Seite 2 von 15

Auch zukünftig ganz nah am Kunden

Bis 2017 erschien das Wirtschaftsecho monatlich – 7x jährlich ab 2018

Moormerland-Warsingsfehn. Zum Erfolg des Wirtschaftsechos bis zur 225. Ausgabe waren es manchmal lange Wege und Umwege, dabei setzte die Herausgeberin Inge Meyer immer stark auf Terminjournalismus. „Wenn ich die Firmen, Industrie- oder Handwerksbetriebe, aber auch Gründerinnen und Gründer besucht habe, konnte ich mir selbst ein Bild machen. Mit diesen Eindrücken bin ich dann mit Fototasche wieder zu meinem Büro zurückgefahren, das von Anfang an im Haus meiner Oma war“, grinst Inge Meyer.

Ja, und wenn Inge dann wieder da ist, muss sie den Artikel erst mal schreiben. Der ist dann ja lange noch nicht fertig“, sagte ihre Mutter, die Anfang des Jahres im Alter von 87 Jahren gestorben ist. „Deine Zeitung ist auch gerade so interessant für uns Lingener, weil das Wirtschaftsecho regelmäßig über die ostfriesischen Inseln berichtet. Sonst können wir darüber nicht so viel lesen und viele machen da Urlaub“, sagte Diplom-Kommunikationswirt (FH) Joachim Teubner aus Lingen schon vor Jahren. Auch Oliver Schumacher, Top-Speaker aus Lingen, schreibt regelmäßig Verkaufstipps, um seine Kunden überregional zu erreichen.

Zusätzlich trugen die informativen Sonderseiten und Beilagen dazu bei, die seit dem Jahr 2019 von Kuhl Reklame in Oldenburg gestaltet werden. Weltweit agierende Konzerne bis zum Kleinunternehmen, haben auf die Werbewirksamkeit der monatlichen Zeitung als Werbeträger gesetzt und tun es heute noch. Bis zum Jahr 2018 erschien das Wirtschaftsecho jeden Monat, außer die Sommerausgabe Juli-August wurde zusammengefasst. Mit sieben Exemplaren pro Jahr werden die gewünschten Botschaften zuverlässig an potenzielle Geschäftspartner und Kunden per DHL-Vertriebspartner seit 2018 zugestellt. Denn: Hier im Nordwesten sitzt enorm viel wirtschaftliche Power!

BU:

In den 225. Ausgaben drehten sich viele Artikel rund um das Bauwesen. Foto: privat

Erstmals auf der Hannover Messe vertreten

                  Jens Menke aus Meppen präsentierte sich mit der Firma Kursimple GmbH

Hannover/Meppen. Der Geschäftsführer der Firma KURSIMPLE GmbH, Jens Menke, beteiligte sich auf der Hannover Messe in der Zeit vom 20.-24. April in der Landeshauptstadt. „Auf der Hannover Messe stelle ich zum ersten Mal aus. Die Entscheidung, sich hier am Gemeinschaftsstand Niedersächsische Wirtschaft zu beteiligen, kam kurzfristig“, informiert Jens Menke, der die Softwarelösungen seiner neuen Firma KURSIMPLE -ganz einfach gelöst – vorstellte.

Menke ist seit 33 Jahren mit einer Werbeagentur in Meppen vertreten. Auch ihn traf die Corona-Phase, deshalb hat er Änderungen angeschoben. „Wir haben uns verstärkt mit Anwendungs- und Softwareentwicklung beschäftigt. Die neue Firma wurde dann im April 2021 gegründet“, sagt Jens Menke, der mit vier Festangestellten zusammenarbeitet, davon zwei Programmierer. Im 3.Quartal diesen Jahres wird diese Dienstleistung auch international angeboten.

Unter der Dachmarke KURSIMPLE befinden sich vier verschiedene Softwarelösungen, die nun auf der Industriemesse einem breiten Publikum vorgestellt wurden: promptSimple, planSimple, dokSimple und helpSimple. „Die Softwarelösungen nutzen Künstliche Intelligenz und wir beliefern 400 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, erzählt der Emsländer, der zu 100 Prozent Firmenkunden ausstattet. Bei promptSimple geht es um die Verbesserung von Prompt-Eingaben, die der Nutzer bei ChatGpt, Claude, Copilot oder Gemini eingibt.

Bei planSimple handelt es sich um eine „Nischensoftware“, die Aufgaben strukturiert, Mitglieder einlädt, Abläufe organisiert und mit Texten und Bildern informiert. Ähnlich wie ein „Kanban-Board“ wird es in der Projektarbeit eingesetzt.

Bei dokSimple werden Dokumente analysiert und weiterverarbeitet. Da ist der Beratungsbedarf hoch. Dies nutzen bislang 30 Firmenkunden“, so Menke am sechs Quadratmeter großen Messestand, an dem der Ministerpräsident Olaf Lies am Eröffnungstag vorbeischaute. Die vierte Softwarelösung helpSimple ist ein Austauschmedium und laut dem Gründer und Softwarearchitekten geht dies in Richtung „WhatsApp kombiniert mit Intranet“. „Dies bieten die Arbeitgeber an, um mit den Beschäftigten in Kontakt zu treten, was viele ja schon machen.“

Mehr Informationen auch im Internet unter

www.ki-simple.ai

Wo Innovation wächst und Technik blüht

7. Business Netzwerk Treffen bei Gartenbau de Vries in Tange

Apen-Tange. Die Gemeinde Apen lud am 28. April 2026 zum 17. Business-Netzwerk-Treffen ein und rund 55 Unternehmer folgten der Einladung bei dem Jungunternehmer Jan de Vries im Ortsteil Tange. „Schon als 13-jähriger Schüler hatte ich bei Horst Marohn und Ulrich Häger einen Ferienjob in der Stecklingsproduktion, deshalb kenne ich den Betrieb gut“, sagte Jan de Vries, der die Firma Marohn & Häger GmbH als Nachfolger im letzten Jahr übernahm.

1960 gründete der Opa einen Gartenbaubetrieb in Apen und nachwievor betreibt der Sohn Jürgen de Vries den Familienbetrieb in Tange. Jens de Vries arbeitete in dritter Generation im elterlichen Betrieb, bevor er sich für die Unternehmensnachfolge mit 22 Beschäftigten entschloss. „10 Saisonkräfte kommen bis Ende Oktober dazu“, erklärte der 27-jährige Nachfolger.

Nach der Übernahme des insgesamt 10 ha großen Betriebes erfolgte die Umbenennung in Gartenbau de Vries. Den Betrieb gibt es bereits seit 35 Jahren und beliefert rund drei Millionen Heidepflanzen an zum Beispiel Wiederverkäufer und Discountketten, also nur business-to-business (b2b), in ganz Deutschland. Über 170 Heidesorten und -arten kultiviert der Betrieb an den zwei Standorten im Dorf Tange.

Mit der Übernahme stand für Jan de Vries fest: „Wir müssen investieren und modernisieren!“ Nach den Vorträgen machten sich die Teilnehmer des Netzwerktreffens von dem neuen „Steck-Roboter“ selbst ein Bild beim Rundgang. Laut de Vries ist der neue „Steck-Roboter“ im Zweischicht-Betrieb tätig. Rund 70.000 Pflanzen werden pro Tag gesteckt. Auch das spätere Eintopfen von circa 50.000 Pflanzen pro Tag wird maschinell per „Topf-Roboter“ erledigt. Darüber hinaus wurden fünf ha alte Containerflächen erneuert und die Heidepflanzen-Sorten weiterentwickelt. „Damit diese Stecklinge, die ja erst im Herbst blühen, länger haltbar mit optimaler Pflanzengesundheit sind.“

In seinem Vortrag bedankte er sich bei Horst Marohn und Ulrich Häger, die ihm bei der Übernahme des mittelständischen Betriebes unterstützten. Auch bei seinen Eltern Jürgen und Elke de Vries bedankte sich der Nachfolger. Den Abschluss bildete eine Fahrt durch das Heidesortiment.

Ausbildungsmesse im August

Der Bürgermeister der Gemeinde Apen, Matthias Huber, bedankte sich bei Jan de Vries, dass 17. Business-Netzwerk-Treffen im Tanger Betrieb auszurichten. Gemeinsam mit dem Ersten Gemeinderat und Wirtschaftsförderer Henning Jürgens berichtete er über den Zusammenschluss der Augustfehner Werbegemeinschaft und des Gewerbekreises Apen zur Werbegemeinschaft Apen | Augustfehn e.V. „Dieser Schritt untermauert die regionale Bedeutung. Wichtig ist, dass Tourismus, Gewerbe und Gemeinde an einem Strang ziehen“, betonte Matthias Huber.

In Zusammenarbeit mit der IGS Augustfehn findet die Ausbildungsmesse in diesem Jahr am 28. August statt“, betonte Huber, der den Schulleiter Michael Ringelberg wieder beim Business-Netzwerk-Treffen begrüßen durfte. Auch das weitere Vorgehen zum Klimaschutzkonzept der Gemeinde Apen kam zur Sprache. Die Klimaschutzmanagerin Kassandra Legatzki stellte den aktuellen Sachstand vor und gab einen Ausblick auf kommende Projekte. Zudem wurde dazu aufgerufen, sich aktiv an der Erstellung des Konzepts zu beteiligen! Eigene Ideen über die Beteiligungskarte unter www.apen.de

 

Foto: Inge Meyer 

Von links: Bürgermeister Matthias Huber, Lena Stickfort und ihr Mann Jan de Vries sowie der Erste Gemeinderat Henning Jürgens begrüßten viele Teilnehmer beim 17. Business-Netzwerk-Treffen.

 

 

 

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén