RWE eröffnet Offshore-Kontrollzentrum im Gewerbegebiet Jemgum

Jemgum. Der Energieanbieter RWE hat im Gewerbegebiet Jemgum ein neues Offshore-Wind Kontrollzentrum eröffnet. Von diesem Punkt aus werden zukünftig die Offshore-Windparks in Deutschland und Europa überwacht und gesteuert.
Zur Eröffnung waren zahlreiche Gäste vor Ort. Derk Niklas Janssen, RWE-Betriebsleiter in Jemgum freute sich, dass nach nur knapp einem Jahr Bauzeit ein neues Arbeitsumfeld entstand. „Es wurde auf höchste Nachhaltigkeitsstandards gesetzt, eine energieoptimierte Bauweise beachtet und mit recycelten Materialien gearbeitet“, so Janssen.
Rund 50 Mitarbeiter gehören zum Team, davon 16 aus der Region. „Das Nordseecluster-Team hat sich gut eingefunden“, berichtet Janssen und ergänzt, „wir wollen wachsen und suchen nach qualifiziertem Personal, vor allem in der Region“. Insbesondere Berufe mit Kompetenzen im Bereich Elektrotechnik seien am RWE-Standort in Jemgum gefragt.
Aktuell sei Jemgum die Basis für fünf Offshore-Windparks in Deutschland und Kontinentaleuropa, so Thomas Michel, COO, RWE Offshore Wind. Offshore-Windenergie hätten einerseits die Anlagen auf See, bräuchten aber auch Standorte an Land. Von Jemgum aus fänden sämtliche Schaltungen dieser fünf Offshore-Anlagen statt. Langfristig sei dieser Standort auf weiteres Wachstum ausgelegt.
Neubau mit Fitnessraum
Auf zwei Etagen mit insgesamt 1.120 qm Fläche bietet das Kontrollzentrum in Jemgum großzügige Büroflächen, Besprechungs- und Aufenthaltsräume. Das Herzstück ist der Kontrollraum – ausgestattet mit modernster Technik. Gearbeitet wird hier in jeweils 10-Stunden-Schichten. Für eine gute Arbeitsatmosphäre stehen hier Ruheräume, ein Wintergarten oder zwei Küchen mit doppelter Ausstattung zur Verfügung sowie Stellplätze für Fahrräder oder Ladesäulen für Elektroautos. Ein besonderes Highlight ist ein Fitnessraum, der von den Beschäftigten nach Feierabend genutzt werden kann.
RWE ist weltweit einer der führenden Akteure im Bereich Offshore-Wind. Aktuell hat das Unternehmen 18 Windparks. Das Projekt „Nordseecluster“ vor der Insel Juist soll nach der Fertigstellung rund 1,6 Millionen Haushalte klimafreundlich mit Strom versorgen.
„Eine wichtige Schalteinheit hat ein Zuhause gefunden“, fand Landrat Matthias Groote. „Die Zukunft ist erneuerbar.“ Es sei nicht nur wichtig für die Region, sondern auch ein Meilenstein für Nordeuropa, da von hier auch andere Staaten beliefert würden. So trage man langfristig nicht mehr nur die Lasten der Energiewende, sondern könne auch in der Region profitieren.
Bildunterschrift:
Von links: RWE-Betriebsleiter Derk Niklas Janssen, der stellvertretende Bürgermeister Konrad Kruse, Inhaber Real Immobilien Dieter Baumann, COO RWE Offshore Thomas Michael sowie Geschäftsführer Michael Otto mit Landrat Matthias Groote und RWE-Projektleiter Kiril Schumkow eröffneten den Büroneubau. Foto: Ute Müller
Die Firma Personal Service PSH Ammerland GmbH eröffnete vor sieben Jahren eine Niederlassung in der Gemeinde Bad Zwischenahn und es lief von Anfang an gut. Erst war das Büro „In der Horst“, aber seit rund einem Jahr befindet sich der Standort in der Georgstraße 2 – nur wenige Schritte vom Kurzentrum entfernt.





