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Tipps & Termine

New Work“ Abschlußveranstaltung

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Monika Blattmeier von der Hochschule Emden-Leer fand das Forschungsprojekt ProlOg mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus hiesigen Wirtschafts- und Non-Profit-Unternehmen der Region im vergangenen Jahr statt. Bei der mehrwöchigen Veranstaltung hat das Projektteam in den Partnerunternehmen sogenannte Pattern (Praktiken von Unternehmensprozessen) identifiziert, erfasst und dazu eine kommunikative Darstellung entwickelt.

Bei der öffentlichen Abschlußveranstaltung am 16. April 2026 in der Zeit von 16-19 Uhr werden zwölf grundlegende Pattern-Muster präsentiert. Im Bereich Wissen sind der wissenschaftliche Hintergrund und die Forschungsergebnisse ausgeführt. In der Werkstatt können eigene Prozesse visuell dargestellt werden. Auch ehemalige Studierende der Hochschule Emden-Leer, die in ihrer jetzigen Position bei ProlOg mitgewirkt haben, sind anwesend.

Dabei soll ein Dialog zur nachhaltigen Entwicklung angestoßen werden und wie sich bestimmte Praktiken in Geschäftsprozesse verbessern lassen. Die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung mit Beiträgen und einer kleinen Ausstellung ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung an sebastian.stobbe@hs-emden-leer.de erforderlich.

¨Automatisieren statt abtippen“

Wer jeden Tag dieselben Handgriffe macht, verliert Zeit. In dem kostenlosen Workshop „Automatisieren statt abtippen – KI im Büro & Handwerk“ wird aufgezeigt, wie sich Büro- und Handwerksprozesse mit einfachen Automatisierungen spürbar verschlanken lassen und zwar ohne IT-Abteilung und ohne komplizierte Systeme. Der Workshop richtet sich an Menschen, die lieber machen als reden. Es werden Automatisierungen live getestet, erste eigene Abläufe entwickelt und geprüft, wo der größte Nutzen im Betrieb steckt.

Zu der Veranstaltung am 21. April 2026 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr im Gewölbekeller der OLB-Filiale Jever ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung bis zum 2.April bitte unter der Rufnummer 04462/ 5031 oder per Mail an info@wirtschaftsfoerderkreis.de.

2. Kickerturnier für Auszubildende & Lehrlinge

Am Donnerstag, den 23. April 2026 um 17:00 Uhr startet das zweite Kickerturnier um den großen Preis des Bürgermeisters der Stadt Wittmund, Rolf Claußen, in den Räumlichkeiten der BBS Wittmund. Alle Auszubildenden und Lehrlinge der Region sind aufgerufen sich in Zweierteams an die acht Kickertische zu stellen und ihre Kickerfähigkeiten zu beweisen. In der BBS Wittmund wird neben hochklassigem Kickersport ein Catering mit Pizza und Currywurst geben. Über die tollen Preise für die ersten drei Teams hinaus, wird es auch eine Tombola für alle Teilnehmer geben.

Die Teilnahme an dem Kickerturnier ist kostenlos. Die Anmeldung ist unter der Rufnummer 04462/ 5031 oder per Mail an info@wirtschaftsfoerderkreis.de möglich.

7. Parlamentarische Abend

Der 7. Parlamentarische Abend der Jade Wirtschaftsregion hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe und bedeutende Plattform für den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft etabliert und findet wieder am 10.September 2026 ab 18.30 Uhr im Alten Rathaus, Köbelingerstr. 4 in Hannover statt.

Die Veranstaltung mit den Partnern und Mitgliedern aus den Landkreisen Friesland, Wesermarsch und Wittmund sowie der Stadt Wilhelmshaven ist kostenlos. Mehr Informationen beim AWV unter der Rufnummer 04421/ 13939-40 oder per Mail an ortgies@awv-jade.de.

Dieter schrieb die Kolumne über 25 Jahre

Dieter Nannen verfasste den Finanzmarkt

Moormerland/Leer/Remels. Fast 25 Jahre lang verfasste Dieter Nannen, Bankdirektor in Ruhestand, den Finanzmarkt für diese Zeitung Wirtschaftsecho als Kolumnist. Ob zum Beispiel über Aktienmärkte, Bargeldabschaffung, Bitcoins, Leitzinserhöhungen oder –senkungen, Sparbuch oder die Arbeit der Zentralbank – die von ihm geschriebenen Leitartikel waren immer brandaktuell und wurden gerne gelesen.

Der Kontakt kam zustande, weil die Verfasserin im Jahr 2002 ein Konto bei der Ostfriesischen Volksbank (OVB) eröffnete und sich der damalige Bankvorstand anbot, hinsichtlich des Finanzmarktes unterstützend Beiträge abzuliefern. Außerdem kannten sich die ehemalige Redakteurin des Handelsforums, Inge Meyer, und Dieter Nannen bereits über das Projekt „Marktplatz Ostfriesland“.

Schon während der Schulzeit habe ich mich für die Arbeit der Journalisten bei der Ostfriesen-Zeitung interessiert. Da meine Mutter nach dem Krieg Witwe war und Haushalt mit Kindererziehung unter einen Hut bringen musste, sagte sie mir dann nach der Schulzeit: Ich habe schon mit Bankdirektor Mülder gesprochen, du kriegst die Lehrstelle bei der Bank.“ Das Interesse am Journalismus kühlte nicht ab, aber beruflich kam es nicht in Frage. Die Banklehre erfolgte in der Raiffeisenbank in Ihrhove. Übrigens: Sein damaliger Chef, Bankdirektor Wilhelm Mülder, war der Großvater von Guido Mülder, der seit dem letzten Jahr im OVB-Vorstand sitzt.

Später war ich auch in Haren an der Ems und weiteren Genossenschaftsbanken im Emsland tätig“, so der 83-jährige Rentner, der immer in Remels wohnte und kürzlich mit seiner Frau Ingrid in eine Seniorenwohneinrichtung in Leer zog.

Zeitlebens lies ihn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht los: Er verfasste Beiträge für den jährlichen OVB-Geschäftsbericht, begrüßte die Journalisten zum jährlichen Bilanzpressegespräch und gab auch mal Interviews – zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Alex Siemer. Aus dem Interview ging seine zweiten Leidenschaft deutlich hervor: Spardosen sammeln in allen Formen und Farben! Im Ehrenamt war er u.a. in der Schuldnerberatung tätig, eine oftmals nicht einfache face-to-face Kommunikation.

Auch für diese Zeitung verfasste er über den Finanzmarkt-Leitartikel hinaus Interviews, besuchte Existenzgründer oder erfolgreiche Tüftler und nahm an Pressegesprächen in ganz Ost-Friesland teil. Obwohl er Seiteneinsteiger war, verfasste er seine Beiträge immer auf einem hohen journalistischen Niveau. Die Zusammenarbeit hat immer Spaß gemacht. Wir sagen: DANKE Dieter für die langjährige gemeinsame Arbeit!

Was können Sie tun?

Verkäufer agieren zu weich in Preisverhandlungen!

Was können Sie tun?

Lingen. Viele mittelständische Geschäftsführer und Vertriebsleiter beobachten das gleiche Phänomen: Ihre Verkäufer geben zu schnell Rabatte, treten in Preisverhandlungen zu zögerlich auf oder reagieren zu defensiv, sobald der Kunde den Preis in Frage stellt. Diese Unsicherheit kostet nicht nur wertvolle Marge, sondern schwächt auch die Position Ihres Unternehmens im Wettbewerb. Denn wer Preise senkt, signalisiert dem Kunden häufig, dass noch weiterer Spielraum besteht – und öffnet damit der Preisspirale nach unten Tür und Tor. Vergessen Sie nie: Rabatte sind wie Tattoos – die werden Sie nie wieder los!

Typische Ursachen für Preisnachgiebigkeit

-Unsicherheit oder Angst vor Ablehnung: Viele Verkäufer fürchten, den Auftrag zu verlieren, wenn sie nun keinen Rabatt geben – und geben alleine deswegen nach.

-Fehlende Argumentationssicherheit: Wer den eigenen Preis nicht mit dem Mehrwert und individuellen Nutzen für den Kunden verknüpfen kann, verliert.

-Unklare Spielräume: Ohne klare Preisgrenzen und Verhandlungsalternativen wird zu oft ohne böse Absicht spontan und weich verhandelt.

-Der Wunsch nach Sympathie: Viele wollen ihren Kunden gefallen und schnell den Auftrag als Arbeitsnachweis erhalten. Dadurch sind sie häufig zu nachgiebig.

Drei pragmatische Lösungen

-Stärken Sie das Preis-Selbstbewusstsein: Vermitteln Sie Ihren Verkäufern, dass sie wertvolle Lösungen verkaufen, die ihren Preis wert sind.

-Trainieren Sie praxisnah und nicht theoretisch: Üben Sie realistische Preisgespräche mit klaren Formulierungen, Limits und Ausweichstrategien.

-Schaffen Sie Strukturen statt Bauchgefühl: Klare Preisgrenzen, Argumentationshilfen und konkrete Übungen geben Sicherheit und Haltung.

Verkäufer, die strukturiert und selbstbewusst in Preisverhandlungen gehen, erzielen bessere Margen, werden ernster genommen und steigern ihre Abschlussquote. Sie wollen Veränderung? Dann investieren Sie in ein Vertriebstraining, das auf Ihr Unternehmen zugeschnitten ist.

Ihr Oliver Schumacher

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