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Jubiläumsgartenschau im Jahr 2032

Park der Gärten in Bad Zwischenahn erhält Zuschlag

Bad Zwischenahn. Großartige Nachrichten für die Gartenkultur im Ammerland: 30 Jahre nach der ersten Landesgartenschau in Niedersachsen kehrt die renommierte Veranstaltung im Jahr 2032 nach Bad Zwischenahn zurück. Das Land Niedersachsen würdigte die hervorragende Machbarkeitsstudie der Gemeinde und hat damit erstmals in der Geschichte des Landes eine Landesgartenschau ein zweites Mal an denselben Ort vergeben.

Für die Gemeinde Bad Zwischenahn bedeutet die Landesgartenschau 2032 die Chance, mit den fünf verschiedenen Kulissen wie der Entwicklung des Seeparks, einer neuen Siedlungsstruktur „Gartenstadt“ in Rostrup und einer Entdeckertour für Fahrradfahrer und Fußgänger (Fahrradroute – Weg) zwischen Rostrup und Bad Zwischenahn sowie einer neuen Kulturhalle im Kurpark eine nachhaltige Gemeindeentwicklung zu fördern als auch den regionalen Gartenbau insbesondere mit der Weiterentwicklung des Park der Gärten in Szene zu setzen. Für den Park der Gärten schließt sich damit ein historischer Kreis. Die erste Landesgartenschau im Jahr 2002 legte einst den Grundstein für Deutschlands größte Mustergartenanlage. Nun wird die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Im Zuge der Landesgartenschau 2032 steht dem Park eine bedeutende Weiterentwicklung bevor. Geplant sind umfangreiche Veränderungen: Neben einzelnen neuen innovativen Mustergärten, interaktiven Ausstellungsflächen, soll insbesondere der hintere Parkbereich einschließlich Rhododendronpark umgestaltet werden, um die Anlage als führendes Zentrum für moderne und nachhaltige Gartenkultur zu stärken.

Diese wegweisende Entwicklung fällt in eine Zeit des personellen Wechsels an der Spitze des Parks. Lennart Böhlje, der zum 1. Juli 2026 die Geschäftsführung von Christian Wandscher übernimmt, blickt mit großer Begeisterung auf die kommenden Jahre: „Die Entscheidung des Landes ist ein Meilenstein für die gesamte Region und eine fantastische Bestätigung unserer gärtnerischen Kompetenz, die dieses Schaufenster des niedersächsischen Gartenbaus seit über 20 Jahren antreibt. Ich freue mich persönlich außerordentlich auf diese spannende Aufgabe und die Entwicklung, die wir gemeinsam mit unserem Team, der Gemeinde, den Akteuren der Region und dem regionalen Gartenbau anstoßen dürfen. Den Park der Gärten pünktlich zum 30-jährigen Bestehen in ein so bedeutendes Großereignis zu führen, ist eine wunderbare Herausforderung.“ Weitere Informationen unter: www.lgs2032.de

Beteiligung an Energieprojekten

Mitgliederversammlung fand im Foyer der Ostfriesischen Volksbank statt

Leer. Die Ostfriesische Volksbank (OVB) hat im Rahmen ihrer Vertreterversammlung eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. „Das zurückliegende Geschäftsjahr verdeutlicht einmal mehr, wofür unsere Bank steht, nämlich für Stärke, Stabilität, Wachstum und Zukunftsfähigkeit“, unterstrich Vorstandsvorsitzender Georg Alder.

Trotz eines von Unsicherheiten geprägten Umfelds setzt die OVB ihren Wachstumskurs fort. Die Bilanzsumme stieg leicht um 1,8 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro. Das Kundenkreditgeschäft legte um 7,9 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zu. Alder betonte vor den 160 Zuhörern, dass es derzeit weltwirtschaftlich viele Spannungen und Unsicherheiten gibt und zwar: geopolitisch, politisch, wirtschaftlich sowie gesellschaftliche Spaltungen. Dennoch sei die Genossenschaftsbank, die laut dem Vorstandsvorsitzenden ähnlich groß ist wie die Bremer Bank, gut aufgestellt mit einem „familiär geführten Charme“.

Zum ersten Mal stellte das neue Vorstandsmitglied Thomas Lüken den Jahresbericht 2025 vor. „Wir konnten in vielen Bereichen gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 ein Plus verbuchen. „Mehr Gewerbekunden, ein Zuwachs in der See- und Binnenschifffahrt und in der Spezialschifffahrt gab es einige größere Neubauten“, so der 36-jährige Thomas Lüken. Im privaten Kreditgeschäft lag der Schwerpunkt erneut auf Baufinanzierungen. „Hier stabilisierten sich die Bauzinsen.“

Im gewerblichen Bereich lief es im Segment Erneuerbare Energien weiterhin gut. „Wir haben uns an einem Batteriespeicher-Projekt und auch an klassischen Wasserstofftankstellen beteiligt“, trug das neue Vorstandsmitglied vor. Das Einlagenvolumen belief sich zum Jahresende auf 3 Mrd. Euro und blieb damit trotz intensiven Wettbewerbs gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant.

Eigenmittel & Rücklagen weiter stärken

Die positive Entwicklung spiegelt sich in der Ertragslage der Bank wider. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 80,2 Mio. Euro und liegt damit auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau. „Oberstes Ziel bleibt es, die Eigenmittel und Rücklagen weiter zu stärken sowie unsere Mitglieder mit einer attraktiven Dividende am Erfolg zu beteiligen“, betonten Lüken und Alder. Die Vertreterinnen und Vertreter folgten dem Vorschlag zur Ergebnisverwendung. Neben einer regulären Dividende von 6 Prozent, beschlossen sie zusätzlich eine Bonuszahlung von 1,5 Prozent für die Mitglieder.

In den 16 Niederlassungen und Geschäftsstellen arbeiten insgesamt 343 Beschäftigte, davon 33 Auszubildende. Mit einer Teilzeitquote von 38,5 Prozent setzt die OVB auf familienfreundliche Arbeitsplätze. Fort- und Weiterbildung wird gefördert und im Geschäftsjahr 2025 fand eine Schulung zum Thema Nachhaltigkeit statt.

Die Vertreterversammlung würdigte die Arbeit des vergangenen Jahres mit der vollständigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Zudem wurden Lars Bunte, Thomas Schulz und Ralf Utermöhlen nach Ablauf ihrer Wahlperiode in den Aufsichtsrat wiedergewählt.

Ex-Tagesschau Sprecher kommt

Schon zu Beginn der Mitgliederversammlung kündigte Georg Alder den Referenten beim Neujahrsempfang 2027 an: „Wir freuen uns, beim Neujahrsempfang am 20. Januar den Ex-Tagesschau Sprecher Constantin Schreiber zu begrüßen.“ Der gebürtige Cuxhavener wird zu der Frage „Wieviel Meinung hält eine Demokratie aus?“Antworten geben.

Das Wirtschaftsecho im Wandel der Zeit

Mit Idealismus und Zeitgeist dabei – 225.Ausgabe liegt vor

Moormerland. Bei einem Interview anlässlich des 10. Jubiläums ihrer Zeitung wurde Herausgeberin Inge Meyer gefragt, ob sie den Schritt in die Selbstständigkeit jemals bereut hätte. Damals war die Antwort ein ganz klares „Nein“! Nun liegt die 225.Ausgabe Wirtschaftsecho druckfrisch vor.

Und auch heute – trotz diverser Krisenzeiten wie Corona und Kriege, ist die Diplom-Kauffrau (FH) und Diplom-Kommunikationswirtin (FH) noch immer voller Elan und Idealismus bei der Sache. Im Fokus steht dabei natürlich seit Eh und Je die lesernahe Berichterstattung quer durch alle Branchen, ob nun Freitberufler, IHK- oder HWK-Betriebe, und durch das gesamte Weser-Ems-Gebiet.

Bei der Gründung des Verlages Wirtschaftsecho Inge Meyer e.K. im Dezember 2002 gab es viele Unterstützer. Einige Namen sind noch heute eng mit dem Wirtschaftsecho verbunden. So folgte der Leeraner Rechtsanwalt und Notar Felix Hapig dem Beispiel seines Vaters Wilko Hapig und gibt regelmäßig Tipps in Sachen Recht. Rund um Steuern und Finanzen ist mittlerweile ebenfalls die 2. Generation am Ruder, denn mit Steuerberater Adolf Sassen arbeitete die Wirtschaftsjournalistin viele Jahre eng zusammen. Nun verfasst sein Sohn Henning Sassen (Steuerberater &WP) die monatliche Rubrik „Steuerrecht“.

Im Team Wirtschaftsecho war der pensionierte OVB-Bankdirektor Dieter Nannen aus Remels jahrzehntelang als Börsen- und Finanzexperte redaktionell vertreten. Durch die Jahre zogen sich außerdem zwei Herzensprojekte von der Warsingsfehntjerin durch das b2b-Printmedium. Sie engagiert sich zum Beispiel in der Obdachlosenhilfe Leer und unterstützt nach der Flutkatastrophe im Ahrtal dort ansässige Weingüter.

Innen hui… und außen auch

Aber nur interessante Artikel und Kolumnen machen noch keine erfolgreiche Zeitung…auch auf das richtige Layout kommt es an. Da war und ist Inge Meyer stets mit der Zeit gegangen. So gibt es bereits seit 2012 eine Online-Version des Wirtschaftsecho. Vier Jahre später kam zum bisherigen Blau das Orange dazu. Seit 2020 erscheint das Wirtschaftsecho nur noch im orangefarbenen Gewand.

Im letzten Jahr gab es dann noch einmal eine Auffrischung: Das Layout wechselte vom 6spaltigen Berliner-Format zum Rheinischen Format mit nur 5 Spalten. „Dass ist zum einen handlicher und fällt zum anderen durch getackerte Seiten nicht auseinander“, hält Inge Meyer die 225. Ausgabe in der Hand.

Von links: Die Journalistinnen Ute Müller, Ilka Himstedt und Inge Meyer treffen sich regelmäßig, hier beim Nikolaus-Frühstück in der „Rhederei“, um sich auszutauschen und zu beraten. Foto: privat

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