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Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung

Chance für Lingener Unternehmen

Lingen. Bereits zum 19. Mal macht die Jobmesse Deutschland Halt in Lingen. Über 70 Aussteller präsentieren sich am 09. und 10. Mai 2026 (Samstag und Sonntag) in den Emslandhallen den verschiedenen Zielgruppen: Berufswechselnde, Weiterbildungsinteressierte, Fach- und Führungskräfte, Existenzgründer sowie die Generation 50plus als auch angehende Azubis und Studenten aller Fachrichtungen.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen bietet Lingener Unternehmen durch einen Gemeinschaftsstand die Chance, erstmalig als Aussteller an dem Messeformat teilzunehmen. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, zu vergünstigten Konditionen über Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie ihr Unternehmen zu informieren und die Mitarbeiter von morgen zu finden.

Für die Standplätze nimmt die Wirtschaftsförderung noch Anfragen entgegen. Nähere Informationen und alle Details erhalten Interessierte bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen unter 0591 9144-808 oder per Mail an c.ohmann@lingen.de.

 

Dieter schrieb die Kolumne über 25 Jahre

Dieter Nannen verfasste den Finanzmarkt

Moormerland/Leer/Remels. Fast 25 Jahre lang verfasste Dieter Nannen, Bankdirektor in Ruhestand, den Finanzmarkt für diese Zeitung Wirtschaftsecho als Kolumnist. Ob zum Beispiel über Aktienmärkte, Bargeldabschaffung, Bitcoins, Leitzinserhöhungen oder –senkungen, Sparbuch oder die Arbeit der Zentralbank – die von ihm geschriebenen Leitartikel waren immer brandaktuell und wurden gerne gelesen.

Der Kontakt kam zustande, weil die Verfasserin im Jahr 2002 ein Konto bei der Ostfriesischen Volksbank (OVB) eröffnete und sich der damalige Bankvorstand anbot, hinsichtlich des Finanzmarktes unterstützend Beiträge abzuliefern. Außerdem kannten sich die ehemalige Redakteurin des Handelsforums, Inge Meyer, und Dieter Nannen bereits über das Projekt „Marktplatz Ostfriesland“.

Schon während der Schulzeit habe ich mich für die Arbeit der Journalisten bei der Ostfriesen-Zeitung interessiert. Da meine Mutter nach dem Krieg Witwe war und Haushalt mit Kindererziehung unter einen Hut bringen musste, sagte sie mir dann nach der Schulzeit: Ich habe schon mit Bankdirektor Mülder gesprochen, du kriegst die Lehrstelle bei der Bank.“ Das Interesse am Journalismus kühlte nicht ab, aber beruflich kam es nicht in Frage. Die Banklehre erfolgte in der Raiffeisenbank in Ihrhove. Übrigens: Sein damaliger Chef, Bankdirektor Wilhelm Mülder, war der Großvater von Guido Mülder, der seit dem letzten Jahr im OVB-Vorstand sitzt.

Später war ich auch in Haren an der Ems und weiteren Genossenschaftsbanken im Emsland tätig“, so der 83-jährige Rentner, der immer in Remels wohnte und kürzlich mit seiner Frau Ingrid in eine Seniorenwohneinrichtung in Leer zog.

Zeitlebens lies ihn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht los: Er verfasste Beiträge für den jährlichen OVB-Geschäftsbericht, begrüßte die Journalisten zum jährlichen Bilanzpressegespräch und gab auch mal Interviews – zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Alex Siemer. Aus dem Interview ging seine zweiten Leidenschaft deutlich hervor: Spardosen sammeln in allen Formen und Farben! Im Ehrenamt war er u.a. in der Schuldnerberatung tätig, eine oftmals nicht einfache face-to-face Kommunikation.

Auch für diese Zeitung verfasste er über den Finanzmarkt-Leitartikel hinaus Interviews, besuchte Existenzgründer oder erfolgreiche Tüftler und nahm an Pressegesprächen in ganz Ost-Friesland teil. Obwohl er Seiteneinsteiger war, verfasste er seine Beiträge immer auf einem hohen journalistischen Niveau. Die Zusammenarbeit hat immer Spaß gemacht. Wir sagen: DANKE Dieter für die langjährige gemeinsame Arbeit!

Was können Sie tun?

Verkäufer agieren zu weich in Preisverhandlungen!

Was können Sie tun?

Lingen. Viele mittelständische Geschäftsführer und Vertriebsleiter beobachten das gleiche Phänomen: Ihre Verkäufer geben zu schnell Rabatte, treten in Preisverhandlungen zu zögerlich auf oder reagieren zu defensiv, sobald der Kunde den Preis in Frage stellt. Diese Unsicherheit kostet nicht nur wertvolle Marge, sondern schwächt auch die Position Ihres Unternehmens im Wettbewerb. Denn wer Preise senkt, signalisiert dem Kunden häufig, dass noch weiterer Spielraum besteht – und öffnet damit der Preisspirale nach unten Tür und Tor. Vergessen Sie nie: Rabatte sind wie Tattoos – die werden Sie nie wieder los!

Typische Ursachen für Preisnachgiebigkeit

-Unsicherheit oder Angst vor Ablehnung: Viele Verkäufer fürchten, den Auftrag zu verlieren, wenn sie nun keinen Rabatt geben – und geben alleine deswegen nach.

-Fehlende Argumentationssicherheit: Wer den eigenen Preis nicht mit dem Mehrwert und individuellen Nutzen für den Kunden verknüpfen kann, verliert.

-Unklare Spielräume: Ohne klare Preisgrenzen und Verhandlungsalternativen wird zu oft ohne böse Absicht spontan und weich verhandelt.

-Der Wunsch nach Sympathie: Viele wollen ihren Kunden gefallen und schnell den Auftrag als Arbeitsnachweis erhalten. Dadurch sind sie häufig zu nachgiebig.

Drei pragmatische Lösungen

-Stärken Sie das Preis-Selbstbewusstsein: Vermitteln Sie Ihren Verkäufern, dass sie wertvolle Lösungen verkaufen, die ihren Preis wert sind.

-Trainieren Sie praxisnah und nicht theoretisch: Üben Sie realistische Preisgespräche mit klaren Formulierungen, Limits und Ausweichstrategien.

-Schaffen Sie Strukturen statt Bauchgefühl: Klare Preisgrenzen, Argumentationshilfen und konkrete Übungen geben Sicherheit und Haltung.

Verkäufer, die strukturiert und selbstbewusst in Preisverhandlungen gehen, erzielen bessere Margen, werden ernster genommen und steigern ihre Abschlussquote. Sie wollen Veränderung? Dann investieren Sie in ein Vertriebstraining, das auf Ihr Unternehmen zugeschnitten ist.

Ihr Oliver Schumacher

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