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„Walt Disney wäre stolz darauf gewesen“

12. Gründerpreisverleihung fand in Halle IV am Campus in Lingen statt

Lingen. Insgesamt 85 Unternehmen aus der Region Weser-Ems und drei Schulen reichten ihre Bewerbungsunterlagen für den Gründerpreis Nordwest ein. „Von 85 Bewerbungen kamen 47 aus dem Landkreis Emsland und darunter viele aus Lingen“, fügte Jürgen Brüna, Initiator des Gründerpreis Nordwest, in der Begrüßung vor Weihnachten hinzu.

Zwölf Firmen – darunter zwei Kleingründungen und zwei Unternehmensnachfolgen – sowie zwei Schulgründungen kamen in die engere Auswahl, darunter sechs Lingener Startups. Diese Betriebe besuchte die Jury vor Ort. „Das Lingener Gründerzentrum existiert schon seit 2002. Es ist tatsächlich immer wieder erstaunlich, wieviel Mut Gründerinnen und Gründer haben, etwas Neues auszuprobieren“, sagte Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen, in seinem Grusswort vor den rund 150 Gästen aus Wirtschaft und Politik.

Laudator Felix Hapig würdigte den Top-Gewinner des Gründerpreises Nordwest: Die Firma Space Magic GmbH, die im Obergeschoss des Caro-Einkaufscenters in Aurich ansässig ist, erhielt den 1. Preis in Höhe von 2.500 Euro. „Mit Space Magic, Weltraum-Entertainment, ist einer der größten Indoor-Freizeitparks im Nordwesten geschaffen worden, und rund 100 Beschäftigte haben dort einen Job gefunden“, sagte Rechtsanwalt Felix Hapig. Er selber besuchte den Freizeitpark mit seinen Kindern, aß im „Walt Disney“-Restaurant und testeten die doch sportlich anspruchsvollen Einrichtungen der Galaxie. „Walt Disney wäre stolz darauf gewesen“, fügte Hapig hinzu. Seit der Eröffnung im März 2024 verbucht Space Magic schon 10.000 Besucher nach einem Jahr. Bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen ist „Space Magic“ richtig angesagt.

Den 2.Preis erhielt die Werbeagentur saftladen content & design GmbH & Co.KG aus Lingen. Das Preisgeld betrug 1.000 Euro. „Ich selber habe mich im Jahr 2010 mit einer Werbeagentur in Aurich selbstständig gemacht und freue mich umso mehr, die Lautdatio für die beiden Gründerinnen Anna Wilmes und Lea Wintermann von der Agentur saftladen zu halten“, sagte Katrin de Buhr von DESIGNSTUUV Werbeagentur. Das achtköpfige Team habe Mut bewiesen, gründete sich in Corona-Zeiten und bildet zum Mediengestalter aus.

Den dritten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro erhielt das Team von der Firma OM Stuhr GmbH & Co.KG mit Sitz in Cloppenburg. Der Sonderpreis für Unternehmensnachfolge erhielt die „Filmpalast Cine-World GmbH & Co.KG“ in Lingen und ein weiterer Sonderpreis erhiet die „Northern German Barbecue GmbH“ in Wilhelmshaven. Der Sonderpreis ging an die „Schülergenossenschaft DruckFest“ von der BBS Lingen Wirtschaft.

Von links:

Laudator Felix Hapig gratulierte den Gründern Steve Schröder und Christoph Vogels von der Firma Space Magic GmbH, die auf den 1. Platz landeten. Rechts im Bild ist Jürgen Brüna. Foto: Inge Meyer

Aus Gulfhof wird Gästehaus mit Praxen

Unternehmerfamilie Kletzsch eröffnet Gästehaus mit 4-Sterne Komfort

Großefehn-Holtrop. Rund 30 Mitglieder des Wirtschaftsförderkreis Harlingerland besichtigten das neue Gästehaus in Großefehn-Holtrop vor Weihnachten. In dem sanierten Gulfhof von 1877 zog bereits eine Praxis für Physiotherapie im letzten Jahr ein, und vor Ostern ziehen weitere Mieter ein.

Wir wohnen seit 13 Jahren privat nebenan, und ich hatte den Gulfhof immer im Auge, der zweimal in der Insolvenz war“, erzählt Endric Kletzsch von der Immobilienfirma Kletzsch GmbH. Nach sieben Jahren war der Kauf des historischen Gebäudes dingfest.

Anfang des Jahres 2022 haben wir eine Bestandsanalyse gemacht. Die Holzbalken konnten von der Statik verwendet werden, und der ganze Gulfhof wurde energetisch saniert“, erklärt Endric Kletzsch, der KfW-Mittel beantragte. Trotz Pandemie habe es mit den Planern und Handwerksbetrieben gut geklappt. Bei der Besichtigung des neuen Gästehauses mit 14 Wohnungen – teils mit zwei Schlafzimmern – kamen die Mitglieder des Wirtschaftsförderkreis ins Staunen.

Das Gästehaus auf zwei Etagen mit Dachgeschoss hat den Charme eines Gulfhofs behalten, aber mit modernen Akzenten untermalt. In olivgrün ist das Erdgeschoss und das Obergeschoss in königsblau eingerichtet. Laut Kletzsch verfügt die kleinste Wohnung über 52 Quadratmeter und die größte über 92 Quadratmeter. Darüber hinaus können die Gäste den Fitness-Raum und die Sauna mit Ruheraum und Außenpool benutzen. „Die fast original ostfriesischen Fliesen im Saunabereich passen gut zum Ambiente“, sagte der Bauherr beim Rundgang. Vier Wohnungen sind altersgerecht saniert worden und zehn Wohnungen sind mit breiteren Türen, wo auch ein Rollstuhl durchpasst, behindertengerecht ausgestattet. Der Fahrstuhl befindet sich am Eingang des Gulfhofs.

Mit über 20 Dachfenstern fällt auch viel Licht in das Gästehaus und es verfügt über eine Fußbodenheizung. Alle Wohnungen sind mit einer Pantry-Küche im Wohnzimmer ausgestattet und die Schlafzimmer mit Boxspringbett. Darüber hinaus haben alle Gästezimmer einen Balkon oder eine Terrasse mit Ausblick zur Gartenseite.

Von Friedeburg bis Limburg an der Lahn…

PflegeButler verfügt über 32 Cluster-Standorte in vier Bundesländern

Friedeburg. Die Erfolgsgeschichte zum 20-jährigen Jubiläum der Unternehmensgruppe PflegeButler kann sich sehen lassen: Startete das Unternehmen mit wenigen Beschäftigten vor 20 Jahren, arbeiten heute rund 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 1.700 Pflegekräfte in Niedersachsen, bei den konzernzugehörigen Unternehmen.

Den Ursprung hat die „Unternehmensgruppe PflegeButler“ aus den beiden Firmen: „Pflegebutler Häusliche Pflege mit Stil GmbH“, gegründet im Jahr 2006/2007 und „Onesta Holding GmbH“, gegründet im Jahr 2013. Im Jahr 2021 erfolgte dann der Kauf von Armira Beteiligungen GmbH, die unter der Dachmarke PflegeButler vereint wurde.

Die Marke Tempo steht für Taschentücher und die Marke PflegeButler hat sich in 20 Jahren einen guten Markennamen für Ambulant Betreutes Wohnen erarbeitet, daran arbeiten wir jeden Tag weiter“, betonen Alexander Cito Aufenacker und Yvonne Ewert. Von den nördlichsten Standorten in Esens-Bensersiel und in Dornum bis hin zum südlichsten Standort in Koblenz in Rheinland-Pfalz, gibt es auch Standorte in Hessen und in Schleswig-Holstein. Die beiden Hauptstandorte der Verwaltung sind für den Nordwesten in Friedeburg im Kreis Wittmund und in Limburg an der Lahn in Hessen.

2012 Wohnpark Freborg in Friedeburg

2012 Wohnpark Concordia in Emden, Erweiterungsbau im Jahr 2017

2015 Wohnpark Wangerland in Hohenkirchen

2015 Seniorenheim „Gleiberger Land“ in Gießen/Hessen

2016 Seniorenzentrum „Obstgarten“ in Dieblich/ Rheinland

2016 Seniorenzentrum KK Haus in Mengerskirchen/ Hessen

2017 Haus „Wohnstadt“ in Limburg eröffnet, Erweitungsbau im Jahr 2024

2017 Wohnpark Bockhorn in Bockhorn

2017 Seniorenheim „Lahnbrücke“ in Wetzlar/Hessen

2018 Wohnpark Neuenburg in Neuenburg

2019 Wohnpark Jever in Jever

2020 Wohnpark Dornum in Dornum

2020 Seniorenzentrum „Schönblick“ in Dietz/ Rheinland-Pfalz

2020 Seniorenzentrum „Rheinaue“ in Bendorf/ Rheinland-Pfalz

2020 Wohnpark Apen in Apen, Erweiterungsbau im Jahr 2022

2021 Wohnpark Varel in Varel, Erweiterungsbau im Jahr 2022

2021 Wohnpark Hesel in Hesel

2021 Seniorenzentrum Solms in Solms/ Hessen

2021 Seniorenzentrum „Am Limes“ in Hungen/ Hessen

2021 Wohnpark Timmel in Timmel, Erweiterungsbau im Jahr 2022

2021 Wohnpark Schortens in Schortens, Erweiterungsbau im Jahr 2022

2022 Wohnpark Zetel in Zetel

2022 Ambulanter Pflegedienst PflegeButler in Hildesheim

2022 Seniorenzentrum Heuchelheim in Heuchelheim/ Hessen

2022 Ambulanter Pflegedienst Haus Deul in Dietz/ Rheinland-Pfalz

2023 Wohnpark Esens in Esens-Bensersiel

2024 Seniorenzentrum „Lindenring“ in Weilburg/ Hessen

2024 Wohnpark Strackholt in Strackholt

2024 Wohnpark Sande in Sande

2025 Seniorenzentrum Westerwald in Betzdorf/ Rheinland-Pfalz

2025 Ambulanter Pflegedienst HDU von 1987 in Kiel/ Schleswig-Holstein

2026 Ambulanter Pflegedienst PflegeButler aktiv in Limburg/ Rheinland-Pfalz

In allen Einrichtungen finden die Menschen ein neues Zuhause und zwar geprägt von Geborgenheit, Lebensqualität und einem würdevollen Begleitung. Unser Pflegekonzept schafft Nähe, Sicherheit und Lebensqualität, das haben wir geschafft“, so der Geschäftsführer Cito Alexander Aufenacker abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Inge Meyer

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