren kehrt die Maritime Konferenz an den Ort ihres Ursprungs zurück: Am 29. und 30. April 2026 kommen rund 800 Teilnehmer nach Emden, um sich hier rund um die Bereiche Schiffbau, Schiffbauzulieferindustrie, Schifffahrt, Häfen, Meeres- und Offshore-Technik auszutauschen. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Friedrich Merz und wird seit dem Jahr 2000 im zweijährigen Turnus ausgerichtet.
Mittlerweile hat sie sich zu einer festen Institution etabliert und ist wichtiger Impulsgeber für den maritimen Standort Deutschland sowie Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Gewerkschaften. Bei der Eröffnung wird Bundeskanzler Friedrich Merz voraussichtlich die herausragende Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die Sicherheit Deutschlands in den Mittelpunkt stellen. Schließlich spielt die Maritime Wirtschaft für Wachstum, Beschäftigung und verteidigungspolitische Herausforderungen eine wichtige Rolle, so dass maritime Politik auch als nationale Aufgabe verstanden werden soll. Auch in Niedersachsen ist dies ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: die Bereiche Schiffbau, Schiffbauzulieferindustrie, Schifffahrt, Häfen, Meeres- und Offshore-Technik.
Auch Grant Hendrik Tonne, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen in Niedersachsen, freut sich darüber, dass die Veranstaltung dieses Jahr wieder in Emden stattfindet: „Damit schließt sich ein schöner Kreis: Schon im Jahr 2000 wurde hier die erste Nationale Maritime Konferenz in Niedersachsen ausgerichtet. Das ist ein starkes Signal für die große Bedeutung unserer norddeutschen Hafenstandorte. Leistungsfähige Häfen sind eine zentrale Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Trotz weltweiter Krisen zeigt sich, wie wichtig sie für unsere Versorgungssicherheit sind“, so Grant Hendrik Tonne.
Und es gibt viele Energiefragen. Wie können wir unsere Häfen als Energiedrehscheiben weiterentwickeln? Welche sicherheitspolitischen Aspekte und langfristige Finanzierungsfragen müssen überdacht werden? „Ich habe keinen Zweifel, dass Bund, Länder, Sozialpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Emden eine gute Atmosphäre für Austausch und neue Ideen für gemeinsames Gestalten vorfinden werden – im Sinne einer starken maritimen Zukunft unseres Landes.“
Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff sieht es als große Ehre an, das größte Treffen der maritimen Branche auszurichten: „Hier, wo die Konferenz vor mehr als 25 Jahren ihren Anfang nahm, schlägt das maritime Herz Norddeutschlands besonders stark. Als zweitgrößter Universalhafen Deutschlands ist Emden seit Generationen eng mit der maritimen Wirtschaft verbunden. Der Wandel in dieser Branche bringt große Herausforderungen, aber auch große Chancen. Wir freuen uns darauf, unsere Stadt als lebendiges Beispiel für Innovation und maritime Tradition zu präsentieren und gemeinsam mit Ihnen die Zukunft der maritimen Wirtschaft zu gestalten.“
Das Online-Registrierungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums ist bis zum 27.03.2026 freigeschaltet. Über das Portal können sich alle Interessierten für eine Teilnahme registrieren: www.bmwe-events.de/nmk
Aufgrund begrenzter Kapazitäten muss das Bundeswirtschaftsministerium allerdings eine ausgewogene Verteilung unter den Akteurinnen und Akteuren der maritimen Branche berücksichtigen. Somit führt eine Anmeldung nicht automatisch zur Teilnahme. Eine gesonderte Teilnahmebestätigung wird rechtzeitig vor der Veranstaltung versandt. Foto: Inge Meyer





Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.