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Von Friesenbrücke bis hin zur Frisia-Elektrofähre

Frank Wessels wurde bereits zum zehnten Mal wiedergewählt

Emden. Rund 70 Teilnehmer begrüßte Diplom-Kaufmann Frank Wessels, Vorstand des Nautischen Vereins zu Emden von 1957, bei der Generalversammlung im Klub zum guten Endzweck in Emden. „Unser Verein zählt aktuell 580 Mitglieder und ich freue mich, wieder einige Neumitglieder und Mitgliedsbetriebe zu begrüßen“, sagte Frank Wessels zu Beginn der Veranstaltung. Asja Stomberg, Simon Bentin und die Firma Noah Maritime Service GmbH gehören zu den Neuzugängen.

Zahlreiche Veranstaltungen mit Fachvorträgen zum Beispiel zum Masterplan Ems, Exkursionen zur neuen Friesenbrücke im Rheiderland, eine Schiffstour mit der neuen Frisia-Elektrofähre und vieles mehr standen im Jahr 2025 auf dem Programm. „Das Nautische Essen bleibt nachwievor ein absolutes Highlight. Hier konnten wir 300 Teilnehmer im vergangenen Jahr begrüßen“, so Frank Wessels.

Der Vorstandsvorsitzende ehrte 11 Mitglieder, die bereits seit über 25 Jahren im Nautischen Verein sind. Davon nahmen Gregor Strelow, Jochen Hilfers, Norbert Radke und Lotse Carsten Wiarda vor Ort ein Geschenk entgegen. Heiner Bögemann, Stefan König, Feodor Möhlmann, Keno Raveling, Markus Wegmann, Matthias Wessels und Matthias Wolf erhielten die Ehrungen auf dem Postweg.

Nachdem traditionellen Captain`s Dinner „Linsen mit Speckfett“ erfolgten die Wahlen. Dabei wurde Frank Wessels als Vorsitzender wiedergewählt. „Es erfüllt mich schon mit Stolz, dass ich das zehnte Mal in Folge wiedergewählt wurde. Dafür bedanke ich mich,“ so der langjährige Vorsitzende.

Bohrtechnik- und Brunnenbauertage 2026

Vom 16.-17. September findet im Bau ABC wieder die Fachtagung statt

Bad Zwischenahn-Rostrup. Nach drei Jahren ist es wieder so weit: Die Region Ammerland wird zum Zentrum der deutschen Bohrtechnik: Vom 16. bis 17. September 2026 finden die 76. Deutschen Brunnenbauertage gemeinsam mit den Bohrtechniktagen im BAU ABC in Bad Zwischenahn statt. Das ist ein starkes Signal für die Region.

Dass diese renommierte Veranstaltung in Bad Zwischenahn stattfindet, ist kein Zufall: Das BAU ABC zählt zu den modernsten Bildungszentren der Bauwirtschaft in Deutschland. Als Kompetenzzentrum für Brunnenbau, Geothermie, Spezialtiefbau, Bohrtechnik und Horizontal-Spülbohrtechnik bildet es die Fachkräfte von morgen aus – praxisnah, zukunftsorientiert und in enger Zusammenarbeit mit der Bauindustrie.

Mit der Ausrichtung der Bohrtechniktage 2026 unterstreicht die Aus- und Fortbildungseinrichtung seine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Branche – und rückt gleichzeitig die Region Ammerland in den Fokus des bundesweiten Fachpublikums.

Bohren. Bilden. Begeistern.

Die ammerländischen Bohrtechnik- und Brunnenbauertage gelten als Branchentreffen mit Strahlkraft. Die Veranstaltung bietet einen einzigartigen Mix aus hochkarätigen Fachvorträgen, praxisnahen Technikvorführungen und einer groß angelegten Fachausstellung mit über 100 Ausstellern. Sie ist Plattform für Innovation, Wissenstransfer und Austausch – für Planer, Unternehmen, Behörden und Nachwuchs gleichermaßen. Auch Gäste aus der Region sind herzlich eingeladen: Die Fachausstellung sowie die begleitenden Kurzvorträge im Foyerbereich sind für alle Besucher frei zugänglich und bieten spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Bohrtechnik, Geothermie und Spezialtiefbau.

Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Netzwerken und fachlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist die Abendveranstaltung im benachbarten „Park der Gärten“. Die Bohrtechniktage und die Deutschen Brunnenbauertage 2026 sind mehr als ein Branchenevent – sie sind ein starkes Signal für die Bedeutung des Ammerlands als Standort für Bildung, Technik und Zukunft. Seien Sie dabei, wenn sich die Branche dort trifft, wo Innovation und Ausbildung Hand in Hand gehen! Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bohrtechniktage.de.

„Das ist ein echtes Highlight“

Beim Nautischen Essen war Gitta Connemann aus Hesel

Emden. Mit 283 Gästen war das Nautische Essen im Klub zum guten Endzweck am 6. März gut besucht. Die Hauptrednerin war Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die eine beeindruckende Rede hielt.

Ich freue mich, dass Emden den Hafen-Dialog mit Dörpen seit Jahresbeginn fördert. Das war in der Vergangenheit so mit der Lieferung von Zellulose und das soll auch zukünftig so bleiben“, sagte die CDU-Politikerin Gitta Connemann aus Hesel. Zum einen ging sie damit auf Rohstofflieferungen für die Nordland Papierfabrik ein. Zum anderen betonte sie auch, dass die 14. Nationale Maritime Konferenz für die drittgrößte Seehafenstadt im Norden in der Zeit vom 29.-30. April 2026 großartig sei.

Im Seehafen Emden werden nicht nur Autos und Militärgut umgeschlagen, sondern demnächst auch wieder Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft ausgerüstet. Gitta Connemann begrüßte Jan Meyer von der Papenburger Meyer Werft, der zu den Gästen zählte und sagte: „Das ist ein echtes Highlight, dass die Schiffe ab dem kommenden Jahr 2027 wieder in Emden ausgestattet werden und nicht in Eemshaven.“ Damit werden viele Arbeitsplätze in Emden und im nördlichen Emsland erhalten bleiben und über 500 Mitarbeitende sind in der Regel an Bord eines Luxuskreuzers, wenn ein neues Meyer-Schiff ausgerüstet wird.

Connemann betonte, dass das Großbürgschaftsprogramm im Werftensektor aufgenommen wurde. „Damit steht ein dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung. Bund und Länder werden bis zu 80 Prozent einer Finanzierung leisten können“, sagte Connemann vor der maritimen Verbundwirtschaft.

Auch die 14. Nationale Maritime Konferenz sei ein Highlight für die Seehafenstadt Emden unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Friedrich Merz. „Das ist eine riesige Chance, die Infrastrukturprojekte in Emden anzuschieben und umzusetzen. Wenn uns das nicht gelingt, Gelder auf die Straße zu bringen, geht auch ein Stück Vertrauen verloren“, mahnte die Heselerin, die sich Jahrzehnten als Politikerin für die Region engagiert.

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