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Umzug in modeern Bürorüümten

Brandkassen-Geschäftsstee Max Jobus & Team treckt in neei Huus

Moormerland–Veenhusen. De Oostfreeske Landschaftliche Brandkass harr jahrteihndelang hör Versekerungsbüro in de fröher Spaarkass in Veenhusen. Nu is de Baas van de Geschäftsstee, Max Jobus, na mehr Maanten Booarbeiden in neei Rüümten intrucken.

De Umzug in disse fröher Wohnbungalow hett heel good klappt. Wi sünd in ‘t verleden Jahr mit de Booarbeiden anfungen un hebben nu en lecht un frünnelk Büro.“, verklaarde Max Jobus bi de Dag van de open Döör an d‘ 8. Mai. „Wi hebben vööl sülvst maakt un hebben nu en Grootruumbüro, en Geschäftsstee- un en Butendeenstbüro un ok en Archivruum.“, see Froo Mareike Jobus bi en Rundgang unnern in dat Huus. Ok vanwegen Energiekösten wullen se umtrecken, un to Foot is de neei Geschäftsstee in de Koloniestraat 36 man blot teihn Minüten weg.

Bi de Dag van de open Döör weren mennig Kunnen, Geschäftspartners un Famielje, de de Baas Max Jobus un sien fiev Mitarbeiderskes un Mitarbeiders graleren wullen. „Mennig Lüü weren bi d‘ Sektempfang vörmiddags daar. Man ok namiddags an d‘ Grill wurr ‘n Bült proot.“, so Jobus. „In de neei Rüümten hebben wi noch beter Mögelkheiden, uns Versekerungskunnen persönelk un künnig to beraden.“

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit mit der Ostfriesischen Landschaft Aurich erstellt. Von links: Junia Lambertus, Ralf Haferkamp, Tatjana Weber, Geschäftsstellenleiter Max Jobus, Anne Kuiper, Mareike Jobus, Tayana Lessek und Robert Friedel begrüßten die Gäste. Foto: Inge Meyer

Die mutige Ministerin

Geestland. Zu wenig Mut zur Konfrontation wird niemand der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vorwerfen können. Denn das von ihr vorgelegte Paket zur Gesundheitsreform, das inzwischen das Kabinett passiert hat, ist eines der umfassendsten Reformvorhaben auf Bundesebene seit vielen Jahren. Dabei kombiniert es Einsparungen, Mehrbelastungen, Strukturumbau und Digitalisierung.

Obergrenze als Kern des Gesetzes

Kern des Gesetzes ist eine Obergrenze für Vergütungssteigerungen, die sich künftig an der tatsächlichen Kostenentwicklung oder der Grundlohnrate orientiert. Maßgeblich ist jeweils der niedrigere Wert. Für die Jahre 2027 bis 2029 wird zusätzlich ein Abschlag von einem Prozentpunkt eingeführt. Auch im Krankenhausbereich werden Tarifsteigerungen nur noch teilweise berücksichtigt. In der vertragsärztlichen Versorgung kommt es zum Streichen extrabudgetärer Sondervergütungen, die aus Sicht der Ministerin keinen belegbaren Nutzen gezeigt haben. Das Hautkrebsscreening soll auf eine risikobasierte Grundlage gelangen.

Ab 2026 müssen Praxissysteme ePA-ready sein, also den Kriterien der elektronischen Patientenakte entsprechen. Nicht-kompatible Systeme dürfen nicht mehr abrechnen. Bei Arzneimitteln wird der Herstellerabschlag dynamisiert. Das soll Ausgabensteigerungen abfedern. Cannabisblüten werden aus der Erstattung ausgeschlossen und der Apothekenabschlag steigt von zurzeit 1,77 auf 2,07 Euro.

Unzureichende Glaubwürdigkeit

Für Versicherte bringt die Reform seit 2004 erstmals wieder höhere Zuzahlungen (einmalig plus 50 Prozent), eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze einmalig um 300 Euro sowie um zehn Prozent reduzierte Festzuschüsse beim Zahnersatz; hier wird wieder das Niveau vor 2020 erreicht.

Zwar bleibt die beitragsfreie Familienversicherung weitgehend erhalten, wird aber für bestimmte Partner eingeschränkt. Für viele mitversicherte Partner wird demnächst ein zusätzlicher Beitrag erhoben, der 2,5 Prozent des Einkommens des erwerbstätigen Ehepartners beträgt.

Die Verwaltungsausgaben der Krankenkassen werden gedeckelt, Vorstandsgehälter begrenzt. Zudem steigt der Bundesanteil an den Kosten für Grundsicherungsempfänger schrittweise. Und nicht zuletzt ist ab 2028 eine Abgabe auf zuckergesüßte Getränke geplant. Zahlreiche der Maßnahmen sind zum Teil heftig umstritten. Manche von ihnen gefallen der Wirtschaft ganz und gar nicht. Die Abgabe auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke etwa steht für unzureichende politische Glaubwürdigkeit.

Beschlüsse mit kurzer Lebenszeit

Auf dem CDU-Bundesparteitag im Februar scheiterte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther mit seinem Vorstoß für eine Limonadensteuer. Die sei „grüne Bevormundungspolitik“, hieß es damals. Nur wenige Wochen später feierte Günther mit der geplanten Zuckerabgabe einen kleinen Triumph.

Ähnlich überraschend: Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD aus dem Mai 2025 steht gleich auf der vierten Seite, dass unter anderem die Steuern und Abgaben sinken sollen. Natürlich: Der Koalitionsvertrag hat einen Finanzierungsvorbehalt. Trotzdem erschwert es auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen, wenn Versprechen aus dem Koalitionsvertrag und CDU-Parteitagsbeschlüsse eine so kurze Lebenszeit haben.

Nichtsdestotrotz beschreitet Nina Warnken mit ihrem prall gefüllten Reformpaket den richtigen Weg. Dass Deutschland auf einigen wichtigen Gebieten grundlegende Reformen braucht, wird oft und schon seit langem von Experten hervorgehoben. Bisher scheute sich die herrschende Politik zu sehr, diese Reformen anzupacken. Nina Warnken beweist Mut.

Moderner Holzrahmenbau für nachhaltiges Wohnen

          Stührenberg GmbH Blockhausbau & Holzrahmenbau baut Mietwohngebäude

Moormerland-Warsingsfehn-Zentrum. Die Firma Stührenberg GmbH Blockhausbau & Holzrahmenbau aus Rhauderfehn stellt in Kürze ein nachhaltiges Mietwohngebäude in Holzrahmenbauweise mit vier Wohneinheiten im Zentrum Warsingsfehn fertig. „Die Baugenehmigung für das Wohngebäude in Holzrahmenbauweise kam vom Bauamt des Landkreises Leer innerhalb von nur zwei Monaten“, informiert Marco Wulff, Bauherr der Mietwohnungen.

Rund 11.000 Einwohner leben es im Zentrum Warsingsfehn und die Nachfrage nach Mietwohnungen steigt nachwievor. „Wir haben bereits einige Holzhäuser in Moormerland gebaut. Im Zentrum von Warsingsfehn und dann zur Vermietung ist es jedoch das erste Mal“, sagt Holz-Bauunternehmer Heino Stührenberg. Im Erdgeschoss gibt es zwei Wohnungen von rund 70 Quadratmetern und im Obergeschoss ebenfalls zwei Wohnungen, die jeweils 65 Quadratmeter Wohnfläche umfassen.

Der Neubau wird mit neuester energetischer Gebäudetechnik nach KW-40 gebaut“, fügt Daniel Olling von der Olling GmbH Gebäudetechnik hinzu. Angefangen von der Wärmepumpe, Fußbodenheizung und PV-Anlage auf dem Dach – wird der Wohnungsbau nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) gebaut. Dazu kommt, dass die Bauzeit wesentlich kürzer im Vergleich zum Klinkerbau ist. „Im März sind wir mit der Bodenplatte angefangen und voraussichtlich schon zum 1.September ziehen die Mieter ein“, so der Bauherr Marco Wulff.

Es handelt sich um ein nachhaltiges Gebäude in moderner Holzrahmenbauweise mit Verblendmauerfassade“, teilt Heino Stührenberg mit. Er fügt hinzu, dass die Zwischendecke eine 160 mm starke Massivholzdecke ist, die zusätzlich mit einer Kiesschüttung unterhalb des Estrichs beschwert wird, um sehr guten Trittschallschutz zu erzielen. Das Gebäude wurde auf einer Energiespar-Thermobodenplatte errichtet und komplett im Werk in Rhauderfehn vorgefertigt. Mehr Informationen auch im Internet unter www.stuehrenberg-holzbau.de.

Bildunterschrift:

Von links: Daniel Olling, Bauherr Marco Wulff und Holz-Bauunternehmer Heino Stührenberg vermietet den Neubau ab September diesen Jahres. Fotos: Inge Meyer

 

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